• 09. März 2023 · 14:04 Uhr

Sargeant wollte bei seinem F1-Debüt in Bahrain nicht "zu gierig" sein

Williams-Rookie Logan Sargeant gerät nach seinem ersten Formel-1-Rennen regelrecht ins Schwärmen und erklärt, wo er noch Luft nach oben sieht

(Motorsport-Total.com) - "Ich habe viel gelernt. Ich habe gezeigt, dass ich in der Lage bin, gegen diese Jungs auf hohem Niveau zu fahren, und das ist sehr positiv", resümiert Logan Sargeant sein Debütrennen in der Formel 1. Mit Platz zwölf landete der US-Amerikaner nur zwei Positionen hinter Williams-Teamkollege Alex Albon.

Foto zur News: Sargeant wollte bei seinem F1-Debüt in Bahrain nicht "zu gierig" sein

Logan Sargeant kämpfte im Rennen unter anderem gegen Yuki Tsunoda Zoom Download

"Um ehrlich zu sein, habe ich das Rennen geliebt. Ich habe wirklich jede Sekunde davon genossen, vor allem die Kämpfe auf der Strecke. Aber wahrscheinlich waren der Start und die erste Runde besonders", schwärmt der Formel-1-Rookie.

Von Platz 16 gestartet, konnte er gleich zu Beginn ein paar Positionen gutmachen: "Ich habe einfach nach den Lücken gesucht und versucht, diese zu schließen! Ich habe dabei nicht zu viel auf einmal verlangt, aber es hat für mich einfach so ergeben. Ich habe es wirklich genossen, und es hat super viel Spaß gemacht."

Nur eine Sache wurmte Sargeant im Verlauf des Rennwochenendes: dass er es am Samstag nicht ins Q2 geschafft hatte. Er fuhr in Q1 zwar die gleiche Zeit wie Lando Norris. Doch da der McLaren-Pilot zuerst abgewunken wurde, blieb Sargeant nur P16.

"Bin ich ein wenig enttäuscht, dass ich Q2 verpasst habe? Ja, denn ich weiß, dass das Auto in der Lage war, es zu schaffen. Als Fahrer ist das nie das schönste Gefühl", gibt er zu." Aber um ehrlich zu sein, hat mich das beflügelt. Es hat mir mehr Motivation gegeben. Ich will es beim nächsten Mal besser machen."

Im Rennen zeigte der Williams-Rookie eine solide Fahrt. Er war einer von mehreren Fahrern, die im letzten Teil von einem zusätzlichen Satz frischer Reifen profitierten, nachdem ein Defekt bei Charles Leclerc ein virtuelles Safety-Car ausgelöst hatte.

Lob ans Team: Williams mit guten Fortschritten

Auf die Frage, ob er sich noch mehr von seinem Debüt hätte wünschen können, sagt Sargeant: "Man sollte nicht zu gierig werden. Es war ein tolles Wochenende. Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie es gelaufen ist, sehr zufrieden mit dem Tempo, das wir hatten."

"Ich denke, das Team hat das ganze Wochenende über einen tollen Job gemacht, um diese Pace zu erreichen. Wir haben wahrscheinlich nicht erwartet, wo wir im Vergleich zum Test jetzt stehen, und das ist ein riesiger Beweis für die Arbeit, die das Team geleistet hat, und ich bin sehr stolz auf alle", betont der Rookie.


Analyse: Russell gratuliert Verstappen zur WM!

Video wird geladen…

Für George Russell steht fest: Red Bull kann alle Rennen gewinnen! Wir analysieren, wie gut die Chancen von Verstappen auf einen Durchmarsch stehen. Weitere Formel-1-Videos

Auch wenn sein Formel-1-Debüt so reibungslos und zufriedenstellend verlief, weiß der US-Amerikaner, dass er noch viel zu lernen hat: "Ich rechne damit, dass es auch mal Probleme geben wird. Ich weiß, wie schwierig es ist, weiterhin auf diesem Niveau zu fahren, vor allem auf Strecken, die ich noch nicht so gut kenne."

"Es wird also wichtig sein, sich weiter gut vorzubereiten, weiter hart zu arbeiten und die positive Richtung beizubehalten", sagt Sargeant. "Für mich selbst gibt es definitiv noch mehr zu tun und zu lernen. Aber das Team hat einen tollen Job gemacht, mich durch das Wochenende zu führen und mir operativ zu helfen."

Sargeant: Kommen für mich schwierige Strecken

So habe er sich voll und ganz auf das Fahren konzentrieren können. Hier sieht der Williams-Rookie noch viel Potenzial, an seinem Fahrstil zu arbeiten und sich an das Auto gewöhnen, um schließlich das Maximum an Performance herausholen zu können.

Das wird laut Sargeant insbesondere auf den bevorstehenden Straßenkursen und temporären Strecken nicht einfach sein. "Ich bin zwar vergangenes Jahr in Dschidda in der Formel 2 gefahren bin", blickt er zurück. "Aber es war nicht einfach für mich."

"Hoffentlich können wir die Trainings nutzen, um uns auf das Wochenende einzustellen, nicht zu viel zu riskieren und dadurch das Vertrauen zu verlieren. Wenn wir das schaffen, können wir für das Qualifying bereit sein und ein gutes Wochenende haben." Der Grand Prix von Saudi-Arabien findet am 19. März statt.

Fotos & Fotostrecken
Foto zur News: Siege der aktuellen Formel-1-Fahrer von ihren schlechtesten Startplätzen
Siege der aktuellen Formel-1-Fahrer von ihren schlechtesten Startplätzen
Foto zur News: Top 5: Formel-1-Fahrer mit den meisten Siegen beim Heimrennen
Top 5: Formel-1-Fahrer mit den meisten Siegen beim Heimrennen

Foto zur News: Top 10: Fahrer mit den meisten Rennen zwischen zwei Siegen
Top 10: Fahrer mit den meisten Rennen zwischen zwei Siegen

Foto zur News: Diese Siege hat McLaren in der Formel-1-Saison 2024 weggeworfen
Diese Siege hat McLaren in der Formel-1-Saison 2024 weggeworfen

Foto zur News: Alternative Formel 1: So wäre die Saison 2024 ohne Max Verstappen
Alternative Formel 1: So wäre die Saison 2024 ohne Max Verstappen
Folge Formel1.de
Videos
Foto zur News: Eigentlich müsste McLaren die WM anführen!
Eigentlich müsste McLaren die WM anführen!
Foto zur News: F1-Film mit Brad Pitt: Der offizielle Teaser
F1-Film mit Brad Pitt: Der offizielle Teaser

Foto zur News: Was hat's mit Flexi-Wings und Zero-Pod auf sich?
Was hat's mit Flexi-Wings und Zero-Pod auf sich?

Foto zur News: Ferrari nur noch vierte Kraft: Updates gefloppt?
Ferrari nur noch vierte Kraft: Updates gefloppt?
formel-1-countdown
Monaco Grand Prix 2024 Formel-1 Tickets kaufen