• 23. Dezember 2018 · 18:27 Uhr

Formel 1 2021: So funktionieren die unbeschränkten CFD-Tests

Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Teams unbeschränkte CFD-Tests für die Formel-1-Saison 2021 durchführen - Die FIA hat die Details bekanntgegeben

(Motorsport-Total.com) - Um sich optimal auf die neuen Formel-1-Regeln im Jahr 2021 vorbereiten zu können, hat der Automobil-Weltverband (FIA) die Beschränkungen der CFD-Tests aufgehoben. Solange die Teams bestimmte Voraussetzungen einhalten, können die Berechnungen durchgeführt werden. Damit kein Rennstall einen Vorteil erhält, sollen die Tests "gleichberechtigt und transparent" vonstatten gehen.

CFD-Simulation "dirty Air"

Die Teams dürfen für die Saison 2021 unbeschränkte CFD-Simulationen durchführen Zoom Download

Hinter den drei Buchstaben CFD verbirgt sich Computational Fluid Dynamics. Es ist eines der modernsten und wichtigsten Simulationswerkzeuge in der modernen Formel-1-Ära. Die Computeranalysen sollen die Arbeit im Windkanal unterstützen und weitere Informationen über die Aerodynamik eines Autos liefern. Mit den CFD-Tests können Luftströme berechnet werden. Die Daten werden dazu genutzt, die Aerodynamik eines Formel-1-Autos zu optimieren.

Verpflichtend sind die unbeschränkten CFD-Tests für die Saison 2021 aber nicht. Vor einem Testdurchgang muss das Team die Rahmen- und Luftstrombedingungen bei der FIA einreichen. Erst dann wird eine mögliche Berechnung durch das Programm erlaubt. Dazu gehören die Geometrie des zu testenden Teils, das mathematische Modell und die Bedingungen, die aufgestellt wurden. So soll die Transparenz gewährleistet werden.


Testfahrten in Abu Dhabi - Mittwoch

Außerdem müssen die Formel-1-Teams der FIA Bericht erstatten. Auch die anderen Rennställe haben einen Einblick in die Simulationsdaten der CFD-Berechnungen. Geistiges Eigentum der Teams soll beim Einblick in die Unterlagen aber nicht preisgegeben werden. Außerdem sollen die Ergebnisse der CFD-Tests der FIA helfen, die Regeln für die Saison 2021 aufzustellen.

Für die Saison 2019 wurden ebenfalls schon Änderungen angekündigt: Es gibt einen breiteren, weniger komplizierten Frontflügel, ein effektiveres DRS-System und es darf fünf Kilogramm mehr Sprit verwendet werden. Anstelle von 105 Kilogramm Benzin dürfen die Teams pro Auto 110 Kilogramm Treibstoff einsetzen.

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