• 03. Juni 2019 · 09:59 Uhr

Mattia Binotto betont: Habe keine Doppelrolle!

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto betont, dass er bei der Scuderia keine Doppelrolle einnimmt: Seine alten Aufgaben werden von neuen Leuten übernommen

(Motorsport-Total.com) - Nicht erst seit dem schwierigen Saisonstart fragen sich viele Fans der Scuderia: Hat sich Teamchef Mattia Binotto zu viel zugemutet? Der Italiener wurde vor der Saison zum Nachfolger von Maurizio Arrivabene ernannt, soll seinen Posten als Technikchef aber nicht abgegeben haben. "Das kann einige Zeit funktionieren, aber da brennst du aus", warnte schon Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über die Mehrfachbelastung.

Mattia Binotto

Mattia Binotto hat bei Ferrari alle Hände voll zu tun Zoom Download

Doch Binotto erklärt jetzt selbst: "Ich habe gar keine Doppelrolle!" Seine einzige Rolle sei die des Teamchefs von Ferrari, wo er sich um die gesamte Scuderia kümmert. Binotto hatte schon vor seinem Amtsantritt quasi eine Doppelrolle inne: Als Technikchef war er sowohl für das Chassis als auch für die Motoren verantwortlich, weil bei Ferrari alles unter einem Dach passiert.

"Ich war also nicht der klassische Formel-1-Technikchef", sagt er. "Ich war Technikchef für beide Seiten. Das heißt, dass du kein Spezialist für Motor, ERS, Batterien, Aerodynamik und Chassis sein kannst." Binotto habe seine Rolle also schon damals so gemanagt, wie man es bei Ferrari eben anlegt. Und seit er zum Teamchef aufstieg, habe man intern ein paar Umstrukturierungen vorgenommen.


Ferrari-Analyse: Die Strategiepannen der Roten

Nicht nur der Ferrari SF90 ist nicht das Maß aller Dinge in der Saison 2019, auch die Strategien der Italiener lassen zu wünschen übrig Weitere Formel-1-Videos

"Ich brauchte besonders Unterstützung auf der technischen Seite. Es stimmt, dass wir sowohl zuhause als auch an der Strecke ein paar Leute haben, die dabei helfen, das gesamte Team zu managen", so Binotto. Das seien zum Teil Namen, von denen man zuvor nie etwas gehört habe. "Einfach, weil das Team wichtiger ist als das Individuum", meint der Teamchef.

Ein Beispiel möchte er dann aber doch geben: Der ehemalige FIA-Mann Laurent Mekies wechselte Ende 2018 als neuer Sportdirektor zu Ferrari. "Er unterstützt mich dabei, die Aktivitäten auf der Rennstrecke zu managen, die ich aus technischer Sicht im Vorjahr gemacht habe, und die ich jetzt nicht mehr mache", so Binotto.

Fotos & Fotostrecken

Formel-1-Technik: Die denkwürdigsten Monaco-Spezialideen
Formel-1-Technik: Die denkwürdigsten Monaco-Spezialideen
Seit 1960: Ferrari-Formel-1-Fahrer ohne Sieg für die Scuderia
Seit 1960: Ferrari-Formel-1-Fahrer ohne Sieg für die Scuderia

Charles Leclerc bei Dreharbeiten in Monaco
Charles Leclerc bei Dreharbeiten in Monaco

Top 10: Hoffnungsvolle Formel-1-Talente, die gescheitert sind
Top 10: Hoffnungsvolle Formel-1-Talente, die gescheitert sind

Die Karriere von Esteban Ocon
Die Karriere von Esteban Ocon
ANZEIGE
Formel1.de auf YouTube
ANZEIGE

Formel-1-Quiz

Wo hat das Schweizer Team Sauber seinen Stammsitz?

Top-Motorsport-News

Risi Competizione startet mit französischen Fahrern in Le Mans
WEC - Risi Competizione startet mit französischen Fahrern in Le Mans

Digitale VLN: Rennen 3 mit großem Teilnehmerfeld
VLN - Digitale VLN: Rennen 3 mit großem Teilnehmerfeld

Coronavirus: NASCAR-Rennen in Homestead verschoben
NASCAR - Coronavirus: NASCAR-Rennen in Homestead verschoben

Hyundai: Bis zu 10.000 Euro Kaufprämie für einen Santa Fe
Auto - Hyundai: Bis zu 10.000 Euro Kaufprämie für einen Santa Fe
Tickets
Formel 1 App

Folge Formel1.de