• 01. September 2021 · 14:56 Uhr

Ayao Komatsu exklusiv: "Crash wie von Mick in Budapest nicht ideal"

Haas-Renningenieur Ayao Komatsu erklärt im Exklusivinterview unter anderem, warum es für Mick Schumacher und Nikita Masepin vor allem um Konstanz geht

(Motorsport-Total.com) - Ayao Komatsu ist ein echtes "Urgestein" beim Haas-Formel-1-Team. Nach verschiedenen Stationen in der Königsklasse schloss er sich 2016 dem damals neuen US-Rennstall an. Unser Kollege Ronald Vording von der niederländischen Ausgabe von 'motorsport.com' hat sich im Rahmen des Großen Preises von Belgien mit dem Japaner getroffen.

Mick Schumacher mit Haas-Renningenieur Ayao Komatsu

Ayao Komatsu arbeitet seit dieser Saison mit Mick Schumacher zusammen Zoom Download

Im exklusiven Interview spricht Komatsu unter anderem über die Zusammenarbeit mit Mick Schumacher, er verrät, wie es ist, zwei Rookies im Auto zu haben, und was sich im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Außerdem blickt er zurück auf die erste Saisonhälfte 2021 und erklärt, welche Herausforderungen das Team 2022 erwarten.

Frage: "Die erste Hälfte der Saison ist vorbei. Gab es ein spezielles Rennen, das für Haas im Hinblick auf das Verständnis für das Auto ein Durchbruch war?"
Ayao Komatsu: "Nein, ich betrachte kein einzelnes Rennen als Durchbruch. Dieser Prozess findet Schritt für Schritt statt. Es fing bei den Wintertests an, und danach haben wir einfach unser Verständnis für das Auto verbessert - und auch für die Fahrer."

"Wir haben zwei neue, junge Fahrer. Es braucht Zeit, um diese Kombination zu verstehen. Aber ich würde nicht sagen, dass es an einem Punkt einen plötzlichen Schritt gab. Es ist ein gradueller Prozess, Schritt für Schritt."

Warum keine Upgrades auch ein Vorteil sein können

Frage: "Gab es keinen Durchbruch, weil das Auto nicht weiterentwickelt wird?"
Komatsu: "Wenn man keine Updates bringt, dann bedeutet das auch, dass das Auto eine Konstante ist. Man nimmt also quasi eine Variable aus der Gleichung raus. In der Formel 1 besuchen wir verschiedene Strecken, und auch die Reifen sind ganz unterschiedlich. Sie sind eine große Variable und sensibel für die Temperatur."

"Selbst wenn man mit den gleichen Reifen auf einer anderen Strecke fährt, ist es sehr hart, zu verstehen, wie man sie zum Funktionieren bringt, wie man auf einer Runde und im Rennstint das beste aus ihnen herausholen kann. Das betrifft alle Strecken. Wenn man also eine stabile Basis beim Auto hat, dann nimmt man eine Variable aus der Gleichung. Das macht es leichter."


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Frage: "Für das Team ist es dann einfacher?"
Komatsu: "Ja. Aber selbst ohne offensichtliche Upgrades fahren wir zum Beispiel mit unterschiedlichen Abtriebsleveln. Spa hier ist eine Strecke, auf der man mit mittlerem Abtrieb fährt. Budapest vor der Sommerpause war die Strecke mit dem meisten Abtrieb. Als junge Piloten kommen im Hinblick auf fehlende Konstanz oder einfach Herausforderungen und Änderungen schon genug Sachen auf sie zu."

"Dass wir keine Upgrades haben, ist im Hinblick auf die Konkurrenzfähigkeit natürlich ein Problem. Aber im Hinblick darauf, beim Auto und mit den Fahrern Fortschritte zu machen, ist es keine Schwierigkeit."

Frage: "Ich vermute, dieser Prozess läuft noch immer? Oder verstehen Sie das Auto jetzt von A bis Z, weil es nur ein Paket ohne Upgrades gibt?"
Komatsu: "Das würde ich nicht sagen. Denn noch einmal: Jedes Mal, wie hier in Spa, weiß man, dass es eine ziemliche Herausforderung wird. Es ist eine ganz andere Strecke als die vorherigen, und wir fahren mit einem anderen Abtriebslevel."

"Es gibt also immer etwas Neues, immer eine neue Herausforderung. Es geht darum, uns bestmöglich vorzubereiten und unsere Datenbank zu verbessern, um uns bestmöglich auf das nächste Jahr einzustellen."

Das ist bei Haas jetzt anders als mit Grosjean und Magnussen

Frage: "Wie beeinflusst es zum Beispiel den Plan im Freien Training, wenn man zwei Rookies im Auto hat?"
Komatsu: "Das hat schon einen Einfluss. Bei erfahrenen Piloten wie Romain [Grosjean] und Kevin [Magnussen] hatten wir kein Problem damit, ganz unterschiedliche Programme zu fahren. Wir wussten, dass wir von beiden eine Referenz bekommen würden. Bei unseren [aktuellen] Piloten wollen wir das Programm dagegen so ähnlich wie möglich halten, selbst beim Reifenverschleiß."

"Bei erfahrenen Piloten können wir oft etwas über die verschiedenen Mischungen lernen. Wir fügen die Daten dann einfach zusammen, um ein Gesamtbild zu bekommen. Momentan versuchen wir aber, das zu vermeiden. Wenn wir verschiedene Mischungen verwenden, [...] dann haben auch die Fahrer selbst keine Referenz mehr zum anderen Piloten. Diese Abweichungen wollen wir minimieren. Es wirkt sich also auf unser Programm aus."


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Frage: "Aber wird es jetzt oder in der zweiten Saisonhälfte einen Punkt geben, an dem Sie zum Wohle des gesamten Teams wieder zum Vorgehen wie bei Romain und Kevin zurückkehren?"
Komatsu: "Manches davon machen wir schon. Man wird [im Freien Training] sehen, dass wir insgesamt die gleichen Reifen verwenden. Aber wir werden diese Reifen bei den Fahrern unterschiedlich verwenden."

"Wie ich schon gesagt habe: Es ist überall ein Prozess, der Schritt für Schritt stattfindet. Wir schauen uns das jedes Mal aufs Neue an. 'Hier ist es so gelaufen, und dieses verstehen wir jetzt besser. Aber jenes haben wir noch nicht verstanden.' Beim nächsten Event schauen wir dann, wie wir noch einen besseren Schritt machen können."

Frage: "Was vermissen Sie am meisten an Romain und Kevin? Ihrer Erfahrung?"
Komatsu: "Es gibt einfach keine wirkliche Referenz. Wenn wir Probleme haben, [...] dann kann es daran liegen, dass wir das Auto einfach nicht richtig abgestimmt haben. Es könnte aber auch an den Fahrern liegen. Bei Romain und Kevin, die in den vergangenen Saisons für uns gefahren sind, hatten wir eine Referenz. Die haben wir verloren."

Frage: "Gab es auf der anderen Seite auch Momente, in denen Sie froh waren, jetzt zwei neue Fahrer zu haben?"
Komatsu: "Die Frage ist gegenüber Romain und Kevin etwas unfreundlich. Aber nein, das denke ich nicht. Das Team ist jetzt in einer anderen Situation. Es ist eine neue Herausforderung, und die müssen wir annehmen und das Beste daraus machen. Es gab also keinen Moment, an dem wir gesagt haben: 'Gott sei Dank haben wir Romain oder Kevin nicht mehr!' Das wäre unfair ihnen gegenüber."

Was Romain Grosjean in der Formel 1 gefehlt hat

Frage: "Wie beurteilen Sie Romains Performance in der IndyCar-Serie? Er scheint sich sehr gut anzupassen."
Komatsu: "Ja, er ist sehr, sehr glücklich. Und ich freue mich für ihn. Man spürt, dass er in einem Umfeld ist, in dem er sich wohlfühlt. Das ist das Wichtigste. Und er liefert ab. Daher bin ich sehr happy für ihn."

Frage: "In der Vergangenheit haben Sie gesagt, dass Romain einen unglaublichen natürlichen Speed hat."
Komatsu: "Das stimmt."

Romain Grosjean mit Haas-Renningenieur Ayao Komatsu

Ayao Komatsu hat in der Formel 1 viele Jahre mit Romain Grosjean gearbeitet Zoom Download

Frage: "Aber er war nicht konstant genug, um in der Formel 1 wirklich langfristig erfolgreich zu sein. Wie kommt das?"
Komatsu: "Es ist schwierig, denn das, was Romain so schnell macht, sorgt vielleicht auch dafür, dass er so inkonstant ist. Man muss die richtige Balance finden. Wenn man ihm sagt, dass es etwas zu viel ist, dann wird er gleichzeitig auch seinen Speed verlieren."

"Wenn man sich an Romains erstes Jahr [in der Formel 1] erinnert, als er Teamkollege von Kimi Räikkönen bei Lotus war, da hatte er nicht überall den Speed von Kimi. Aber in Monaco war er sofort sieben Zehntel schneller. Das ist sein natürliches Talent, diese Fähigkeit hat er. Aber gleichzeitig ist er fast zu schnell. Es ist sehr schwierig, die richtige Balance zu finden."

Frage: "Wenn man auf der Suche nach der letzten Zehntelsekunde ist, kann man es schnell übertreiben, richtig? Romain scheint das öfters passiert zu sein."
Komatsu: "Natürlich. Aber er hat kein Problem damit, es zu versuchen. Wenn man es nicht riskieren will oder kann, dann wird man sowieso nicht so schnell sein. Auch im Vergleich zu seinen anderen Teamkollegen ist Romains Fähigkeit ziemlich beeindruckend, in High-Speed-Kurven auf Anhieb schnell zu sein."

"Wie überall ist es ein Kompromiss. Man muss versuchen, das Beste aus seinen Stärken zu machen und seine Schwächen so gut es geht auszugleichen. Es geht einfach um eine Balance."

Schumacher und Masepin: "Konstanz ist der Schlüssel"

Frage: "Welche Bereiche sind für Mick und Nikita in diesem Jahr besonders wichtig?"
Komatsu: "Wenn man an eine neue Strecke kommt, geht es darum, so schnell wie möglich auf Speed zu kommen und die Fehler zu minimieren und so konstant wie möglich zu sein. Im Hinblick auf den ultimativen Speed und darauf, die letzte halbe Zehntelsekunde zu finden, mache ich mir gerade noch keine großen Gedanken."

"Konstanz ist der Schlüssel, um uns gutes Feedback zu liefern und das nächste Level zu erreichen. Es ist sehr, sehr wichtig, die Rennen bestmöglich zu beenden, zum Beispiel mit der besten Strategie. Wenn man das nicht hinbekommt, dann sammelt man keine Daten und lernt auch nichts für das nächste Rennen. Wenn man in der ersten Runde einen Unfall hat und den Frontflügel oder den Unterboden beschädigt und mit einem kaputten Auto das ganze Rennen bestreitet, dann lernt man auch nichts."

"Oder wenn man nach einem Boxenstopp die Reifen nicht sehr gut behandelt und sie nach fünf Runden kaputt sind, dann muss man einen zusätzlichen Boxenstopp machen und hat auch keine guten Daten, um die eigene Performance mit der der anderen zu vergleichen. Für mich ist es daher sehr wichtig, dass man vernünftig ist und sehr konstant fährt. So lernt man am meisten."


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Frage: "Und sehen sie bei der Konstanz im Laufe der Saison Fortschritte bei beiden Fahrern?"
Komatsu: "Ja, insgesamt tue ich das. Natürlich ist ein Crash wie der von Mick in Budapest nicht ideal. Aber insgesamt hat er sich im Rennen ziemlich gut zurückgekämpft. Nikita hatte wegen des Vorfalls in der Boxengasse, der nicht seine Schuld war, leider gar kein Rennen. Aber er hatte zuletzt einige gute Rennen. Ich denke, er ist auf dem richtigen Weg. Wir bewerten das mit jedem Rennen neu."

Komatsu: Das sind Schumachers größte Stärken

Frage: "Wenn Sie die Fahrer vergleichen, was sind dann jeweils die größten Stärken von Mick und Nikita?"
Komatsu: "Ich würde sagen, dass es eine große Stärke von Mick ist, viele Informationen aufzunehmen und sie dann umzusetzen. Wenn wir Vorschläge machen, dann probiert er sie aus, auch wenn er anderer Meinung ist. Das ist ziemlich gut. Außerdem sammelt er viele Daten für das Team und sich selbst. Das sind die Stärken, die ich bei Mick sehe."

"Bei Nikita denke ich, dass er ein sehr gutes natürliches Gefühl für das Auto hat. Ein wirklich, wirklich gutes Gefühl. Das geht allerdings in beide Richtungen. Denn wenn er sich im Auto wohlfühlt, ist er schnell. Aber wenn er sich nicht wohlfühlt, dann ist es sehr, sehr schwierig für ihn, dieses Gefühl zu überwinden."

Frage: "Bei Mick haben wir in den Nachwuchsserien gesehen, dass er im Prinzip ein Jahr braucht, um sich an eine Meisterschaft zu gewöhnen. Im zweiten Jahr hat er dann abgeliefert. Erwarten Sie, dass er auch in der Formel 1 so einen großen Schritt machen wird?"
Komatsu: "Nächstes Jahr kommen die neuen Regeln und die Autos werden ganz anders sein. Das dürfte es schwierig machen, Mick zu bewerten, weil sich das Auto ganz anders verhalten wird."

"Aber ich erkenne bei Mick, dass er jedes Mal einen sehr guten Schritt macht. Er ist sehr selbstkritisch, aber nicht auf eine schlechte Art. Anfangs machte ich mir deswegen leichte Sorgen. 'Warte mal, dieser Kerl ist etwas zu selbstkritisch!' Aber er fällt deswegen nicht in ein negatives Muster. Er hat ein ordentliches Selbstvertrauen. Er ist selbstkritisch, aber auf eine gute Art. Er kann zuhören und jedes Mal etwas lernen. Das ist sein größter Pluspunkt."

Schumacher und Masepin: Zwei ganz unterschiedliche Fahrer

Frage: "Fahren Mick und Nikita mit ganz unterschiedlichen Set-ups?"
Komatsu: "Ich würde nicht sagen, dass sie komplett unterschiedlich sind. Aber es gibt schon einen ziemlichen Unterschied, ja."

Frage: "Und wie sieht der aus?"
Komatsu: "Nikita braucht viel mehr Stabilität und Vertrauen ins Heck des Autos. Wie gesagt: Er hat ein sehr gutes Gefühl fürs Auto. Aber wenn er den Eindruck hat, dass das Heck nicht stabil ist, kann er nicht schneller fahren. Wenn er es doch versucht, dann hat er oft einen Unfall. Das ist ein Schlüsselaspekt."

"Mick ist in der Lage, auch ein ziemlich instabiles Auto zu fahren. Auch das geht wieder in beide Richtungen. In einigen Szenerien ist es gut, dass Mick das kann. In anderen dagegen nicht. Man muss verstehen, was beide Fahrer vom Auto wollen, was sie mit einem vorgegeben Set-up können und was nicht. Je nach Situation versuchen wir dann, das Beste herauszuholen."

Frage: "Fahren beide auch unterschiedliche Lenkräder, zum Beispiel was die Knöpfe angeht?"
Komatsu: "Nein, [...] grundsätzlich sind alle Layouts gleich. Ich versuche mich daran zu erinnern, ob es Kleinigkeiten gibt, die unterschiedlich sind. Aber ich glaube, dass das nicht so ist. Denn wir versuchen, es so konstant wie möglich zu halten."

"Mick möchte Feedback haben. Also versuchen wir, ihm so viel wie möglich zu geben."Ayao Komatsu
Frage: "Was sind bei der Kommunikation die Hauptunterschiede zwischen Mick und Nikita? Reagieren sie unterschiedlich, wenn etwas passiert?" Komatsu: "Wie ich bereits gesagt habe: Mick kann eine Menge Informationen aufnehmen, während er fährt. Er möchte Feedback haben. Also versuchen wir, ihm so viel wie möglich zu geben. Er kann das aufnehmen und darauf regieren."

"Bei Nikita ist es manchmal besser, dass wir ihn sich einfach konzentrieren lassen. Wir priorisieren und sprechen über wichtige Dinge mit ihm. Davon abgesehen versuchen wir, ihn in Ruhe zu lassen. Anschließend sprechen wir dann über alles. Der Ansatz ist also ein ganz anderer [als bei Mick]."

Frage: "Gab es einen Grund für die Wahl der jeweiligen Renningenieure Dominic Haines und Gary Gannon?"
Komatsu: "Nein, da gab es keinen speziellen Grund. Ich kenne Garry und Dom sehr gut. Mick und Nikita lerne ich dagegen gerade erst kennen. Mick kannte ich vom Abu-Dhabi-Test und Nikita von den Wintertests. Wir hielten es von der Persönlichkeit, der technischen Seite und überhaupt für die beste Lösung. Und ehrlich gesagt waren beide Fahrer sofort ziemlich zufrieden."

Rookies keine Hilfe im Hinblick auf 2022

Frage: "Sie haben mit Witali Petrow und Nikita Masepin gearbeitet. Was ist der größte Unterschied zwischen den beiden?"
Komatsu: "Oh, sie sie sind komplett verschieden!"

Frage: "Wirklich?"
Komatsu: "Ja, total unterschiedlich. Ich wüsste nicht, was ich sagen sollte, wenn die Frage wäre, worin sich die beiden ähnlich sind."

Frage: "Die Frage dürfen Sie auch gerne beantworten!"
Komatsu: "Lassen Sie mich nachdenken ... Sie sind einfach komplett unterschiedliche Persönlichkeiten. [...] Wenn es um Gemeinsamkeiten geht, dann hatte Witali auch ein ziemlich gutes Gefühl [fürs Auto]. Seine größte Stärke war seine Reaktion. Er war unglaublich. Darum waren seine Starts und seine erste Runde so gut. Ehrlich: Ich habe noch nie jemanden mit so einer guten Reaktion gesehen."

"Aber Witali fehlte das technische Verständnis für das Auto. Ich vermute, dafür fehlte ihm der Background. Aber weil er diese unglaubliche Reaktion hatte, konnte er das ausgleichen. Man könnte sagen, dass er von seinen natürlichen physischen Fähigkeiten gelebt hab. Nikita hat auch ein sehr gutes natürliches Gefühl. Das ist vielleicht eine Gemeinsamkeit. Aber sie sind ganz, ganz unterschiedlich."


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Frage: "Wie involviert sind die beiden Piloten im Hinblick auf das kommende Jahr? Wie viel Feedback können zwei Rookies für das neue 2022er-Auto geben?"
Komatsu: "Für die neuen Regeln? Gar keins. Die neuen Regeln betreffen unsere Aerodynamik-Designer, unsere Ingenieure. Da bekommen wir von den Piloten ehrlich gesagt gar keinen Input. Sie haben genug damit zu tun, das diesjährige Auto zu verstehen und das Beste herauszuholen."

Frage: "Ist das ein Nachteil für das Team? Denn andere Teams arbeiten bereits seit vielen Jahren mit den gleichen Fahrern, damit diese im Hintergrund am neuen Auto mitarbeiten können."
Komatsu: "Ja, aber mit unseren Rookies ist das nicht möglich."

Frage: "Es geht um die Wahrheit des Augenblicks, oder?"
Komatsu: "Genau."

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