Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Redaktion » 22.10.2018, 05:26

Fast Weltmeister, und trotzdem Grund für eine unruhige Nacht: Mercedes-Chefstratege James Vowles gab in Austin einmal mehr keine glückliche Figur ab
James Vowles

Die Strategie-Crew um James Vowles gab in Austin keine glückliche Figur ab

Liebe Leser,

die Aufgabe eines Kolumnisten kann manchmal ziemlich undankbar sein. An einem Tag wie heute zum Beispiel. Beim Gedanken, jemanden öffentlich zu kritisieren, der a) wesentlich mehr auf dem Kasten hat als ich selbst und b) auf seinem Gebiet zweifellos eine Koryphäe ist, zieht sich in mir eigentlich alles zusammen.

Nichtsdestotrotz kommt in unserer traditionellen Montags-Kolumne heute einer unter die Räder, der es eigentlich gar nicht verdient hat. Nämlich Mercedes-Chefstratege James Vowles.

Nun werden Sie sich fragen: Wie bitte, Mercedes? Lewis Hamilton hat nach dem Rennen in Austin eine Hand und vier Finger am WM-Pokal, und auch der Konstrukteurstitel ist den Silberpfeilen kaum noch zu nehmen.

Aber es ist ein fragwürdiges Privileg der Besten unter den Besten, dass sie auch für kleine (und kleinste) Nachlässigkeiten kritisiert werden. Und die kann man unter den Mercedes-Strategien der Formel-1-Saison 2018 durchaus finden, wenn man nur genau genug schaut.

Hamilton könnte heute schon Weltmeister sein, wenn nicht irgendjemand am Mercedes-Kommandostand - und dafür trägt Vowles letztendlich die Gesamtverantwortung - die Idee gehabt hätte, ihn während der virtuellen Safety-Car-Phase nach Daniel Ricciardos Ausrollen an die Box zu holen.

Auf Supersoft qualifiziert, dann aber nicht genutzt

Trotz des verlorenen Starts hatte das Rennen in Austin für ihn gut begonnen. Weil er die härteren Reifen hatte als Leader Kimi Räikkönen, wuchs sein Rückstand zwischenzeitlich auf bis zu 2,7 Sekunden an. Doch als Rennleiter Charlie Whiting in der neunten Runde den VSC-Knopf drückte, war er schon wieder bis auf 1,6 Sekunden am führenden Ferrari dran.

Warum, ist schnell erklärt: Räikkönen hatte mit seinen Ultrasoft-Reifen in den ersten paar Runden einen Grip-Vorteil. Doch seine Reifen bauten schneller ab als Hamiltons Supersofts.

Das logische Vorgehen wäre aus Mercedes-Sicht gewesen, den ersten Stint so lange wie möglich zu strecken, dann wahrscheinlich mit ein paar Sekunden Rückstand auf Räikkönen aus der Box zu kommen - und in der zweiten Rennhälfte mit frischeren Reifen zu attackieren.

Toto Wolff sagt zwar, der Mercedes sei beim Grand Prix der USA nicht schnell genug gewesen, um zu gewinnen. Doch die Daten widerlegen das. Als Hamilton nach seinem zweiten Boxenstopp (den er eigentlich nie hätte benötigen sollen) freie Fahrt hatte, fuhr er die besten Rundenzeiten im Feld. Schwer vorstellbar, dass Räikkönen auch zu solchen Zeiten in der Lage gewesen wäre.

Eigentlich bestand keine Not, Hamilton an die Box zu holen. Aber womöglich ist man der Verlockung erlegen, nicht bedingungslos auf Sieg zu fahren (was richtig gewesen wäre), sondern mit einem Auge auf die WM-Entscheidung zu schielen.

Schließlich war klar, dass Hamilton auch nach seinem Stopp sicher vor Rivale Sebastian Vettel liegen würde. Und mit frischeren Reifen immer noch vor dem Deutschen zu sein, da konnte man zumindest mal nichts grob falsch machen. Soweit nachvollziehbar.

Ähnlicher Fehler wie in Abu Dhabi 2010

Dass es aber kontraproduktiv sein kann, in erster Linie den direkten Gegner zu "covern" und nicht auf das bestmögliche Rennergebnis zu fahren, ist in der Geschichte der Formel 1 nichts Neues. Fernando Alonso wäre heute vielleicht drei- statt zweimaliger Weltmeister, wenn nicht Chris Dyer in Abu Dhabi 2010 geglaubt hätte, dass es eine kluge Idee wäre, Mark Webber in Schach zu halten.

Die Geschichte endete damit, dass Alonso und Webber nicht am allseits unterschätzten Renault von Witali Petrow vorbeikamen - und Sebastian Vettel an der Spitze unbehelligt zum ersten von vier Red-Bull-Titeln fahren konnte.

Mag sein, dass meine laienhafte Analyse der Mercedes-Strategie völliger Mumpitz ist. Mag sein, dass es ganz andere Gründe dafür gab, Hamilton so früh (und in weiterer Folge zwangsläufig zwei- statt einmal) an die Box zu holen.

Tatsache ist: Es war ein Fehler.

Und es war nicht das erste Mal, dass Mercedes 2018 eine Rennstrategie falsch angelegt hat.

Schon in Australien unterlief der Vowles-Crew der Fehler, auf einen versuchten "Undercut" von Räikkönen zu reagieren, anstatt selbstbewusst am eigenen Fahrplan festzuhalten. Vettel, der von weiter hinten kommend in der dankbaren Position war, riskieren zu können, erbte den Sieg, als ein (zunächst virtuelles, dann echtes) Safety-Car im für ihn goldrichtigen Moment auf die Strecke kam.

In Bahrain übersah Mercedes Ferraris kühnen Plan, Vettel mit nur einem Reifenwechsel ins Ziel zu bringen, und verschenkte so einen möglichen Sieg durch Valtteri Bottas. Der war zwischendurch bewusst langsam unterwegs - in der Annahme, Vettel würde noch einmal reinkommen. Falsch gedacht.

Schanghai: Langsamer reagiert als Red Bull

In China verabsäumte es die Mercedes-Mannschaft, Hamilton geistesgegenwärtig an die Box zu lotsen, als das Safety-Car auf die Strecke kam. Red Bull begriff die Situation schneller - und gewann mit Daniel Ricciardo das Rennen.

Und in Österreich ließ man sich mit dem bis dahin sicher führenden Hamilton ebenfalls eine VSC-Phase als goldene Boxenstopp-Gelegenheit durch die Lappen gehen, sodass dieser seinen ersten Platz verlor. Vowles musste sich danach persönlich am Boxenfunk bei Hamilton entschuldigen. Noch während des Rennens.

Nun soll diese Kolumne keineswegs alles schlecht reden, was Vowles je getan hat, oder gar seinen Kopf fordern! Es liegt in der Natur der Sache, dass über Fehler mehr geredet wird als über Glanztaten. Auch ich bekomme selten positive Leserbriefe. Weil sich heutzutage keiner die Mühe macht, etwas zu kommentieren, was ihm gefällt.

Aber auf etwas hinzuhacken, was einen stört, das passiert ziemlich oft.

Man kann der Sache letztendlich auch einen positiven Touch geben. Mercedes wird 2018 überlegen Formel-1-Weltmeister - trotz all dieser kleinen Fehler. Wer das "System Toto Wolff" kennt, der weiß, dass man sich in Brackley über den Winter intensiv damit auseinandersetzen wird, Prozesse zu erarbeiten, damit solche Strategiepannen 2019 nicht mehr passieren.

Dann wird es für Ferrari & Co. ganz, ganz schwierig, die Mercedes-Erfolgsära zu beenden. Und daran hat Vowles einen großen Anteil, den ihm niemand ernsthaft in Abrede stellen würde.

Auch ich nicht.

Ihr
Christian Nimmervoll

PS: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat (nämlich Kimi Räikkönen) und warum, das erklärt Ihnen heute mein Kollege Sven Haidinger in der Schwesterkolumne auf de.motorsport.com.

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Olfinger
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Olfinger » 22.10.2018, 07:21

Ich denke nicht, dass es eine Tatsache ist, dass die Strategie ein Fehler war. Das kann man sehr gut an Bottas erkennen. Er hat nur einen Stopp gemacht und trotzdem zwei Plätze verloren gegen Fahrer die beide von ganz hinten gekommen sind. Hamilton wäre es am Ende ähnlich gegangen. Egal ob ein oder zwei Stopp Hamilton hätte dieses Rennen nicht gewonnen, da bin ich mir sicher, der Umgang mit den Reifen war von Mercedes einfach zu schlecht.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon DeLaGeezy » 22.10.2018, 07:28

Auch ich bekomme selten positive Leserbriefe. Weil sich heutzutage keiner die Mühe macht, etwas zu kommentieren, was ihm gefällt.


an der Stelle kamen mir fast die Tränen :mrgreen:

Ansonsten super wie immer :thumbs_up:

wer sonst noch schlecht geschlafen hat: - Vettel (und nicht nur diese Nacht, der sollte noch bis Mexico schlecht schlafen)
- Stroll


Ob Hamilton wirklich auf der schlechteren Strategie war, weiß ich gar nciht so genau. Er ist ja schneller gewesen als Verstappen und vermutlich auch Kimi. Der Mercedes kann nur nicht gut hinterherfahren oder Lewis war einfach nicht gut genug gestern.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon focuset » 22.10.2018, 07:29

...und wenn Hamiltons Soft gehalten hätten, so hätte Ferrari letzte Nacht schlecht geschlafen, da sie (nicht zum ersten Mal in dieser Saison) die Deppen gewesen wären. Es war diesmal schlicht etwas Glück bei Ferrari im Spiel, da niemand richtig wusste wie sich die Reifen im Rennen entwickeln würden. Auch, dass Verstappen und Hamilton sich zum Schluss duellieren mussten, spielte Ferrari in die Karten. Es war etwas Glück dabei, aber sie (v.a. Kimi) haben verdient gewonnen.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ItachiU » 22.10.2018, 07:36

Vettel müsste auch schlecht geschlafen haben oder nicht?

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ALO95 » 22.10.2018, 08:04

Das Problem von Mercedes war ja genau das Gegenteil was hier behauptet wird. Man hätte die längere Lebensdauer des Supersofts nicht nutzen können da wenn Raikönnen vor ihnen gestoppt hätte und Hamilton 100%ig nicht mehr vorbeigekommen wäre.
Man hat riskieren müssen und das ist mit einem 10 sekunden Boxenstopp unter VSC immer schlau.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Shogun » 22.10.2018, 08:10

Sehe an der Mercedes Taktik nicht schlimmes. Sah ja sogar sehr gut aus, aber man wusste nicht wie sich der Reifen entwickelt. Und ich vermute der starke Red Bull machte die Strategie noch schwieriger. Man ist ja hinter Verstappen zurückgefallen und ich war echt überrascht das die roten Reifen lange und gut hielten bei Max

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Chris1909 » 22.10.2018, 08:35

Ja Mercedes wird sehr schlecht geschlafen haben, nach dem man wieder einen großen Sprung richtung WM- und Konstrukteurstitel gemacht hat.

Schlecht, oder sagen wir schlechter, hat auf jeden Fall Vettel geschlafen. Wie demütigend muss es sein, dass man für seinen Teamkollegen Platz machen muss obwohl man selbst mitten im WM-Kampf steckt. (oder stecken sollte)

Qualifying versemmelt, im Rennen wieder ein sinnloser Crash, Vettel hat nicht nur Ferrari betrogen sondern auch alle Formel 1-Fans die sich eine spannende WM gewünscht haben.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon F1_Corn » 22.10.2018, 08:53

Irgendjemand bei MAMG soll schlecht geschlafen haben? :rofl:

Von der reinen Pace her war HAM der schnellste, es hat zum Rennende nur am Überholen gefehlt. In nem Zeitenduell hätte er beide definitiv noch eingeholt.

Wer wirklich am schlechtesten geschlafen hat ist wohl RIC, der kann einem nur leid tun bei dem Pech!
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ItachiU » 22.10.2018, 08:57

Chris1909 hat geschrieben:Ja Mercedes wird sehr schlecht geschlafen haben, nach dem man wieder einen großen Sprung richtung WM- und Konstrukteurstitel gemacht hat.

Schlecht, oder sagen wir schlechter, hat auf jeden Fall Vettel geschlafen. Wie demütigend muss es sein, dass man für seinen Teamkollegen Platz machen muss obwohl man selbst mitten im WM-Kampf steckt. (oder stecken sollte)

Qualifying versemmelt, im Rennen wieder ein sinnloser Crash, Vettel hat nicht nur Ferrari betrogen sondern auch alle Formel 1-Fans die sich eine spannende WM gewünscht haben.


Auf den Punkt gebracht :thumbs_up:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon papi » 22.10.2018, 08:57

Shogun hat geschrieben:Sehe an der Mercedes Taktik nicht schlimmes. Sah ja sogar sehr gut aus, aber man wusste nicht wie sich der Reifen entwickelt. Und ich vermute der starke Red Bull machte die Strategie noch schwieriger. Man ist ja hinter Verstappen zurückgefallen und ich war echt überrascht das die roten Reifen lange und gut hielten bei Max

Verstappen selber scheinbar nicht. Als Hamilton nochmal rein musste wurde Verstappen über Funk darüber informiert. Seine Antwort (sinngemäß): "Siehst du? Ich sagte doch, das der Soft der schlechtere Reifen ist."

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ItachiU » 22.10.2018, 09:09

papi hat geschrieben:
Shogun hat geschrieben:Sehe an der Mercedes Taktik nicht schlimmes. Sah ja sogar sehr gut aus, aber man wusste nicht wie sich der Reifen entwickelt. Und ich vermute der starke Red Bull machte die Strategie noch schwieriger. Man ist ja hinter Verstappen zurückgefallen und ich war echt überrascht das die roten Reifen lange und gut hielten bei Max

Verstappen selber scheinbar nicht. Als Hamilton nochmal rein musste wurde Verstappen über Funk darüber informiert. Seine Antwort (sinngemäß): "Siehst du? Ich sagte doch, das der Soft der schlechtere Reifen ist."


Ich glaub aber auch gehört zuhaben, dass Hamilton keine frischen SS mehr hatte, also musste er halt wieder mit Soft raus.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 22.10.2018, 09:12

Mercedes' Strategie war nicht so schlecht. Nur haben die Soft-Reifen nicht funktioniert, was man ohne Freitags Training ja nicht ahnen konnte.
Man kann Mercedes maximal noch vorwerfen, dass sie sich für das Rennen 2 Garnituren Neue Soft Reifen aufgespart haben, aber keinen Satz Neuer Supersoft.

Auf jeden Fall, sind die Reifen für die Tonne. Versteht eh kein Mensch, wenn die weicheren Reifen länger halten als die härteren. Wären die Reifen unmarkiert, hätte doch jeder drauf getippt, dass Mercedes zwei Stints die ganz weichen Reifen fuhr.
"Neu muss nicht immer besser sein"

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Vaastdreiwer » 22.10.2018, 10:39

Redaktion hat geschrieben:Auch ich bekomme selten positive Leserbriefe. Weil sich heutzutage keiner die Mühe macht, etwas zu kommentieren, was ihm gefällt.

Öhm, doch. Wenn es also überwiegend negative Leserbriefe gibt, mag das vielleicht doch Ihrer Art der Berichterstattung und sonderbaren Sicht auf die Dinge geschuldet sein. Die oftmals fehlende Neutralität und teils schon absurden Rechtschreib- und Grammatikfehler (zugegebenermaßen weniger in von Ihnen verfassten Artikeln) soll hier gar nicht weiter diskutiert werden.

Zum Inhalt an sich:
Mumpitz. Mercedes muss deswegen nicht schlecht schlafen, höchstens James Vowles (warum spricht den Heiko Waßer eigentlich immer "Wauz" aus?). Könnte mir gut vorstellen, dass er keine weitere Saison die taktische Planung bei Mercedes macht. Vielleicht wechselt er ja zu Ferrari, da könnte er das Niveau der taktischen Abteilung insgesamt deutlich heben. :roll:

Vettel muss schlecht schlafen. Was er dieses Jahr im Auto verbricht, grenzt schon an Genialität. Nur leider von der Seite des Wahnsinns aus!
Seb: Mach eine Therapie oder Yoga, was weiß ich, irgendwas, was Dich wieder so fahren lässt wie in den Red Bull-Jahren. Das Auto dazu hast Du!

Edit:
Chris1909 hat geschrieben:Wie demütigend muss es sein, dass man für seinen Teamkollegen Platz machen muss obwohl man selbst mitten im WM-Kampf steckt.

Ach komm, die Entscheidung ist eigentlich schon vor drei Rennen gefallen.

Chris1909 hat geschrieben:Qualifying versemmelt, im Rennen wieder ein sinnloser Crash, Vettel hat nicht nur Ferrari betrogen sondern auch alle Formel 1-Fans die sich eine spannende WM gewünscht haben.

Wie schon geschrieben, ist die Entscheidung doch eigentlich schon gefallen. Ich bezweifle ernsthaft, dass irgendwer bei einem tollen Qualifying und einer Superleistung am Start noch geglaubt hätte, dass Vettel das Ruder noch rumreißen kann. :cry:

Ach und ein bisschen aufpassen bei der Wortwahl. Betrogen? Betrug ist vorsätzlich, man kann niemanden aus Versehen betrügen (ja, nicht einmal an der Supermarktkasse).
Und Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Vettel heuer mit Absicht so bescheiden fährt, oder?
Wenn die anderen nach Hause gehen und sich das Auto in den Pool hängen, sind wir noch da, arbeiten an unseren Eiern und versuchen, noch mehr herauszuquetschen

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..::Borni::..
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ..::Borni::.. » 22.10.2018, 11:31

Ich glaube ja so einiges aber nicht das James Vowles schlechter geschlafen hat als Sebastian Vettel.


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