• 29. November 2025 · 22:27 Uhr

Schon wieder das Lenkrad: Russell hat sich an Technikproblem "gewöhnt"

Wieder einmal hatte Russell im Qualifying von Katar mit einem Problem am Lenkrad zu kämpfen - der Brite habe sich jedoch inzwischen daran gewöhnt, Platz 4

(Motorsport-Total.com) - Mercedes bekommt das Lenkradproblem einfach nicht in den Griff. Schon beim Großen Preis von Las Vegas hatte George Russell während der Qualifikation mit dem Problem zu kämpfen. "Auf meiner zweiten Runde dachte ich, ich müsste das Auto auf der Strecke anhalten, weil ich die Lenkung nicht richtig drehen konnte", so der Brite nach der Qualifikation.

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George Russell verpasste Platz 3 nur um elf Hundertstelsekunden Zoom Download

Mercedes tauschte über Nacht Komponenten, doch das Problem blieb weitgehend bestehen. Das Lenkrad kehrte beim Öffnen am Kurvenausgang nicht korrekt in die Mittelstellung zurück, die Rückstellung wurde "klebrig". Mercedes scheint indes weiter ratlos, wie Toto Wolff nach der Qualifikation zum Großen Preis von Katar bei Sky erklärt: "Wir sehen auf den Daten nichts und wir haben das schon versucht zu tauschen, also irgendetwas gibt es, was ihn irgendwie behindert, aber wir wissen nicht, was es ist."

In der Qualifikation scheint Russell das Handicap derweil keine Probleme mehr bereitet zu haben. Der Brite scheint schnell zu adaptieren und die Dinge einfach hinzunehmen. "Er hat sich daran gewöhnt, einfach damit zu fahren", so Wolff. Es sei demnach "nicht katastrophal".

Russell nur elf Hundertstelsekunden hinter Verstappen

Das Katar-Qualifying von Mercedes war indes alles andere als "katastrophal". Wie schon im Sprint-Qualifying fanden Russell und Kimi Antonelli schnell ihren Rhythmus. Der Brite verpasste die Zeit von Max Verstappen auf Platz 3 nur um elf Hundertstelsekunden, startet das Rennen am Sonntag aber von Platz 4 auf der schmutzigen Seite.

"Ich bin mit meinen beiden Runden zufrieden", so der Mercedes-Pilot nach der Session. "Deshalb gehe ich jetzt nicht völlig frustriert raus, weil ich das Gefühl hatte, dass ich in Q3 wirklich alles rausgeholt habe."


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Wo der Brite die Zeit verloren hat, konnte er selbst nicht festmachen. "Du fährst vielleicht drei perfekte Runden in einer ganzen Saison, dazu vielleicht zehn wirklich sehr gute. Und das hier war definitiv eine sehr gute Runde, keine überragende, aber eine sehr gute. Von daher kann ich nicht enttäuscht sein - das war einfach unser Level heute."

Antonelli findet in Quali neue Linie

Antonelli setzte sich mit knapp zwei Zehntelsekunden Rückstand direkt hinter seinen Teamkollegen auf Platz 5. Der Italiener haderte schon im Sprint mit den Tracklimits am Kurveneingang von Kurve 10. Im Sprint-Qualifying sei "kaum kontrolliert" worden, Antonelli hatte sich dann für das Sprintrennen darauf eingestellt. Deshalb kassierte er am Ende auch eine Fünf-Sekunden-Strafe für das viermalige Überschreiten dieser.

"Aber heute musste ich meinen Referenzpunkt komplett ändern, weil ich ständig Tracklimits kassiert habe. Das war nicht ganz einfach." Über die Stunde in der Qualifikation habe der Mercedes-Rookie jedoch einen "guten Referenzpunkt" gefunden, "um innerhalb der Linie zu bleiben". Für das Rennen mache er sich daher keine Sorgen.

Wolff hingegen ärgere sich mehr als dass er sich freue. "Der gute Teil ist, dass die Zeiten konkurrenzfähig waren, aber natürlich P4 so knapp." Dazu sei der Start auf der schlechten Seite "nicht ideal". Russell hingegen sei "sehr zufrieden mit meinen beiden Runden in Q3. Natürlich nervt es, dass ich am Ende elf Hundertstel hinter Max [Verstappen] lag. Aber wenn man eine gute Runde fährt, denkt man sich halt: 'War das jetzt wirklich alles??" (Die Katar-Qualifikation im Bericht)

Wagt Mercedes taktisch etwas ausgefallenes im Rennen?

Taktisch erwartet Russell für das Rennen mehr als einige seiner Kollegen wie Nico Hülkenberg, der aufgrund der Erfahrungen im Sprint erneut ein "statisches Rennen" sieht. "Es wird spannend zu sehen, ob Leute auf Medium-Medium-Hard gehen, was logisch wäre, um den Undercut abzusichern", erzählt Russell weiter.

"Aber vielleicht packt auch jemand den Hard-Reifen in die Mitte oder startet sogar damit. Vielleicht macht Max etwas anderes - er steht ja auf der sauberen Seite, hat also einen Vorteil. Er könnte es sich leisten, auf Hard zu starten, und würde wahrscheinlich trotzdem einen besseren Start haben als ich auf Medium. Das könnte ich mir durchaus vorstellen."

Bei McLaren sieht Russell ein konservatives strategisches Vorgehen im Rennen. Die beiden McLaren-Piloten würden "das eher nicht machen, das Risiko wäre zu groß. Und genau da liegt wahrscheinlich unsere einzige Chance."

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