• 27. Dezember 2021 · 09:14 Uhr

Strafpunkte-Bilanz: Max Verstappen muss 2022 mächtig aufpassen!

Drei Red-Bull-Piloten liegen in der Strafpunkte-Tabelle 2021 vorne, vor allem für Max Verstappen könnte es 2022 sehr eng werden - Mick Schumacher mit weißer Weste

(Motorsport-Total.com) - Waren es im vergangenen Jahr gleich alle vier Briten, die an der Spitze der Strafentabelle standen, so hat sich in diesem Jahr ein neues Muster gezeigt. In der Formel-1-Saison 2021 waren es vor allem die Red-Bull-Piloten, die den Unmut der Kommissare auf sich zogen. Denn mit Max Verstappen und Sergio Perez sowie AlphaTauris Yuki Tsunoda stehen gleich drei der vier Red-Bull-Autos ganz oben - gefolgt von einem weiteren ehemaligen Red-Bull-Fahrer.

Max Verstappen (Red Bull RB16B) und Lewis Hamilton (Mercedes W12) kollidieren beim Formel-1-Rennen in Monza 2021

Die Kollision in Monza brachte Max Verstappen die ersten Strafpunkte Zoom Download

Der "böse Bube" der Formel 1 war in der abgelaufenen Saison Yuki Tsunoda, der in seiner Rookiesaison stolze acht Punkte gesammelt hat - und das bei insgesamt sechs Vergehen. Los ging es schon bei seinem zweiten Rennen in Imola, als er einen Punkt wegen Tracklimits sammelte.

In Spielberg nahm der Japaner sogar gleich drei Vergehen mit: Er behinderte Valtteri Bottas im Qualifying und fuhr im Rennen gleich zweimal regelwidrig über die Linie der Boxeneinfahrt. Zudem wurde er in Brasilien und Saudi-Arabien jeweils für eine Kollision mit einem Aston Martin - erst Lance Stroll dann Sebastian Vettel - bestraft.

Verstappen droht eine Sperre

Mit jeweils sieben Punkten hinter dem Führenden landen Max Verstappen und Sergio Perez auf dem zweiten Platz. Verstappen hat dabei sogar recht spät angefangen, Punkte zu sammeln. Bis zum Italien-Grand-Prix in Monza hatte er überhaupt keine Punkte auf dem Konto, dann folgte die Kollision mit Lewis Hamilton, für die er die Schuld bekam.

Das nächste Vergehen gab es im Qualifying von Katar, als er die gelben Flaggen missachtet hatte und strafversetzt wurde. Zudem gab es noch in Saudi-Arabien drei Punkte für einen Vorteil neben der Strecke, wodurch er den Platz an WM-Rivale Hamilton abgeben musste, und die anschließende Kollision, die heiß diskutiert wurde.

Das bringt Verstappen für 2022 etwas in die Bredouille. Er muss aufpassen, denn bis zum 16. Saisonrennen wird er damit mindestens sieben Strafpunkte auf dem Konto haben - bei zwölf innerhalb eines Jahres wird ein Fahrer für ein Rennen gesperrt.

Und weil seine Strafen in Katar und Saudi-Arabien so spät waren, dass sie erst nach Ablauf der kommenden Saison verfallen, steht jetzt schon fest, dass er in der kompletten Saison 2022 die Hypothek von fünf Strafpunkten mitnimmt. Eine weitere Saison wie 2021 mit sieben Strafzählern würde ihm also definitiv eine Sperre einhandeln.

Mick Schumacher mit weißer Weste

Hinter den Red-Bull-Top-3 liegt mit Sebastian Vettel (Aston Martin) ein weiterer ehemaliger Red-Bull-Fahrer, der wie Nikita Masepin (Haas) und Nicholas Latifi (Williams) sechs Zähler auf dem Konto hat. Der Deutsche schleppt diese aber nicht mehr lange mit sich herum, da er fünf davon schon beim ersten Saisonrennen in Bahrain gesammelt hatte.

Ex-Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) hatte in der abgelaufenen Saison lediglich zwei Punkte für die Kollision mit Max Verstappen in Silverstone bekommen.


Ist das Duell der Teamchefs zu weit eskaliert?

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Mick Schumacher (Haas) kam in seinem Debütjahr in der Formel 1 ohne einen Strafpunkt durch die Saison und hat damit wie vier andere Piloten eine weiße Weste behalten. Das waren neben dem Deutschen die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz, McLarens Daniel Ricciardo und Robert Kubica, der Kimi Räikkönen bei Alfa Romeo zweimal vertreten hatte.

Eine komplette Übersicht über die Strafpunkte mit allen Vergehen findest du auf de.motorsport.com.

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