• 20. September 2015 · 12:57 Uhr

Experten: Ist ein Teamwechsel Rosbergs letzte WM-Chance?

Mental ausgelaugt und mit identischem Material nicht schnell genug: Muss Nico Rosberg Mercedes verlassen, um Lewis Hamilton Paroli bieten zu können?

(Motorsport-Total.com) - Seine erste Titelchance im vergangenen Jahr verpasste Nico Rosberg am Ende deutlich, in der laufenden Saison scheint ihm die nächste Gelegenheit durch die Lappen zu gehen. Zu stark wirkt Lewis Hamilton, der dem Deutschen im Mercedes-Stallduell auch den letzten großen Vorzug - die Qualifying-Stärke - geraubt hat. Ist es Rosbergs einzige Chance, mit einem Teamwechsel auf ein anderes Pferd zu setzten, um nicht weiter in einem identischen Auto gegen den Ex-Kumpel antreten zu müssen?

Lewis Hamilton, Nico Rosberg

Im internen Duell mit Lewis Hamilton schwimmen Rosberg dei Felle davon Zoom Download

Helmut Marko glaubt offenbar an ein mentales Problem und deutet genau dieses Szenario an, wenn er der 'Bild'-Zeitung sagt: "Entweder Rosberg rafft sich im Kopf endlich zusammen und schlägt Hamilton. Oder er muss das Team wechseln!" Für den Red-Bull-Berater wäre ein Tapetenwechsel die richtige Maßnahme, um einen klaren Kopf zu bekommen. Auch wenn der Schritt eine gewisse Eingewöhnungsphase an neuer Wirkungsstätte erfordern würde und mit einem gewissen Risiko verbunden wäre.

Für Ex-Teamchef Eddie Jordan ist überzeugt, dass sich Hamilton nur noch selbst schlagen kann und die Situation für Rosberg längst einen Schneeball-Effekt hat. Auswege? Kaum noch vorhanden, solange dem Briten das neue Rockstar-Leben nicht zu Kopf steigt. "Was Nico gegen Lewis tun kann?", fragt sich Jordan. "Nichts! Er hat im Moment weder Lewis' Tempo noch Selbstvertrauen. Wenn du zwei Titel in der Tasche hast, hast du einfach größere Eier, da fährst du automatisch schneller. "

Während Mercedes-Aufsichtsratsboss Niki Lauda die Möglichkeit sieht, dass sich die Vorzeichen im internen Duell noch ändern, rät Gerhard Berger, die Sache positiv zu sehen. Schließlich sei Rosberg "der zweitschnellste Rennfahrer der Welt", dürfe es aber nicht zulassen, dass sich Piloten aus anderen Teams an der Spitze etablieren - oder sich von einer schwierigen Zeit auslaugen zu lassen. Eine Lanze bricht Christian Danner: "Rosberg ist ein sauschneller Autofahrer und nicht so eine Memme, wie manche ihm nachsagen."

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