• 21. Januar 2021 · 14:40 Uhr

Formel 1 2021: AlphaTauri plant fünf Testtage mit Tsunoda in Imola

Das Red-Bull-Juniorteam AlphaTauri strebt ein ausgiebiges Testprogramm mit Rookie Yuki Tsunoda in Imola an - Auch der neue Bolide könnte zum Einsatz kommen

(Motorsport-Total.com) - AlphaTauri will Rookie Yuki Tsunoda bestmöglich auf seine Debütsaison in der Formel 1 vorbereiten und plant daher, insgesamt fünf Testtage in einem 2018er-Auto vor den offiziellen Wintertests 2021 abzuhalten. Diese Tests des Red-Bull-Juniorteams sollen in Imola stattfinden.

Yuki Tsunoda

Yuki Tsunoda absolviert 2021 seine erste F1-Saison Zoom Download

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' plant AlphaTauri zwei separate Testsessions in Imola. Die ersten beiden Testtage sollen demnach bereits in der kommenden Woche, am 27. und 28. Januar, abgehalten werden. Tsunoda soll einige Runden in einem 2018er-Auto absolvieren.

Auch Pierre Gasly könnte ein paar Kilometer im älteren Boliden abspulen, um nach der Winterpause wieder in Fahrt zu kommen. Das Team plant außerdem eine zweite Testsession von 23. bis 25. Februar. An jenen drei Tagen könnte auch bereits der neue Bolide an einem Filmtag zum Einsatz kommen.

Diese intensive Vorbereitung auf die neue Saison ist dem Umstand geschuldet, dass die offiziellen Formel-1-Wintertests in Bahrain auf nur drei Tage gekürzt wurden - aus Kostengründen. Das Reglement erlaubt außerdem jedem Team zwei zusätzliche Filmtage mit dem aktuellen Auto.


AlphaTauri-Test von Yuki Tsunoda

Diese Tests sind limitiert auf maximal 100 Kilometer pro Tag, außerdem müssen die Rennställe spezielle Demo-Reifen verwenden. Schon im Vorjahr hat AlphaTauri mit Tsunoda in Imola mit einem älteren Boliden mehr als 350 Kilometer abgespult. Beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi nahm er außerdem im AT01 Platz.

Den neuen Boliden des Red-Bull-Juniorteams könnte der Japaner schon vor Beginn der offiziellen Testfahrten ausprobieren. Besonders die Aerodynamik wurde für das Übergangsjahr verändert, unter anderem weil Einschränkungen für den Unterboden verschärft wurden.

Beobachter gehen außerdem davon aus, dass der neue Bolide aus Faenza eine schmalere Nase aufweisen wird, das Team hat in diesem Bereich Entwicklungstoken eingesetzt. Allerdings hat sich die Mannschaft dagegen entschieden, die komplette Heckpartie des RB16 zu übernehmen, was laut Reglement möglich gewesen wäre.

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