• 09. Juli 2022 · 17:06 Uhr

F1-Sprint Österreich: Verstappen gewinnt, Ferraris liefern sich heißes Duell!

Keine Ruhe bei Ferrari: Charles Leclerc und Carlos Sainz liefern sich beim Sieg von Max Verstappen ein heißblütiges Duell um den zweiten Platz

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen hat den Spielberg beim Red-Bull-Heimspiel auch am Samstag zum Beben gebracht und den F1-Sprint gewonnen. Damit sicherte er sich nicht nur acht weitere WM-Punkte, sondern auch die Poleposition für den Grand Prix von Österreich am Sonntag.

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Max Verstappen gewinnt den F1-Sprint beim Grand Prix von Österreich Zoom Download

Zweiter wurde, nach hartem Duell gegen seinen Ferrari-Teamkollegen Carlos Sainz, Charles Leclerc; Sainz kam letztendlich als Dritter ins Ziel.

Die weiteren Punkte gingen an George Russell (Mercedes), Sergio Perez (Red Bull), Esteban Ocon (Alpine), Kevin Magnussen (Haas) und Lewis Hamilton (Mercedes).

Sebastian Vettel (Aston Martin) war nach einer Kollision 19. und Letzter und gab das Rennen in der letzten Runde auf.


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Durften die Ferrari-Fahrer frei gegeneinander fahren?

Zumindest sah es von außen so aus. Nach ihrem heißen Duell in der ersten Runde schien Sainz ein paar Runden später in Kurve 3 schon vorbei zu sein, doch bei Kurve 4 bremste Leclerc später und verteidigte seine Position.

Teamchef Mattia Binotto wurde am Kommandostand sichtlich unruhig. Von da an beruhigte sich das Duell der beiden aber und sie fuhren auf P2/3 ins Ziel. Beim Shakehands im Parc ferme würdigten die beiden einander keines Blickes.

Im ersten Interview nach dem Rennen spielten sie die Brisanz aber herunter. Es sei nur ein "kleiner Fight" gewesen, sagt Leclerc. Und auch Sainz unterstreicht: "Hat Spaß gemacht, so sollte es sein. Gutes Racing."

In der Pressekonferenz klang das schon ein wenig ernster. Da sagte Leclerc: "Wir können uns nicht leisten, morgen nochmal das zu machen, was wir heute gemacht haben."

Aber: "Hinter Charles haben meine Reifen ein wenig überhitzt und ich musste Tempo rausnehmen, um nicht noch in Probleme zu geraten." Und Leclerc ergänzt: "Ich habe am Anfang die Reifen geschont und wollte den Druck am Ende erhöhen."

Profiteur des Duells war Verstappen. Der war zwar ohnehin von Anfang an der schnellste Mann auf der Strecke, konnte seinen Vorsprung dadurch aber leichter ausbauen.

"Danach waren wir ziemlich ähnlich schnell", sagt Verstappen. "Ich glaube, dass es morgen ein interessanter Kampf wird. Das morgige Rennen ist ja viel länger und wird im Hinblick auf die Reifen schwierig. Aber das Gute ist: Bisher waren wir dieses Wochenende wieder sehr konkurrenzfähig."

Wer waren die Sieger des Starts?

Zunächst einmal Verstappen. Er hielt die Poleposition souverän. Hinter ihm ging Sainz zunächst an Leclerc vorbei, verlor die Position aber noch in der ersten Runde zurück.

Großer Sieger des Starts war Perez, der fünf Positionen gutmachen konnte und sich zunächst auf P8 hinter dem Haas-Duo einreihte. Vettel gewann sogar sechs Plätze und kam als 14. aus der ersten Runde zurück.

Gab's eine Startkollision?

Ja. Pierre Gasly (AlphaTauri) zog vor der ersten Kurve etwas zu optimistisch nach links. Dadurch ging Hamilton der Platz aus. Gasly hob leicht vom Boden ab, drehte sich und fiel ans Ende des Feldes zurück. Die Rennleitung wertete die Situation als Rennunfall und sprach keine Sanktion aus.


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Fünf Sekunden handelte sich hingegen Alexander Albon (Williams) ein. Er hatte Lando Norris (McLaren) nach Empfinden der Rennkommissare von der Strecke gedrängt.

Warum musste der erste Start abgebrochen werden?

Der F1-Sprint begann kurios. Zuerst blieb Fernando Alonso auf dem Grid stehen. Am Alpine waren die Heizdecken noch dran, der Spanier musste an die Box geschoben werden und dort aufgeben.

Am Ende der Formationsrunde blieb dann Guanyu Zhou (Alfa Romeo) stehen. Ihm war der Motor ausgegangen. Weil er in der Zielkurve mitten auf der Strecke stand, schickte Rennleiter Niels Wittich das Feld in eine weitere Formationsrunde. Die Renndistanz wurde deswegen von 24 auf 23 Runden verkürzt. Zhou konnte als Letzter am Sprint teilnehmen.

Wie lief das Rennen für die beiden Deutschen?

Unterschiedlich. Vettel kollidierte in Kurve 6 beim Versuch, Albon außen zu überholen, mit dem Williams, und fiel durch den Ritt ins Kiesbett auf den letzten Platz zurück. Dort blieb er, bis er am Ende aufgab.

"Ich muss es mir nochmal anschauen, aber ich glaube, Alex hat mir nicht genug Platz gelassen. Dann kam es zur Kollision", findet Vettel.

Viel besser der Rennsamstag von Schumacher. Zwar konnte er den Red Bull von Perez nicht lang halten; doch den Hamilton-Mercedes hielten er und der vor ihm liegende Magnussen, der ihm strategisch DRS spendierte, rundenlang gut in Schach.

Erst in Runde 21, nach sehenswerter Gegenwehr, musste Schumacher klein beigeben und damit den möglichen Punkt aufgeben.

Gibt's für den F1-Sprint eigentlich WM-Punkte?

Ja. Erstens entscheidet das sogenannte Sprintqualifying über die Startaufstellung für den Grand Prix von Österreich am Sonntag. Zweitens gibt's seit 2022 mehr Punkte als bisher. Der Sieger streift acht Zähler für die WM-Wertung ein, der Achte noch einen.

Zu sehen gibt's das Rennen am Red-Bull-Ring am Sonntag ab 15:00 Uhr bei Sky. Die Vorberichterstattung beginnt um 14:30 Uhr. (ANZEIGE: Hol Dir jetzt Sky und erlebe alle Rennen live und ohne Werbeunterbrechung!)

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