• 28. März 2024 · 14:23 Uhr

Teamchef: Williams fährt in Japan wieder mit zwei Autos, aber ...

Teamchef James Vowles gibt ein Update zum Wiederaufbau des beschädigten Williams-Chassis, warnt aber zugleich vor weiteren "Verzögerungen"

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Team Williams wird beim vierten Rennwochenende der Formel-1-Saison 2024 in Japan "ohne große Probleme" wieder mit zwei Autos in der Startaufstellung stehen. Das hat Teamchef James Vowles in einem Video seines Rennstalls erklärt.

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Alexander Albon im Williams FW46 beim Formel-1-Rennen in Australien 2024 Zoom Download

Beim Australien-Grand-Prix vor wenigen Tagen hatte Williams-Fahrer Logan Sargeant noch auf eine Rennteilnahme verzichten müssen, nachdem Alexander Albon das Schwesterauto gecrasht und dann das einzige noch verfügbare andere Williams-Chassis erhalten hatte - Sargeants Chassis.

Damit sich dergleichen nicht wiederholt, hat Williams das beschädigte Fahrzeug alsbald ausgeflogen und zurück nach Grove in England gebracht. "Es ist schon am Montagmorgen gegen 2 Uhr zuhause angekommen. Seither wird daran gearbeitet. Und ich bin zuversichtlich, dass wir das Chassis reparieren können", sagt Vowles. "Es dürfte rechtzeitig genug vor Suzuka wieder bereitstehen."

Ohne Vorarbeiten vor Ort in Australien aber wäre das nicht gelungen, betont der Williams-Teamchef. Die Crew habe mittels Fotografien und verschiedenen Tests genau dokumentiert, welche Reparaturmaßnahmen erforderlich seien. "So haben wir verstanden, wie groß der Schaden war und was wir tun mussten", sagt Vowles.

In der Teamzentrale in England hat die Mannschaft dann laut Vowles einen "fliegenden Start" bei der Reparatur hinlegen können und sofort gute Fortschritte erzielt. "Wir mussten nicht erst noch über die Vorfälle nachdenken, sondern konnten uns gleich an die Ausführung machen."

Teamchef kündigt weitere Verzögerungen an

Doch natürlich ist der ursprüngliche Zeitplan bei Williams durch den Unfall von Albon und die notwendige Chassis-Reparatur weiter verschoben worden. Und das, obwohl Williams zeitlich ohnehin bereits stark in Verzug geraten war.

"Eigentlich hatten wir zum Saisonstart drei Chassis bereit haben wollen", sagt Vowles. "Durch Verzögerungen hat sich das auf das dritte Rennwochenende verschoben." Aber auch dann waren nur zwei Chassis vor Ort - und damit eines zu wenig.

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Das beschädigte Auto von Alexander Albon (Williams) beim Training zum Formel-1-Rennen in Australien 2024 Zoom Download

Diesem Rückstand läuft Williams noch hinterher und Teamchef Vowles stellt eine weitere "kleine Verzögerung" in Aussicht. Das sei aber normal bei einem Unfall in dieser Größenordnung: "So was kostet dich natürlich Zeit, die wir so nicht eingeplant hatten. Diese Zeit fehlt dann anderswo", erklärt er.

Williams mit Updates für den FW46 in Japan

Immerhin: Die Weiterentwicklung des Williams FW46 leidet nicht zu sehr unter den jüngsten Vorfällen. Oder wie es Vowles formuliert: "Die Updates kommen trotzdem. Das ist die positive Nachricht." Es handle sich zwar nur um "kleine Dinge", die Vowles nicht näher spezifiziert, aber jede kleine Neuerung werde "zur Gesamtleistung beitragen".

Möglich sei das nur durch die "wirklich gute Arbeit" im Team, womit "die zusätzliche Arbeitslast" durch den Albon-Crash aufgefangen wurde, "ohne die Updates in der Folgezeit zu beeinträchtigen", sagt Vowles.

In Sachen technische Updates stellt er über Japan hinaus nur "leichte Verzögerungen" bei der Entwicklung in Aussicht sowie weitere Neuteile für den Williams FW46 "ab dem sechsten Rennwochenende" in Miami und "noch mehr Dinge" in den darauf folgenden Grands Prix.

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