• 05. September 2013 · 16:08 Uhr

Maldonado träumt von Grand Prix in Venezuela

Mexiko kehrt zurück, Russland kommt neu hinzu: Die Formel 1 gastiert 2014 an 21 Schauplätzen - Pastor Maldonado möchte in der Heimat fahren

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 wird - vorbehaltlich einiger Streckenabnahmen und Verhandlungen - im kommenden Jahr 21 Rennen austragen. Bernie Ecclestone hat auf seiner Königsklassen-Weltkarte die Strecken von Mexiko City und Sotschi (Russland) für das Jahr 2014 eingetragen. Die Rückkehr ins Autodromo Hermanos Rodriguez, wo bereits zwischen 1963 und 1992 insgesamt 15 Grands Prix von Mexiko ausgetragen worden waren, gilt als kleine Überraschung.

Foto zur News: Maldonado träumt von Grand Prix in Venezuela

Pastor Maldonado könnte sich einen Grand Prix in Venezuela vorstellen Zoom Download

"Das ist sehr gut, weil Mexiko für den Sport ein großartiger Markt ist. Sie haben großartige Fans und eine große Gemeinschaft. Mit Sicherheit wird es ein sehr erfolgreicher Grand Prix", kommentiert Pastor Maldonado. "Es ist immer super, in der Nähe der Heimat zu fahren. Warum sollten wir in Zukunft nicht auch einen Venezuela-Grand-Prix haben? Alles ist möglich. Wir müssen uns hinsetzen und schauen, ob wir das machen können."

Für den Williams-Piloten könnte ein mögliches Rennen in Venezuela nach dem gleichen Schema wie in Mexiko seine Berechtigung finden. Carlos Slim, der wohl reichste Mann der Welt, hatte Sergio Perez und Esteban Gutierrez mit seinem Geld gefördert. Sein Sponsoring mit dem Telekommunikations-Unternehmen Telmex ist in der Formel 1 regelrecht Gold wert. Wer zahlt, dessen Stimme hat Gewicht - und dessen Wünsche werden gehört. So kommt es wohl zur Formel-1-Rückkehr nach Mexiko.

Auch in Venezuela wird mit viel Geld auf den internationalen Sport gesetzt. So sehr, dass der ehemalige Präsident Hugo Chavez veranlasste, dass der staatseigene Mineröl-Riese PDVSA rund 30 Millionen US-Dollar pro Jahr für die Formel-1-Karriere von Maldonado hinblättert. "Es wird viel Geld benötigt, aber gleichzeitig hatten und haben wir viele große Sportevents in Venezuela", sagt der Williams-Pilot, der 2014 mit seiner Mitgift bei einigen Teams willkommen wäre.

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2012 war klar ersichtlich, wer bei Starworks in der WEC die Fuhre bezahlt Zoom Download

"Wir hatten die Südamerikaspiele, wir hatten die Südamerika-Meisterschaften im Fußball (Copa America; Anm. d. Red.), wir werden in der Sportkultur immer größer. Vor vielen Jahren hatten wir auch ein MotoGP-Rennen. Vielleicht können wir in den nächsten Jahren auch ein Formel-1-Rennen haben. Sie investieren viel", berichtet Maldonado. "Wir haben gute Pläne, das zu tun. Aber im Moment gibt es nichts Konkretes. Wir müssen den Mexiko-Grand-Prix abwarten. Wenn es gut läuft, dann könnte auch Venezuela dazustoßen."

Der Staat Venezuela hat sich unter Chavez in großem Stil in der Motorsportszene engagiert. Nicht nur Maldonado wurde in die Formel 1 gehievt, sondern auch andere Fahrer erhielten viel Unterstützung. Doch nach dem Tod von Chavez sieht die Situation anders aus. Vincente "Enzo" Potolicchio kann ein Lied davon singen. Der Venezonaler konnte mit Geldern von Staatsunternehmen 2012 aus dem Vollen schöpfen und in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) den LMP2-Titel sowie in Le Mans den Klassensieg einfahren. 2013 muss Potolicchio kleinere Brötchen backen, aus der Heimat kommt nur noch wenig. Seinem Landsmann Alex Popow, der in der ALMS engagiert ist, ergeht es ähnlich.

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