• 09. Dezember 2019 · 10:13 Uhr

35-Millionen-Sponsor sucht nach Partner: Chance für Renault?

Der russische Gazprom-Konzern könnte als Titelsponsor eines Teams in die Formel 1 zurückkehren - AlphaTauri aber kein Thema für ein solches Engagement

(Motorsport-Total.com) - Der russische Erdgasförderkonzern Gazprom denkt offenbar über einen Wiedereinstieg in die Formel 1 nach. Das berichtet das Internetportal 'GPToday.net' unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen.

Gazprom-Logo auf dem Minardi, 2002

Gazprom war zuletzt beim Minardi-Team als Sponsor in der Formel 1 engagiert Zoom Download

In dem Bericht heißt es, dass sich Gazprom vorstellen kann, als Titelsponsor bei entweder Renault, Toro Rosso (AlphaTauri) oder Williams einzusteigen. Darüber hinaus sei der Konzern daran interessiert, bei einzelnen Events als Titelsponsor aufzutreten, etwa beim russischen "Heim-Grand-Prix" in Sotschi.

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' wird eine Zusammenarbeit mit Toro Rosso aber nicht zustande kommen. Das italienisch-österreichische Team wäre aufgrund seines russischen Fahrers Daniil Kwjat an und für sich ein logischer Partner gewesen. Die Corporate Identity von Gazprom spießt sich aber zu stark mit dem geplanten Markenauftritt von AlphaTauri.

Nächster logischer Partner könnte Renault sein. Das französische Werksteam hat mit Sergei Sirotkin einen Russen als dritten Fahrer unter Vertrag. Und Teamchef Cyril Abiteboul könnte einen Titelsponsor, der das Budget entlastet, gut gebrauchen.

Der Renault-Nissan-Konzern hat erst kürzlich ein milliardenschweres Sparprogramm angekündigt und prüft im Zuge dessen auch sein Formel-1-Engagement.

Gazprom wäre ein Engagement als Titelsponsor, so heißt es in dem Medienbericht, für einen Vierjahresvertrag 35 Millionen Euro pro Jahr wert. Das wäre für jedes Formel-1-Team in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine signifikante Finanzspritze.

Gazprom selbst äußert sich gegenüber der russischen Nachrichtenagentur 'TASS' verhalten zu den Gerüchten. Es könne zwar unter Umständen passieren, dass man als Sponsor in die Formel 1 einsteigt. Ein konkreter Plan existiere aber nicht, heißt es auf Anfrage.

Gazprom war zuletzt 2002 und 2003 als Sponsor des Minardi-Teams (Vorgänger von Toro Rosso) in der Formel 1 engagiert.

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