• 31. März 2014 · 19:49 Uhr

Nicht nur Nörgler da: Sutil findet neuen Sound "interessanter"

Während einige Fahrer den neuen Sound der Formel 1 kategorisch ablehnen, sehen andere Vertreter die Stille positiv: "Früher hat man sich nur die Ohren zugehalten"

(Motorsport-Total.com) - Nach dem ersten Rennen in Australien gab vor allem ein Thema den Ton in der Formel 1 an - oder eben nicht: Der Sound der neuen Turbomotoren. Die Kritik an der neuen, leisen Formel 1 war teilweise vernichtend. Während Bernie Ecclestone überlegte, wie er den Sound wieder lauter bekommt, fand Weltmeister Sebastian Vettel das Geräusch des Motors einfach nur "scheiße".

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Ohren frei: Adrian Sutil muss sich nicht mehr die Lauscher zuhalten Zoom Download

Doch im Fahrerlager gibt es auch viele Stimmen, die von der neuen "Stille" der Antriebe angetan sind. Statt lauten Gekreische hört man nun auch wieder jubelnde Fans und quietschende Reifen, und kann vor allem die Funksprüche zwischen Kommandostand und Cockpit besser verstehen. "Es ist im Auto auf jeden Fall leiser, weshalb die Verständigung mit dem Ingenieur einfacher ist", sieht Sauber-Pilot Esteban Gutierrez genau das als Pluspunkt.

Überhaupt scheinen sich die Sauber-Fahrer bei diesem Thema einig zu sein, denn auch Adrian Sutil findet den neuen Sound der Turbos viel angenehmer: "Mir gefällt er", sagt er bei der 'Süddeutschen Zeitung'. "Der Klang ist angenehmer als das Geschrei der Motoren in den vergangenen Jahren. Ich finde das jetzt interessanter, weil man wieder Unterschiede hört zwischen den Motoren von Ferrari, Mercedes und Renault. Das war zuletzt kaum so. Da hat man sich nur die Ohren zugehalten."

Auch Jenson Button urteilte zuletzt abfällig über die Kritiker der neuen Geräuschkulisse der Turbomotoren. Ihm ist der Sound im Auto so ziemlich egal. "Fahrt doch woanders, wenn ihr hier nicht glücklich seid", sagte der Brite zu allen Nörglern, die ständig am Klang der Formel 1 herummotzen müssen. Doch wie ist es eigentlich für Außenstehende? Der ehemalige Red-Bull-Pilot Mark Webber hat sich in Melbourne ein eigenes Bild gemacht.

"Es ist live ein bisschen besser als am Fernsehbildschirm", urteilt der Australier bei 'talkSPORT', kann aber nichts Schlechtes entdecken: "Das ist der Weg, den der Motorsport gehen wird." Auch in der Langstreckenweltmeisterschaft, in der er für Porsche antreten wird, sei das nicht anders: "Es ist die gleiche Technologie, es ist viel Hybrid-Einfluss im Auto - und dahin geht es nun einmal." Zwar ist Webber immer noch der Meinung, dass die Formel 1 "den akustischen Faktor braucht, aber die Leute werden darüber hinwegkommen."

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