• 11. Mai 2014 · 18:32 Uhr

Caterham erlebt katastrophalen Europaauftakt

Beim Rennen in Spanien wird Marcus Ericsson Letzter, Caterham-Temkollege Kamui Kobayashi scheidet aus und kann nur knapp einen schweren Unfall verhindern

(Motorsport-Total.com) - Caterham hatte sich den Europaauftakt in Spanien sicherlich anders vorgestellt. Marcus Ericsson kam nicht über den 20. und damit letzten Platz hinaus, Kamui Kobayashi erwischt es sogar noch schlimmer, er musste sein Auto nach einem Bremsdefekt in Runde 34 abstellen. Die Blicke der beiden Fahrer richten sich daher bereits auf das kommende Rennen in Monaco.

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Marcus Ericsson musste Max Chiltons Marussia am Ende davonziehen lassen Zoom Download

"Ich war zufrieden damit, wie ich beim Start vom Fleck gekommen bin, und ich lag in der Nähe von Kamui auf dem 19. Rang", berichtet Ericsson und ergänzt: "Als ich versuchte, bei der Einfahrt in die Kurve 13 zu überholen, traf mich Maldonado ziemlich hart. Mit seinem Manöver riskierte er, uns beide aus dem Rennen zu werfen. Glücklicherweise war das Auto jedoch in Ordnung und ich war in der Lage, weiterzufahren, auch wenn ich dadurch auf den 22. Platz zurückgeworfen wurde."

"Meine Geschwindigkeit war in den ersten Runden in Ordnung, die Balance des Autos war jedoch nicht großartig. Ich konnte aus diesem Grund nicht wirklich etwas tun, um mit Chilton mitzuhalten, der an mir vorbei kam, als mich Maldonado berührte. In den Hochgeschwindigkeitskurven hatte ich zu starkes Untersteuern. In den langsamen Kurven war hingegen das Gegenteil der Fall, dort hatte ich jede Menge Übersteuern, was in Kombination bedeutete, dass ich nirgendwo Druck machen konnte."

Ericsson zu langsam

Der Rookie berichtet weiter: "Wir führten auf dem zweiten Satz Medium-Reifen einen längeren Rennabschnitt durch, nahmen sie bis zur 40. Runde hart ran, als wir den zweiten Stopp durchführten und auf einen neuen Satz harter Reifen wechselten, mit denen wir bis zur Zielflagge fuhren. Von da an lag mein Fokus einfach darauf, sicherzustellen, dass ich bis zum Ende komme und ein hartes Rennwochenende abschließe."

"Für mich ist es ein weiterer Grand Prix, denn ich abschließen konnte, eine weitere Chance, in der ich lernen konnte. Und so hart, wie es auch war, ich weiß nun, dass wir uns verbessern können. Ich bin aus diesem Grund so positiv wie immer gestimmt. Ich freue mich schon darauf, in ein paar Wochen mein erstes Formel-1-Rennen in Monaco zu fahren."

Auch Kobayashi wird mit den Gedanken wohl schon in Monaco sein und das Rennen in Spanien so schnell wie möglich vergessen wollen. Der Japaner berichtet: "Mein Start war ziemlich gut und am Ende der ersten Runde hatte ich Chilton überholt und lag auf Rang 18, aber ich konnte Maldonado und Vergne nicht hinter mir halten und verlor bis zur fünften Runde Plätze an sie. Also konzentrierte ich mich auf mein eigenes Rennen."

Kobayashi scheidet aus

"Das Auto fühlte sich gut an, aber ich hatte das gleiche Problem mit der Traktion, das wir schon am gesamten Wochenende hatten. Ich hatte alle Hände voll zu tun, aber der erste Satz Medium-Reifen hatte kaum Verschleiß, also konnten wir einen sehr langen ersten Stint fahren und kamen erst in Runde 23 für einen weiteren Satz Medium-Reifen an die Box."

"Ich konnte gerade noch verhindern, dass das Auto in die Mauer einschlug."Kamui Kobayashi
"Das Auto fühlte sich auf dem zweiten Reifensatz besser an und ich konnte einige Zeit auf Bianchi vor mir gutmachen. In Runde 34 hatte ich allerdings einen Schreckmoment, als vorne links in der ersten Kurve meine Bremse versagte. Ich konnte gerade noch verhindern, dass das Auto in die Mauer einschlug. Damit war mein Rennen beendet."

Cedrik Staudohar von Renault ergänzt: "In Bezug auf die Antriebseinheiten hatten wir sehr saubere Rennen, und heute hätten wir nicht viel mehr tun können. Es war schön zu sehen, dass Kamui und Markus zeitweise gegen andere Autos kämpften. Aber schlussendlich benötigt das Auto einfach noch mehr Geschwindigkeit damit wir dies regelmäßig tun können. Von unserer Seite aus wird es für Monaco ein paar Verbesserungen geben, welche der Fahrbarkeit und dem Energiemanagement zugute kommen werden. Zusammen mit dem Team werden wir daran arbeiten, sukzessive das Maximum aus dem Paket herauszuholen."

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