• 26. November 2015 · 17:23 Uhr

Noch einmal Lotus: Grosjean vor emotionalem Abschied

Romain Grosjean steht vor seinem letzten Rennen für Lotus und bereitet sich emotional auf einen "harten" Abschied vor - Kann er ein letztes Highlight setzen?

(Motorsport-Total.com) - Den Namen Romain Grosjean verbinden die Formel-1-Fans zwangsläufig mit Lotus. Der Franzose, der 2009 erstmals an einem Grand Prix teilnahm, fuhr seit seinem ersten Einsatz vor mehr als sechs Jahren in Valencia nie für ein anderes Team. Das hieß damals zwar noch Renault, doch es handelt sich bis heute um die gleiche Truppe aus Enstone. In Abu Dhabi wird Grosjean nun ein letztes Mal für seinen langjährigen Arbeitgeber an den Start gehen, bevor 2016 sein neues Abenteuer mit Haas beginnt.

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Romain Grosjean fuhr in seiner Karriere bisher nie für ein anderes Team Zoom Download

"Im September 2005 kam ich als Entwicklungsfahrer erstmals nach Enstone", erinnert sich der Franzose zurück und erklärt: "Dort habe ich alles gelernt. Es wird sicher ziemlich hart sein, wenn ich am Sonntag aus dem E23 steige und mein letztes Rennen hinter mir habe. Andererseits möchte ich einfach das gesamte Wochenende über pushen, um einige Punkte zu sammeln und ein gutes Ergebnis zu holen."

"Ich möchte mich bei den Jungs für ihre Unterstützung bedanken, auch in harten Zeiten. Ich denke, dass wir alle aus diesen Jahren gelernt haben. Es war eine schöne Erfahrung", erklärt Grosjean, für den die Jungs aus Enstone im Laufe der vergangenen zehn Jahre laut eigener Aussage zu einer richtigen "Familie" geworden sind. Mit einem Lachen erklärt er im Hinblick auf 2016: "Sie werden im Fahrerlager nicht so weit weg sein."

"Es ist das erste Mal in meiner Formel-1-Karriere, dass ich das Team wechsle", erinnert Grosjean, der mit Lotus in vier kompletten Saisons insgesamt zehn Podiumsplätze einfahren konnte. Der Wechsel zu Haas sei allerdings "einfacher" als sein Formel-1-Einstieg, da er nun bereits über einige Erfahrung verfüge. 2009 wurde Grosjean nach der Entlassung von Nelson Piquet junior ins kalte Wasser geworfen.


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"Wir wollen schnell erfolgreich sein", erklärt der Franzose im Hinblick auf seinen neuen Arbeitgeber und ergänzt: "Ihre Einstellung ist: 'Lasst uns einfach Rennen fahren.' Das gefällt mir und mir gefällt auch ihre Philosophie. Ich lerne immer mehr über Amerika." Bei einem NASCAR-Rennen sei er bisher zwar noch nicht gewesen, das möchte er allerdings im kommenden Jahr nachholen.

"Sie haben diesem amerikanischen Spirit und eine Basis in Europa, denn das Team ist in Italien und in Banbury in Großbritannien angesiedelt. Das Management ist in den USA, was ein toller Mix sein könnte", erklärt Grosjean. Vor seinem Wechsel wird er an diesem Wochenende allerdings noch ein letztes Mal in seinem E23 Platz nehmen. Möglicherweise ist mit sehr viel Glück ja sogar noch einmal ein ähnliches Highlight wie in Spa möglich, wo Grosjean in diesem Jahr völlig überraschend Dritter wurde.

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