• 27. Mai 2014 · 20:10 Uhr

Vettel, Berger, Marko: Generationentreffen am Red-Bull-Ring

Sebastian Vettel, Gerhard Berger und Helmut Marko besuchten heute den Red-Bull-Ring - Vettel drehte einige Runden im Berger-Ferrari von 1988

(Motorsport-Total.com) - In gut dreieinhalb Wochen kehrt die Formel 1 nach Österreich zurück. Als erste Vorboten des Grand-Prix-Wochenendes (20.-22.06.) waren mit Weltmeister Sebastian Vettel, Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko und Gerhard Berger am Dienstag drei Generationen an Formel-1-Fahrern an der Rennstrecke in der Steiermark zu Gast. Sebastian Vettel und Gerhard Berger drehten - inklusive Auto- und Erfahrungsaustausch - einige Runden am Red-Bull-Ring.

Zunächst sahen sich die drei prominenten Gäste jedoch in Spielberg um, wo noch auf Hochtouren am Feinschliff für den Großen Preis von Österreich gearbeitet wird. Vettel zeigte sich gegenüber internationalen Presse-Vertretern begeistert. "Es wird ein ganz besonderer Grand Prix für das gesamte Team. Die Anlage ist top modern, es wird fleißig daran gebaut. Die Tribünen werden alle ausverkauft sein. Das gibt einem als Rennfahrer noch einmal den Extra-Kick, vor einer solchen Kulisse zu fahren!"

Bei Red Bull ist die Vorfreude auf den Heim-Grand-Prix ebenfals enorm, was Marko nur bestätigen kann. "Wir werden natürlich Extra-Anstrengungen unternehmen. Unser klares Ziel ist es, nicht nur Dritter zu werden."

Vettel drehte anschließend im Zuge der Dreharbeiten für die Dokumentation "Come Back der Formel 1" im RB8 von 2012 gemeinsam mit Berger, der in seinem Original-Ferrari von 1988 Platz nahm, einige Runden auf der Rennstrecke. Der Tiroler gab dem Red-Bull-Piloten als Formel-1-Fahrer wertvolle Tipps für die österreichische Strecke, auf der er in seiner Karriere viele Rennen bestritten hat.

"Es ist gigantisch, mit einem historischen Auto zu fahren."Sebastian Vettel
Berger verbindet mit Spielberg viele schöne Erinnerungen: "Ich denke gerne daran zurück, als ich das erste Mal am Österreichring gefahren bin. Es waren wunderbare Zeiten. Ich habe Sebastian erzählt, dass es damals vorgekommen ist, dass Kühe über die Strecke gelaufen sind. Er hat mir nicht ganz geglaubt fürchte ich", schmunzeltBerger, der sich am Dienstag über ein ganz persönliches Wiedersehen freute. "Heute bin ich seit 25 Jahren wieder einmal im damaligen Ferrari gesessen. Es war ein wunderbares Gefühl."

Nach ein paar Runden wurden die Autos getauscht und auch Vettel jagte mit dem Ferrari um den Kurs: "Es ist gigantisch, mit einem historischen Auto zu fahren. Damals war noch viel Handarbeit nötig. Es fühlt sich alles so schön direkt an. Ein tolles Gefühl, wie sich die Leistung entfaltet. Am liebsten wäre ich weitergefahren", sagt Vettel.

Formel-1- Legende Berger kann den Heim-Grand-Prix kaum noch erwarten - einerseits weil er sich darauf freut, die Boliden der Königsklasse wieder im eigenen Land zu sehen und nicht zuletzt weil er eine Hauptrolle bei einem Highlight am Rennwochenende spielen wird. Gemeinsam mit allen ehemaligen noch lebenden österreichischen Formel-1-Fahrern, wie Niki Lauda, Helmut Marko, Dieter Quester, Hans Binder, Karl Wendlinger, Alexander Wurz, Patrick Friesacher oder Christian Klien, gibt er am Rennsonntag bei der Legends-Parade mit Original-Boliden Gas.

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