• 16. Februar 2023 · 19:03 Uhr

Lawrence Stroll: Warum er sicher ist, in der Formel 1 zu gewinnen

Wenn es nach Teameigentümer Lawrence Stroll geht, dann besitzt Aston Martin das Potenzial, die Geschichtsbücher der Formel 1 neu zu schreiben

(Motorsport-Total.com) - Lawrence Stroll, das weiß man inzwischen, ist kein Mann der kleinen Worte. Und auch keiner, der an mangelndem Selbstbewusstsein leidet. "Begeisterung entfacht Leidenschaft. Wenn ich mich für etwas begeisterte, werde ich sehr leidenschaftlich. Und wenn ich leidenschaftlich werde, gewinne ich", sagte er am Montag in seiner Ansprache beim Launch des neuen Aston Martin AMR23 für die Formel-1-Saison 2023.

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Lawrence Stroll bei der Präsentation des Aston Martin AMR23 in Silverstone Zoom Download

2018 ist der kanadische Geschäftsmann beim damaligen Force-India-Team eingestiegen, das nach der Insolvenz in Racing Point umbenannt wurde. Es war Teil eines größeren Masterplans: Stroll kaufte 2020 auch den zu dem Zeitpunkt maroden Sportwagenhersteller Aston Martin - und taufte ab 2021 Racing Point in Aston Martin um.

Die Marke Aston Martin feiert 2023 ihr 110-jähriges Jubiläum. "Es gibt nicht viele Automarken, die so eine Geschichte haben", sagt Stroll. Und die Power der Marke möchte er auch in der Königsklasse des Motorsports zum Erfolg führen. Seine Ambition ist klar formuliert: "Eins der größten Teams in der Geschichte der Formel 1 aufzubauen."

Der Weg dahin ist aber lang und steinig. 2021, im ersten Jahr des Teams unter dem neuen Namen (mit dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel an Bord), belegte Aston Martin mit 77 Punkten den siebten Rang in der Konstrukteurs-WM. 2022 wurde man erneut Siebter, diesmal aber mit nur noch 55 Punkten.

Stroll: Erfolg in der Formel 1 braucht mehr als drei Jahre

Die Formel 1 sei wie jedes andere Business auch eine Reise: "Das ist erst unser drittes Jahr auf dieser Reise. Wie jeder weiß, braucht man in der Formel 1 mehr als drei Jahre. Aber der Plan ist, einen Schritt nach dem anderen zu machen - bis wir siegen und letztlich um Weltmeisterschaften kämpfen."

Eckpfeiler dieser Strategie ist der Aufbau einer erstklassigen Infrastruktur am Standort Silverstone. "Aktuell arbeiten wir noch dort, wo Eddie Jordan vor 30 Jahren angefangen hat." Aus der alten Fabrik sei man aber "schon vor einigen Jahren" herausgewachsen.

Personal von 400 auf 800 Mitarbeiter aufgestockt

"Wir haben die Zahl der Mitarbeiter ungefähr verdoppelt. Wir hatten schon immer tolle Leute in der Firma, denn das Team war schon erfolgreich, bevor ich es übernommen habe", sagt Stroll. "Die Leute, die wir in jüngster Zeit verpflichtet haben, und diejenigen, die schon da waren, heben es jetzt auf ein ganz neues Niveau."


Fotostrecke: Spatenstich: So wird die neue F1-Fabrik von Aston Martin

Mike Krack (von BMW) als Teamchef und Dan Fallows als Technischer Direktor (von Red Bull) sind zwei tragende Figuren in Strolls derzeitiger Struktur. Von 400 wurde seit Beginn des Projekts auf 800 Mitarbeiter aufgestockt, unter anderem mit zahlreichen abgeworbenen Ingenieuren von Red Bull und Mercedes.

Für die wird neben der alten Fabrik in Silverstone gerade eine neue Heimat gebaut. Im Mai 2023 soll das neue Hauptgebäude in Betrieb genommen werden, Ende 2024 dann auch ein neuer Windkanal. Stroll verspricht nichts weniger als "die erste Smartfactory der Formel 1" - und die werde seiner Meinung nach "ein Gamechanger" sein.

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