• 05. März 2023 · 21:01 Uhr

Lewis Hamilton: Waren nicht einmal in der Nähe des Podiums

Lewis Hamilton kann kein positives Fazit aus dem Formel-1-Saisonauftakt ziehen, hatte aber zumindest kurz Spaß im Kampf gegen Fernando Alonso

(Motorsport-Total.com) - "Es gibt nichts Positives heute", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain gegenüber 'Sky'. Die schwarzen Silberpfeile belegten in Sachir nur die Positionen fünf und sieben und hatten mit dem Ausgang an der Spitze überhaupt nichts zu tun. Der Weg nach vorne wird somit für Mercedes noch schwieriger als eigentlich gedacht.

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Lange konnte Lewis Hamilton Fernando Alonso nicht hinter sich halten Zoom Download

Auch für Lewis Hamilton gibt es wenig, was ihn am heutigen Sonntag zufriedenstimmt. Denn der fünfte Platz war für ihn schmeichelhaft und ein Podium komplett außer Reichweite: "Wir waren meilenweit entfernt", hadert er und sieht sich durch den Ausfall von Charles Leclerc auch ohnehin eher auf Platz sechs. "Das Podium war nicht einmal in der Nähe."

War man am Samstag zumindest noch einigermaßen versöhnt, ging für Mercedes am Sonntag im Rennen nicht viel. Der Longrun war nicht auf Spitzenniveau und Hamilton fuhr zweimal als erster der Spitzenpiloten in die Box. "Im Großen und Ganzen fühlte es sich genauso an wie im vergangenen Jahr", hadert er.

"Als wir am Morgen die Strategie festlegten, sagte ich den Jungs, dass wir es nicht so weit schaffen würden, wie sie meinen - und das haben wir auch nicht", so der Brite, der das aber nicht an den neuen Pirelli-Pneus festmacht: "Es liegt nicht an den Reifen. Es liegt am Auto", sagt er.

"Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Uns fehlt eine Menge Abtrieb und dadurch eine Menge Zeit", so Hamilton, der aber nicht besorgt ist, dass man nicht genügend Fortschritte macht: "Besorgt wäre nicht das richtige Wort", meint er. "Ich möchte nicht zu viel sagen, aber wir müssen einfach weiterarbeiten."


Fotostrecke: Formel 1 2023 in Bahrain: Das Wichtigste zum Sonntag

"Wir wissen, dass wir nicht da sind, wo wir sein müssen, und wir wissen, dass dies nicht das richtige Auto ist", so Hamilton. "Es ist ein schwieriges Auto. Aber ich muss einfach positiv bleiben, meinen Kopf hochhalten und die Jungs weiter anspornen. Ich muss versuchen, ein positives Licht für sie zu sein, wenn ich kann."

Doch was es für Mercedes eigentlich noch bitterer macht, ist der Erfolg von Aston Martin. Denn der Rennstall, der mit Fernando Alonso auf Rang drei fuhr, ist Kundenrennstall von Mercedes, bezieht viele Teile des Teams und benutzt den gleichen Windkanal - und konnte Mercedes trotzdem vorerst überholen.

"Das ist wirklich erstaunlich zu sehen", sagt Hamilton, der das Team für seine gute Leistung lobt - und auch seinen früheren Rivalen Alonso. "Ganz großes Kompliment", zollt er Respekt. "Er hat heute einen großartigen Job gemacht."

Hamilton kämpfte zeitweise selbst gegen Alonso, musste sich aber nach einem überraschenden Manöver in Kurve 10 geschlagen geben. "Ja, das hat schon für einen Moment Spaß gemacht", sagt er. "Aber er war einfach in einer anderen Liga. Er konnte sofort wegziehen. Ich wusste, dass er vorbeikommen würde, als ich gesehen habe, wie er näherkommt."

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