• 01. November 2020 · 16:06 Uhr

Kühlerschaden bei Pierre Gasly: "Das ist ziemlich hart"

Pierre Gasly konnte sein starkes Wochenende in Imola nicht krönen: Schon vor dem Rennen kündigte sich ein Defekt an, der zum Ausfall führte

(Motorsport-Total.com) - Hektisch arbeitete die Crew von AlphaTauri vor dem Grand Prix am Auto von Pierre Gasly. Auf dem Weg in die Startaufstellung hatte das Team einen Verlust des Wasserdrucks festgestellt und versuchte diesen zu beheben - vergeblich. Zwar konnte Gasly das Rennen zunächst aufnehmen, nach neun Runden musste er sein Auto jedoch an der Box abstellen.

Pierre Gasly

Vor dem Start ging es an Pierre Gaslys Auto hektisch zu Zoom Download

Laut Teamchef Franz Tost soll es sich beim Defekt um einen Kühlerschaden gehandelt haben.

Bitter: Gasly konnte sich damit für ein bis dahin glänzendes Wochenende nicht belohnen. Im Qualifying war er überraschend auf Rang vier gefahren und hatte damit sein bestes Qualifying-Ergebnis egalisiert. Auf dem überholfeindlichen Kurs von Imola schien ein gutes Resultat daher durchaus wahrscheinlich.

"Das ist ziemlich hart, vor allem weil hier unser Heimrennen ist. Das ganze Wochenende lief so gut - bis dahin", ärgert sich der AlphaTauri-Pilot. "Ich bin traurig, dass ich aufhören musste, aber die Jungs haben schon auf der Runde in den Grid einen Verlust beim Wasserdruck festgestellt. Sie haben alles versucht, um das wieder in den Griff zu bekommen, aber leider hat es nicht geklappt."

Natürlich hatte Gasly gehofft, dass sein Auto halten würde. Der Franzose kam auch super vom Start weg und wollte neben Lewis Hamilton fahren, als dieser ziemlich abrupt die Tür zuschmiss und Gasly zurückstecken musste. So verlor er sogar eine Position gegenüber Daniel Ricciardo.


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Hinter dem Renault hatte Gasly dann ein gutes Gefühl. "Ich denke, wir waren etwas schneller", sagt er. Doch während Ricciardo am Ende auf dem Podest landete, musste Gasly seinen AlphaTauri abstellen. "Wir hätten definitiv um eine gute Position gekämpft. Nach so einem Wochenende beim Heimrennen fühlt es sich ziemlich hart an, aber so ist Motorsport."

Glück im Unglück: Teamkollege Daniil Kwjat holte als Vierter zwölf immens wichtige Zähler im Kampf gegen Ferrari um Rang sechs in der Konstrukteurs-WM. Mit Gasly in den Top 10 wäre der Abstand aber noch einmal geringer als die derzeitigen 14 Punkte.

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