• 17. September 2018 · 08:01 Uhr

Haas wieder sauer auf FIA: "Sind nicht da um herumzuhängen"

Eine Strafe gegen Grosjean bringt Teamchef Günther Steiner auf die Palme - Auch ohne die Entscheidung hätte es für Haas in Singapur nichts zu holen gegeben

(Motorsport-Total.com) - Gebrauchter Sonntag für die Haas-Mannschaft: Beim Singapur-Grand-Prix blieben die US-Amerikaner nach der Disqualifikation von Romain Grosjean in Italien zum zweiten Mal in Serie ohne WM-Punkte - nur die Ränge 15 und 18 für den Franzosen respektive Teamkollege Kevin Magnussen. Schuld an dem Debakel war ein hoher Reifenverschleiß. Grosjean, der nach 16 Runden von Hypersoft aus Soft wechselte, mühte sich nur über die Distanz.

Sergei Sirotkin, Romain Grosjean, Pierre Gasly

Das Scharmützel zwischen Sirotkin (links) und Grosjean hatte Folgen Zoom Download

Seinen prominentesten Auftritt genoss er, als er die Spitzenpiloten Lewis Hamilton und Max Verstappen im Duell mit Sergei Sirotkin aufhielt - und um ein Haar über den Rennsieg entschieden hätte. Dass Grosjean deshalb eine (letztlich belanglose) Fünf-Sekunden-Strafe kassierte, ärgert seinen Teamchef Günther Steiner. "Wenn wir mit dem Rennfahrern aufhören sollten, dann wird es ziemlich langweilig", schimpft der Südtiroler über die FIA.

Zweifellos kostete es die Topfahrer Zeit, dass Grosjean und Sirotkin den Platz auf der Strecke lieber für ihren Fight nutzten als sie durchzulassen. Doch Steiner sagt: "Da war sicher keine Absicht dahinter. Wenn man versucht, jemanden zu überholen, ist es einfach schwierig. Wir sind hier, um Rennen zu fahren, nicht um herumzuhängen."

Auch Grosjeans Konkurrent, der sich mit Haken und Ösen gegen den viel schnelleren Haas verteidigte, bekommt sein Fett weg: "Sirotkin war heute zu niemandem sehr nett, wie man ja bei Sergio Perez gesehen hat", spielt Steiner auf eine weitere Kollision des Russen an, "er stand immer irgendwo im Weg. Er war einfach zu langsam."

Während Grosjean trotzdem die Aussicht auf Punkte hatte, kämpfte Magnussen mit drei Stopps auf verlorenem Posten. Immerhin: Am Ende erlaubten es ihm seine frischen Hypersoft-Refen, die schnellste Rennrunde zu setzen.

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