• 16. November 2019 · 13:31 Uhr

Formel-1-Boss, Bundeskanzler? Hamilton hofft, dass Wolff bleibt!

Toto Wolff und er, das passe "perfekt zusammen", sagt Lewis Hamilton - und wünscht sich, dass der Österreicher weiterhin Mercedes-Teamchef bleibt ...

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton hofft, dass Toto Wolff sein Teamchef bei Mercedes bleibt, versteht aber, dass es in der Natur des Menschen liegt, neue Herausforderungen zu suchen: "Wenn du zu lang auf einem Posten kleben bleibst, kann das negative Folgen haben. Daher wünsche ich mir, dass die Menschen ihre Flügel ausbreiten und das tun, was für ihre Karrieren am besten ist", sagt der sechsmalige Weltmeister.

Foto zur News: Formel-1-Boss, Bundeskanzler? Hamilton hofft, dass Wolff bleibt!

Erfolgsgespann seit 2013: Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Lewis Hamilton Zoom Download

Wolff, gelernter Finanzinvestor, stieg 2009 als Williams-Teilhaber in die Formel 1 ein und hat seither eine rasante Karriere hingelegt. Im April kursierten erstmals Gerüchte, er könne sogar die Nachfolge von Chase Carey bei Liberty Media hinlegen, quasi als "neuer Bernie Ecclestone". Und viele im Paddock sind der Meinung, dass er dafür genau das richtige Profil hätte.

Auch Hamilton: "Für unseren Sport wäre es sicher gut, wenn jemand wie Toto ihn führt. Ich weiß aber nicht, ob das mehr Spaß macht als mit einem Team zu gewinnen. Das weiß nur er selbst." Und Wolff hat bereits im Sommer klargestellt, dass ihm die Stoppuhr im Falle einer Veränderung sicherlich fehlen würde.

Hamilton weiß, dass Wolff bei Mercedes eine Lücke hinterlassen würde, und hofft daher auf seinen Verbleib: "Toto ist und war nahezu perfekt. Es passt einfach perfekt zusammen. Daher wünsche ich mir natürlich, dass er nicht weggeht - besonders dann, wenn ich weiterfahre! Aber letztendlich ist es seine Entscheidung."


Nico Rosberg: Inside the Mind of Toto Wolff

Video wird geladen…

  Weitere Formel-1-Videos

In Branchenkreisen wird gemunkelt, dass der oberste Liberty-Chef John Malone Wolff als seinen Wunschkandidaten genannt hat. Zumindest eine Kontaktaufnahme soll bereits stattgefunden haben. Ob Wolff überhaupt Interesse hat, ist hingegen nicht bekannt. Öffentlich hat er sich stets klar zu seinen Aufgaben bei Mercedes bekannt.

Hamilton fürchtet, dass das silberne Erfolgsteam auseinanderbrechen könnte, wenn es Wolff woanders hinzieht: "Wenn man sich einige der Organisationen anschaut, die in der Vergangenheit aufgebaut wurden, dann liefen sie noch eine Weile ganz gut. Dann kommt eine neue Person rein, die ihr eigenes Ding durchziehen will, und das geht meistens schief."

"Aber", betont der 34-Jährige: "Dieses Team besteht nicht aus einer Person. Wir sind eine riesige Gruppe an Menschen, und die werden nicht alle gleichzeitig gehen. Sie können ihren Job genauso weitermachen. Das ist mir wichtig. Was mich betrifft, warte ich einfach ab, wo Toto steht und wo es ihn hinzieht."

In einen Bereich, nämlich in die Politik, jedenfalls nicht. Dabei gibt es nicht wenige, die sich den 47-jährigen Finanzinvestor gut als österreichischen Bundeskanzler vorstellen könnten, als liberale, moderne Antwort auf den sich ausbreitenden Rechtspopulismus.

Aber Wolff winkt ab: "Reizt mich nicht", sagt er im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Im Hinblick auf die konventionelle Politik" sei er kein politischer Mensch, sagt er über sich selbst. "Ich bin aber Konsument, schaue mir das mit Interesse an und gehe natürlich auch wählen. Unser kleiner Mikrokosmos hier ist ja auch ein bisschen politisch. Aber mich zieht es nicht in diesen Bereich."

Für die Zeit nach nach dem Mercedes-Job, wann immer diese auch beginnen mag, hat Wolff "viele Ideen. Aber am Ende geht's dann doch am allermeisten drum, etwas zu tun, was mir Spaß macht und was mich glücklich macht. Denn dann bin ich der bessere Vater, der bessere Ehemann, der bessere Freund und der bessere Kollege. Diese Gedankenspiele sind immer Teil von mir."

Anzeige Unser Formel-1-Shop bietet Original-Merchandise von Formel-1-Teams und Formel-1-Fahrern - Kappen, Shirts, Modellautos, Helme und vieles mehr
Fotos & Fotostrecken
Foto zur News: Die ersten Podestplätze der aktuellen Formel-1-Piloten
Die ersten Podestplätze der aktuellen Formel-1-Piloten
Foto zur News: Christian Horner war schon Formel-1-Teamchef, als ...
Christian Horner war schon Formel-1-Teamchef, als ...

Foto zur News: Die Faktoren, die zu Horners Aus bei Red Bull führten
Die Faktoren, die zu Horners Aus bei Red Bull führten

Foto zur News: Top 10: Die meisten F1-Starts ohne Podest
Top 10: Die meisten F1-Starts ohne Podest

Foto zur News: Geschasste Formel-1-Teamchefs
Geschasste Formel-1-Teamchefs
AnzeigeFormel-1 Tickets Österreich 2026 kaufen
Folge Formel1.de
Videos
Foto zur News: "Jemand hat mit Gewalt versucht, Horner loszuwerden" | Interview Ralf Schumacher
"Jemand hat mit Gewalt versucht, Horner loszuwerden" | Interview Ralf Schumacher
Foto zur News: Hülkenberg-Podium: Was Sauber in Silverstone alles richtig machte
Hülkenberg-Podium: Was Sauber in Silverstone alles richtig machte

Foto zur News: Wie gut ist Cadillac? 10 Fragen an den Teamchef | F1 2026
Wie gut ist Cadillac? 10 Fragen an den Teamchef | F1 2026

Foto zur News: Red Bull in Not: Warum der Perez-Rauswurf ein Fehler war!
Red Bull in Not: Warum der Perez-Rauswurf ein Fehler war!
f1 live erleben: hier gibt's tickets
Belgien
Spa-Francorchamps
Hier Formel-1-Tickets sichern!

Ungarn
Hungaroring
Hier Formel-1-Tickets sichern!

Niederlande
Zandvoort
Hier Formel-1-Tickets sichern!
 
Formel-1-Quiz

Wie oft startete Heinz-Harald Frentzen in der Formel 1?

Anzeige motor1.com