• 29. August 2025 · 19:01 Uhr

Max Verstappen hadert: In die Top 5 zu kommen, wird schwer!

Max Verstappen rechnet nicht mit einem Heimsieg in Zandvoort und hat mit Balance-Problemen zu kämpfen: Zumindest nicht ganz so schlimm wie Ungarn

(Motorsport-Total.com) - Zumindest besser als in Ungarn lief es für Red Bull zum Auftakt am Freitag in Zandvoort (Formel 1 2025 live im Ticker). "Aber das ist nicht schwer", merkt Motorsportkonsulent Helmut Marko bei Sky an. Budapest war für den Rennstall ein Desaster, Zandvoort soll besser werden - und wurde es auch zu einem gewissen Grad.

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Heimsieg für Max Verstappen? Das dürfte schwierig werden ... Zoom Download

Weltmeister Max Verstappen musste sich im zweiten Freien Training beim Heimspiel mit Platz fünf begnügen. Sein Rückstand auf die Bestzeit von Lando Norris im McLaren betrug 0,588 Sekunden. Auch Yuki Tsunoda im zweiten Red Bull konnte nur mäßig Akzente setzen und wurde mit 0,905 Sekunden Rückstand Siebter.

Das große Problem des Rennstalls: die Balance. "Je härter die Reifenmischung, desto besser sind wir. Das hat sich auch in den Longruns gezeigt", so der Österreicher. "Für das Rennen ist es sicher ein Medium-Hard-Rennen mit einem Stopp. In diese Richtung liegen unsere Hoffnungen."

Untersteuern und Übersteuern

Das Fahrverhalten des RB21 beschreibt Marko wie schon in den vergangenen Wochen als unberechenbar: "Es ist immer noch dieses Untersteuern, das dann ins Übersteuern kippt. Die richtige Balance zu finden, ist etwas, womit wir die ganze Saison schon kämpfen."

In die gleiche Richtung äußert sich auch Verstappen selbst: "Wir kämpfen immer noch mit den gleichen Dingen. Wir haben wieder viel am Auto ausprobiert, aber es scheint einfach nichts an meinen grundlegenden Problemen zu ändern", hadert er.

"Wir werden über Nacht schauen, ob wir noch ein bisschen was finden können. Aber ich erwarte keine große Wende. Es ist einfach schwierig. Außerdem passt das Layout der Strecke wahrscheinlich nicht zu den Problemen, die wir mit dem Auto haben", so der Niederländer.

Ob die Balance-Probleme bis zum Qualifying behoben werden können, lässt Marko offen: "Normalerweise dauert es bis Samstag, bis unser Set-up funktioniert. Also bleiben wir optimistisch." Insgesamt sei das Bild trotz des häufig unterbrochenen Trainings "relativ klar". Der Rückstand auf McLaren betrage im Renntrimm "drei bis vier Zehntel", so Marko.

McLaren "unangreifbar"

Generell seien die McLaren in Zandvoort "unangreifbar" und werden wohl den Sieg unter sich ausmachen. Und sonst? "Aston Martin ist überraschend schnell, auch Mercedes ist mehr oder weniger auf Augenhöhe. Also wird es für uns wohl ein Kampf um Platz drei hinter McLaren." Ferrari hingegen schien laut Marko "etwas mehr Probleme" zu haben.

Und Red Bull? Die brachten in Zandvoort kleinere Änderungen am Frontflügel mit. Die Wirkung blieb laut Marko jedoch überschaubar: "Es ist marginal. Wenn alles ausbalanciert und alles richtig ist, dann vielleicht ein paar Hundertstel, aber nicht einmal eine halbe Zehntel", sagt er über den Vorteil des kleinen Upgrades.

Das könnte zu wenig sein, um an der Spitze ein gewichtiges Wort mitzureden. Vergleiche mit Ungarn, wo Red Bull ebenfalls auf einem High-Downforce-Kurs zu kämpfen hatte, weist Marko jedoch zurück: "Die Probleme hier sind andere. In Ungarn wären wir froh gewesen über Platz fünf, dieses Problem ist gelöst. Aber natürlich ist es trotzdem nicht unser Streckentyp."

Yuki Tsunoda in den Top 10

Für Yuki Tsunoda gab es gemischtes Feedback. Der Japaner schaffte es mit Platz sieben in die Top 10, Marko will aber nicht vorschnell urteilen: "Warten wir mal das Qualifying ab."

Hintergrund: Tsunoda war über weite Teile der Saison nicht mit dem gleichen Material wie Verstappen unterwegs, da das Team nach einem Unfall in Imola mit einem Mangel an Ersatzteilen kämpfte.


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"Es stimmt, dass er in den meisten Rennen nicht die gleiche Spec hatte", erklärt Marko. "Er war in Ungarn näher dran, aber da waren wir leider nicht konkurrenzfähig, sodass er sogar in Q1 ausgeschieden ist. Aber die Tendenz zeigt nach vorne."

Während der Japaner auf Punkte hofft, will Verstappen natürlich mehr. Helfen könnte möglicher Regen. "Max' fahrerisches Können ist im Regen größer, also könnte es sich ausgleichen", sagt er über das Defizit zu McLaren, dämpft aber die Erwartungen. "Was ich gesehen habe: Es wird nicht regnen."

Verstappen macht sich nicht so große Hoffnungen: "Ich denke, es wird schon schwer genug, in die Top 5 zu kommen. Aber wir werden sehen, was morgen möglich ist."

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