Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

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Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Redaktion » 22.07.2019, 15:28

Wenn Silverstone und Zandvoort "Ramschverträge" bekommen, dann wollen auch Russland & Co. keine astronomischen Summen mehr an die Formel 1 zahlen
John Grant, Chase Carey und Stuart Pringle

BRDC-Präsident John Grant, Chase Carey und Silverstone-CEO Stuart Pringle

Formel-1-Fans auf der ganzen Welt sind froh darüber, dass Silverstone einen neuen Vertrag bis einschließlich 2024 erhalten hat. Aber der Deal zwischen der britischen Traditionsrennstrecke und der Formel 1 setzt Rechteinhaber Liberty Media hinter den Kulissen enorm unter Druck. Denn jetzt formieren sich auch andere Streckenbetreiber und fordern günstigere Konditionen.Silverstone hatte im Sommer 2018 eine Ausstiegsklausel aus dem ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag gezogen. Dieser hatte 2010 noch moderate 11,5 Millionen Britische Pfund (umgerechnet 13,7 Millionen Euro) pro Jahr gekostet. Aber: "Die Leute, die den Vertrag verhandelt haben, müssen übersehen haben, dass eine Indexvereinbarung in Höhe von fünf Prozent beinhaltet war", erklärt der ehemalige BRDC-Präsident Derek Warwick.Warwick war von 2011 bis 2017 Chef des britischen Rennfahrerklubs, dem Silverstone gehört. Die sogenannte "Escalator-Clause", mit der sich die Grand-Prix-Gebühr jedes Jahr um fünf Prozent erhöht, hatte seinerzeit noch Bernie Ecclestone verhandelt. Im letzten Vertragsjahr (2026) hätte Silverstone theoretisch 25,1 statt 11,5 Millionen Pfund zahlen müssen."Wenn du eine sehr große Summe jedes Jahr um fünf Prozent erhöht wird, wird die Summe am Ende der Vertragslaufzeit sehr, sehr groß", erklärt Warwick in einem Interview mit dem Podcast 'Beyond the Grid' und ergänzt: "Das hätte uns sicher in den Bankrott getrieben."Silverstone schrieb mit dem Grand Prix in den Jahren 2015 und 2016 Verluste von insgesamt fast zehn Millionen Euro, trotz eines Publikums von fast 140.000 Zuschauern am Renntag. 2018 gelang bei einem Rekordpublikum von 140.500 Zuschauern gerade mal so der Break-even.Es sei daher "gar nicht schwierig" gewesen, 2018 die Ausstiegsklausel geltend zu machen: "Dieser Vertrag hätte uns bankrott gemacht. Wir hatten keine andere Wahl als die Klausel geltend zu machen. Natürlich hofften wir darauf, einen vorteilhafteren Vertrag zu bekommen, der finanziell gesehen stabiler für den Club ist."

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Den ursprünglichen Vertrag, finanziell sehr vorteilhaft für die Formel 1, hatte noch Ecclestone verhandelt. Diesmal mussten die Verantwortlichen in Silverstone mit Liberty Media sprechen. Über die Modalitäten des neuen Vertrags wurde Stillschweigen vereinbart. Es ist jedoch anzunehmen, dass Berichte über eine Gebühr von 25 Millionen Pfund pro Saison Unsinn sind.Stattdessen könnte die salomonische Lösung lauten, dass man sich auf jene rund 17 Millionen Pfund geeinigt hat, die der letzte Grand Prix des alten Ecclestone-Vertrags (2019) gekostet hat - und das ohne Indexvereinbarung, also bei gleichbleibenden oder sich nur marginal erhöhenden Kosten in den nächsten fünf Jahren. Das macht auf fünf Jahre gerechnet einen Unterschied von fast 20 Millionen Pfund.Eine Tatsache, die andere Promoter verärgert. Länder wie Abu Dhabi, Aserbaidschan oder Russland zahlen astronomische Summen im Bereich von 50 Millionen US-Dollar (und mehr) pro Jahr, um einen Grand Prix austragen zu dürfen. Diese Veranstalter sind verwundert darüber, dass mit ihnen knallhart verhandelt wird, während Silverstone aus einem bestehenden Vertrag aussteigen kann, um einen Rabatt zu bekommen.Die Veranstalter, die sich ungerecht behandelt fühlen, formieren sich bereits hinter den Kulissen, um gemeinsam Druck auf Liberty Media auszuüben. Ihrer Meinung nach müssen die "Ramschverträge" für Silverstone oder auch Zandvoort zwangsläufig bedeuten, dass auch sie in Zukunft weniger bezahlen müssen. Was für die Gesamteinnahmen der Formel 1 fatale Folgen hätte ...

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 22.07.2019, 15:40

Uff.... zwischen 17 und 50 Millionen ist in der Tat etwas Spielraum. Ecclestone hat da schön schmutzige Geschäfte betrieben. Man kann ja von ihm halten was man will aber als Geschäftsmann ist bzw. war er bestimmt ein Drecksack (Sorry für den Ausdruck).

Ich hätte aber nix dagegen, wenn die Länder aussteigen, die solche hohen Summen zahlen müssen. Den Großteil der Strecken mag ich eh nicht.
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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Woelli38 » 22.07.2019, 15:58

Redaktion hat geschrieben:"Die Leute, die den Vertrag verhandelt haben, müssen übersehen haben, dass eine Indexvereinbarung in Höhe von fünf Prozent beinhaltet war", erklärt der ehemalige BRDC-Präsident Derek Warwick.


Stimmt nicht. Das wurde nicht übersehen... :wink:

https://www.wort.lu/de/sport/formel-1-b ... 0580ab65d5

Aber LM kann sich jetzt bestimmt auf einige "heisse" Verhandlungen einstellen. Da die Inhalte des Altvertrages jetzt kommuniziert wurden, könnten da einige schon etwas lauter an die Tür klopen. :mrgreen:
Man nannte Ihn den "Fisherman’s Friend" der Formel 1... :mrgreen:

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon LoK-hellscream » 22.07.2019, 16:35

So viele Länder, welche solch astronomischen Summen zahlen, gibt es wohl nicht im aktuellen Kalender. Wenn die gehen, hinterlässt das zwar Spuren, es wird aber kein deutlicher Einbruch sein. Vor allem, da es neue Länder geben wird, welche die astronomischen Gebühren zahlen werden, damit sie auch fix in den Kalender kommen.

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon CrAzyPsyCho » 22.07.2019, 18:09

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Streckenbetreiber aufwachen und sich nicht mehr abziehen lassen.
Es ist schon beeindruckend, wielange Ecclestone das durchziehen konnte.

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Ferrari Fan 33 » 22.07.2019, 18:50

Länder wie Abu Dhabi, Aserbaidschan oder Russland zahlen astronomische Summen im Bereich von 50 Millionen US-Dollar (und mehr) pro Jahr, um einen Grand Prix austragen zu dürfen.


Das ist schon echt der Wahnsinn und sage und schreibe für nur ein F1-Wochenende, ein Rennen. Wenn man bedenkt, dass alle anderen Rennserien der Welt einer Rennstrecke Miete bezahlen müssen wenn sie die benutzen wollen, dann ist ja sowas kaum vorstellbar, aber leider wahr.


Denn jetzt formieren sich auch andere Streckenbetreiber und fordern günstigere Konditionen.

Genau so muß man gegen Liberty Media vorgehen, und man hätte auch schon damals gegen Bernie Ecclestone so vorgehen müssen. Die Rennstreckenbetreiber müssen sich zusammenschließen, denn nur gemeinsam ist man stark! Dann ist die Formel 1 unter Druck, denn wenn sie ihre Rennstrecken nicht hergeben, dann kann die Formel 1 auch keine Weltmeisterschaft fahren.

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon abloo » 22.07.2019, 19:11

Genau so muß man gegen Liberty Media vorgehen, und man hätte auch schon damals gegen Bernie Ecclestone so vorgehen müssen. Die Rennstreckenbetreiber müssen sich zusammenschließen, denn nur gemeinsam ist man stark! Dann ist die Formel 1 unter Druck, denn wenn sie ihre Rennstrecken nicht hergeben, dann kann die Formel 1 auch keine Weltmeisterschaft fahren.


ähm. LM kann gar nichts das Ecclestone diese Verträge abgeschlossen hat. Allerdings darf LM jetzt die Suppe auslöffeln. Was mir so schleierhaft ist, wie konnten die Streckenbetreiber damals diese Verträge nur mit Ecclestone abschliessen... War da Friss oder Stirb Mentalität vorhanden?

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon h00bi » 22.07.2019, 20:08

Ist da überhaupt was dran oder is das pure Spekulation?
Ich stell mir grade die Verhandlung mit Sotchi vor:
"Wir wollen auch weniger bezahlen!"
"nö"
"Dann steigen wir aus!!!!!!"
"So what?"
Wir machen das wirklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
"Again, so what?"
"Okay, dann sind wir hiermit raus!"
"Super dann haben wir endlich wieder platz für neue Rennen, wo es noch viel mehr Kohle gibt"

Ferrari Fan 33 hat geschrieben:Wenn man bedenkt, dass alle anderen Rennserien der Welt einer Rennstrecke Miete bezahlen müssen wenn sie die benutzen wollen, dann ist ja sowas kaum vorstellbar, aber leider wahr.

ähm nein, das müssen sicher nicht ALLE anderen Rennserien.
Nur da wo keiner kommt und keine TV Übertragung stattfindet.
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Ferrari Fan 33 » 22.07.2019, 20:29

abloo hat geschrieben:
Genau so muß man gegen Liberty Media vorgehen, und man hätte auch schon damals gegen Bernie Ecclestone so vorgehen müssen. Die Rennstreckenbetreiber müssen sich zusammenschließen, denn nur gemeinsam ist man stark! Dann ist die Formel 1 unter Druck, denn wenn sie ihre Rennstrecken nicht hergeben, dann kann die Formel 1 auch keine Weltmeisterschaft fahren.


ähm. LM kann gar nichts das Ecclestone diese Verträge abgeschlossen hat. Allerdings darf LM jetzt die Suppe auslöffeln. Was mir so schleierhaft ist, wie konnten die Streckenbetreiber damals diese Verträge nur mit Ecclestone abschliessen... War da Friss oder Stirb Mentalität vorhanden?

Klar, damals war es noch Bernie Ecclestone, aber ich meinte ja auch, auch mit Ecclestone damals, da hätten sich die Rennstreckenbetreiber schön längst zusammenschließen sollen, da wäre es zum Stand Heute wahrscheinlich garnicht so weit gekommen.

h00bi hat geschrieben:
Ferrari Fan 33 hat geschrieben:Wenn man bedenkt, dass alle anderen Rennserien der Welt einer Rennstrecke Miete bezahlen müssen wenn sie die benutzen wollen, dann ist ja sowas kaum vorstellbar, aber leider wahr.

ähm nein, das müssen sicher nicht ALLE anderen Rennserien.
Nur da wo keiner kommt und keine TV Übertragung stattfindet.

Also so genau habe ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt. Nur ich meine mal in einem Artikel gelesen zu haben, dass die DTM beispielsweise Miete an die Rennstreckenbetreiber bezahlen muß, und dahin gehen viele Leute und sie wird auch im TV übertragen. Nur ich weiß jetzt nicht mehr wo ich diesen Artikel finde?!

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon wertas » 22.07.2019, 20:55

Bei den Schrott Rennen die wir da sehen sollte Sotchi mindestens 100 Millionen bezahlen. Da hat sich Ecclestone echt abziehen lassen von den Betreibern dort.
Zuletzt geändert von wertas am 22.07.2019, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Ferrari Fan 33 » 22.07.2019, 21:10

wertas hat geschrieben:Bei dem Schrott Rennen die wir da sehen sollte Sotchi mindestens 100 Millionen bezahlen. Da hat sich Ecclestone echt abziehen lassen von den Betreibern dort.

:lol:

So kann man es auch sehen. :lol: :rotate:

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon besser.is.sicher » 22.07.2019, 21:20

Irgendwie muss eine Rennserie sich ja finanzieren, abgesehen von Werbung. Es scheint unlogisch, dass eine hochklassige Serie an die Strecke eine Gebühr zahlen muss. Bzw. muss dann die Organisation über die Veranstalter der Serie laufen und die Streckenbetreiber haben nichts von den Ticketverkäufen. Also einfach andersrum. Bei der Formel 1 sind auch andere Dimensionen vorhanden und die gesamte Region profitiert von dem Event. Der Nürburgring/Hockenheimring wäre niemals so populär geworden, ohne eine international renommierte Serie wie die Formel 1. Von daher ist es schon auch etwas wert. Nur eben alles etwas übertrieben, F1 eben
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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Dr_Witzlos » 22.07.2019, 21:38

Ferrari Fan 33 hat geschrieben:
wertas hat geschrieben:Bei dem Schrott Rennen die wir da sehen sollte Sotchi mindestens 100 Millionen bezahlen. Da hat sich Ecclestone echt abziehen lassen von den Betreibern dort.

:lol:

So kann man es auch sehen. :lol: :rotate:


Hatte nicht Monaco den Grand Prix for free?! War da nicht etwas?!

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon Ferrari Fan 33 » 22.07.2019, 21:51

Dr_Witzlos hat geschrieben:
Ferrari Fan 33 hat geschrieben:
wertas hat geschrieben:Bei dem Schrott Rennen die wir da sehen sollte Sotchi mindestens 100 Millionen bezahlen. Da hat sich Ecclestone echt abziehen lassen von den Betreibern dort.

:lol:

So kann man es auch sehen. :lol: :rotate:


Hatte nicht Monaco den Grand Prix for free?! War da nicht etwas?!

Ja, das stimmt ja auch, Monaco zahlt keine Antrittsgebühr. Auch eine total unverständliche Sache. Wenn man da schon so auf Tradition geht, dann bitte aber auch fairerweise gegenüber Monza. Die sind auch seit 1950 im F1-Kalender.

Gut, ausgenommen das Jahr 1980, da übernahm Imola den Italien GP, da wurde an der Strecke in Monza gearbeitet.

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Re: Neuer Silverstone-Vertrag setzt Liberty Media unter Druck

Beitragvon eMCe » 22.07.2019, 22:35

Die Scheichs und Oligarchen mit ihren öden Wüsten und Kunststrecken mal aussen vorgelassen.
Denen kann Liberty "abnehmen" was sie wollen für ihr Saison-Finale oder ihr kleines Dikatoren-Herz...

Aber einige Strecken sind gelebte F1, etwa Spa, Silverstone, Monaco, Monza und Suzuka.
Eine F1 ohne genannte Strecken ist nicht vorstellbar.
Und da sollten die Dividenden-Jäger der Shareholder-Value Konzerne doch gründlichst drüber nachdenken ob das reduzieren (der viel zu hohen Antrittsgelder, viele Strecken haben damit probleme...) der Antrittsgelder bei einigen nicht mehr vorteile bringt bezüglich TV-Zuschauern, Tickets uvm. ....

Würde ich nur noch diese traditionslosen, öden, Tilke-Dikatorenstrecken mit diesem Parkplatzcharme haben, wäre es vermutlich "final" aus mit dem F1 interesse(ist so schon nicht einfach mehr...)...


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