• 04. September 2022 · 09:05 Uhr

Carlos Sainz: "Mercedes wird im Rennen mindestens so schnell sein wie wir"

Carlos Sainz hadert mit seiner schlechten ersten Q3-Runde und hofft, dass Ferrari Max Verstappen unter Druck setzen kann - Mercedes hat er auch auf der Rechnung

(Motorsport-Total.com) - Knapp vorbei ist auch daneben. Nur 0,071 Sekunden fehlten Carlos Sainz in Zandvoort auf die Poleposition für den Großen Preis der Niederlande (Formel 1 2022 live im Ticker), trotzdem wird der Spanier am Sonntag hinter Max Verstappen und Charles Leclerc nur aus der zweiten Reihe starten.

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Ferrari wird von den Positionen zwei und drei aus starten Zoom Download

"Es war eine saubere Runde ohne Fehler, aber es hat einfach diese halbe bis ganze Zehntel gefehlt, um Charles und Max zu schlagen", sagt der Ferrari-Pilot. "Ich war am Limit, und jeder Meter Strecke, den man nutzen kann, hat gezählt. Es war in Q1, Q2 und Q3 kein einfaches Qualifying, aber am Ende haben wir einen ordentlichen Job gemacht."

Er sagt, dass man in Q1 und Q2 noch ein ganzes Stück hinter Red Bull war. "Es sah so aus, als hätten sie eindeutig die Oberhand, aber ich war überrascht, wie viel Grip wir dann in Q3 gewonnen haben", so Sainz.

Trotzdem sei seine erste Q3-Runde nicht stark gewesen und hätte etwas besser sein können, um ihm eine bessere Referenz für die letzte Runde zu verschaffen. "Ich musste dort etwas zu viel aufholen. Ich habe mich deutlich verbessert, ich glaube um drei Zehntel, aber ich bin mir sicher, dass mir eine bessere Banker-Runde eine bessere Chance auf die Pole gegeben hätte", sagt der Spanier.


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Mit Platz drei hat er dennoch eine ordentliche Ausgangsposition. Doch kann Ferrari im Rennen auch mit Red Bull mithalten? "Also im Qualifying lagen wir alle innerhalb von einer Zehntel, und wenn das auch über 70 Runden so ist, wird es ein enges Rennen", meint Sainz, der auch Mercedes nicht abschreibt: "Sie werden mindestens so schnell wie wir sein", glaubt er.

Sainz weiß aber auch, dass Red Bull und Mercedes am Sonntag meist noch etwas haben, das Ferrari zuletzt nicht hatte. "Aber wenn wir zurück zu Frankreich und Österreich gehen, dann hatten wir am Sonntag etwas, oder?", macht er sich Mut. "Hoffentlich wird es wie bei den beiden Rennen sein."

Viel dürfte wieder auf die Reifen ankommen, die auf dem kurvenreichen Kurs stark beansprucht werden und einen hohen Abbau aufweisen. "Es wird ein interessanter Tag werden", glaubt der Ferrari-Pilot. "Es wird eine Menge los sein, selbst wenn man auf dieser Strecke nur schwer überholen kann. Aber es wird viele Optionen mit der Strategie geben."


Fotostrecke: Formel 1 2022 in Zandvoort: Das Wichtigste zum Samstag

Und mit dieser könnte man auch Verstappen unter Druck setzen, sollte Ferrari beide Fahrer vorne dabei haben. "Ich habe mir noch nicht alle Möglichkeiten angeschaut", sagt Sainz. "Aber Max wird mit seinem neuen Satz Softs stark sein, wann immer er ihn nutzen wird. Zumindest für unser Auto ist es ein großer Unterschied, ob es ein neuer oder ein angefahrener Satz ist."

"Wir müssen schauen, wie wir das schaffen können."

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