• 18. März 2023 · 19:54 Uhr

Max Verstappen nach Defekt nur 15.: "Super frustrierend!"

Max Verstappen wird das Rennen von Saudi-Arabien nur von Startplatz 15 aus angehen: Eine kaputte Antriebswelle stoppt den Red Bull in Q2

(Motorsport-Total.com) - Der Kampf um den Sieg beim Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien könnte doch spannender werden als gedacht. Denn der haushohe Favorit Max Verstappen wird das Rennen am Sonntag nur von Startplatz 15 aus in Angriff nehmen.

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Max Verstappen muss den ersten Rückschlag hinnehmen Zoom Download

Eine kaputte Antriebswelle machte dem Weltmeister in Q2 einen Strich durch die Rechnung, sodass er am Sonntag einiges an Arbeit vor sich hat, will er auch den zweiten Saisonlauf 2023 gewinnen.

"Es ist sehr ärgerlich, dass das passiert ist", sagt er nach der Session bei 'Sky'. "Bis dahin hatten wir ein gutes Wochenende, und jede Session lief ziemlich gut. Jedes Mal, wenn wir auf der Strecke waren, hat das Auto wirklich gut funktioniert."

Verstappen hatte den ersten Qualifying-Abschnitt mit einer halben Sekunde Vorsprung locker dominiert, konnte in Q2 aber keine Zeit mehr setzen. Auf seiner schnellen Runde hatte der Niederländer nämlich nach Kurve 10 plötzlich keinen Vortrieb mehr. Zwar konnte er mit seinem Boliden noch an die Box rollen, dort stieg er allerdings aus dem Auto und war somit ausgeschieden.

Defekt kam überraschend

"Das ist super frustrierend", meint Teamchef Christian Horner gegenüber dem 'ORF'. "Es hat auch vor dem Qualifying keine Anzeichen von Problemen gegeben."

Auch für Verstappen selbst kam das völlig überraschend: "Bislang hatten wir eigentlich keine Probleme damit", sagt er. "Aber jetzt ist es passiert. Wir werden alles analysieren und wollen verstehen, warum das vorgekommen ist."


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Vor der Session hatte Red Bull bereits das Getriebe am Wagen gewechselt, einen Zusammenhang sieht der Niederländer aber nicht unbedingt: "Ich finde es schwierig zu sagen, ob das zusammenhängt, aber normalerweise nicht. Ich glaube, das war nur Pech."

Am Ende steht aber Platz 15. "Jetzt wird es etwas schwieriger, wieder nach vorne zu kommen", so der Red-Bull-Pilot. "Es geht einfach darum, Punkte zu holen. Die Saison ist lang. Natürlich hätte ich gehofft, etwas weiter vorne zu starten, aber wir können es nicht ändern."

Wie schnell kommt Verstappen wieder vor?

Sollte Verstappen morgen trotzdem gewinnen, dann wäre es ein Sieg von seinem schlechtesten Startplatz aus. Die bisherige Bestmarke des Red-Bull-Piloten ist ein Sieg von Startplatz 14 beim Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps 2022.

Ähnliches trauen ihm die meisten Experten auch morgen zu: "Also, mit dem Speed, den er das ganze Wochenende schon hatte, wird er da durchpflügen, und Mitte des Rennens sehen wir ihn schon auf dem Podium", sagt Ex-Pilot Timo Glock bei 'Sky'.


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Auch Verstappen selbst weiß um die Stärke seines Boliden und hat ein gutes Ergebnis daher nicht abgeschrieben: "Alles ist möglich auf dieser Strecke", sagt er mit Blick auf morgen. "Wir haben viele verrückte Dinge gesehen, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Es wird schwierig werden, aber wir haben eine gute Pace. Wir werden sicherlich nach vorne kommen."

"Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich kein richtiges Qualifying hatte, auf der anderen Seite freue ich mich aber auf morgen."

Horner: Lieber heute unglücklich als morgen

Wie gut der Red Bull ist, hat Teamkollege Sergio Perez gezeigt, der sich wie im Vorjahr die Poleposition gesichert hat. "Für das Team ist es wichtig, dass 'Checo' vorne ist. So haben wir mit Sicherheit eine gute Chance, das Rennen nach Hause zu bringen", so Verstappen.


Prognose: Max Verstappen kann von P15 gewinnen!

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Max Verstappen hat die Story des Qualifyings beim Grand Prix von Saudi-Arabien geschrieben, indem er eben genau nicht auf Pole gefahren ist. Weitere Formel-1-Videos

Der muss am Sonntag vor allem zusehen, dass er sich aus allen Schwierigkeiten heraushält, die vor allem auf einem Stadtkurs schnell passieren können. Daher hat auch Horner schon die Taktik für das Rennen ausgegeben: "Zuerst einmal in keine Zwischenfälle verwickelt werden, die erste Runde überleben - und Safety-Cars könnten hier vielleicht auch reinspielen", sagt er.

"Wir müssen unser Bestes geben, den Kopf gerade halten und weiter pushen, so wie immer", so der Brite, der es positiv sieht: "Ich bin lieber heute unglücklich als morgen."

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