• 11. August 2014 · 15:23 Uhr

Alonso: Kimi ist wie jeder andere Teamkollege

Fernando Alonso findet nicht, dass sich die Arbeit mit Kimi Räikkönen von bisherigen Teamkollegen unterscheidet, doch der Spanier rätselt über die Probleme des Iceman

(Motorsport-Total.com) - Nach vier Jahren an der Seite von Felipe Massa bekam Fernando Alonso bei Ferrari einen Teamkollegen an die Seite gestellt, der nicht von Anfang an den Stempel der Nummer 2 auf die Stirn gepappt bekommen sollte. Viele erwarteten vor der Saison ein heißes Duell zwischen dem Spanier und dem Finnen, doch aktuell ist Alonso der einzige, der aus dem Ferrari holt, was drinsteckt.

Felipe Massa, Fernando Alonso, Kimi Räikkönen

Felipe Massa oder Kimi Räikkönen? Fernando Alonso ist's egal Zoom Download

Der Iceman hingegen gehört zu den größten Enttäuschungen der ersten Saisonhälfte und hält gerade einmal 27 Punkte in den Händen. Warum der Weltmeister von 2007 so stark gegenüber seinem Teamkollegen abfällt, kann auch Alonso nur erraten: "Natürlich ist das Auto nicht großartig, und es fehlt uns an Abtrieb und Traktion. Vermutlich fühlt er sich nicht wohl im Auto und war nicht vollkommen zufrieden mit der Balance", wird er von 'ESPN' zitiert.

Hinzu komme, dass der Ferrari F14 T besonders zu Jahresbeginn noch einige Probleme mit den neuen Systemen gehabt habe und speziell das Brake-by-Wire-System das Bremsen schwierig gemacht habe. Doch Alonso und Räikkönen arbeiten derzeit viel zusammen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. "Wir haben ständig Vorschläge und Kommentare abgegeben, um den Ingenieuren zu helfen, das nach Maranello zu tragen und die Kommentare in Ideen für das Auto umzusetzen", erklärt Alonso.

Und obwohl der Iceman als großer Schweiger bekannt ist und viel Arbeit nicht unbedingt sein Ding ist, kommt Alonso mit seinem neuen Teamkollegen gut zurecht, wie er sagt: "Es ist kein großer Unterschied zur Arbeit mit Felipe (Massa; Anm. d. Red.) und irgendeinem anderen Teamkollegen. Es ist immer eine Arbeitsbeziehung, die versucht, dem Team jederzeit zu helfen." Und das scheint auch nötig, denn nicht nur Alonso weiß: "Wir haben bislang keinen guten Job gemacht, das können wir besser."

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