• 20. Dezember 2021 · 11:52 Uhr

Binotto: Erste Gespräche über Sainz' Zukunft bei Ferrari in diesem Winter

Mit seinem ersten Jahr bei Ferrari konnte Carlos Sainz Teamchef Mattia Binotto beeindrucken - Erste Gespräche über die Zukunft soll es schon diesen Winter geben

(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Teamchef Mattia Binotto plant, noch in diesem Winter mit Carlos Sainz über dessen Zukunft bei der Scuderia zu sprechen, nachdem der Spanier eine "großartige" erste Formel-1-Saison mit dem Team im Jahr 2021 absolviert habe.

Carlos Sainz

Die Weichen für Sainz' weitere Zukunft bei Ferrari könnten schon bald gestellt werden Zoom Download

Sainz stieß nach der Trennung von Sebastian Vettel zu Ferrari und erhielt einen Zweijahresvertrag. 2021 erlebte er seine bisher stärkste Formel-1-Kampagne, in der er vier Podiumsplätze einfahren und sich in der Fahrerwertung Rang fünf sicher konnte.

Ihm gelang es auch, seinen Teamkollegen Charles Leclerc auszustechen, der bereits seit 2019 für Ferrari fährt. Gemeinsam halfen sie, dem italienischen Hersteller auf Platz drei der Konstrukteursmeisterschaft zu klettern und damit Sainz' ehemaliges Team McLaren, im Vorjahr noch Dritter, hinter sich zu lassen.

Binotto: Erste Weichen im Winter stellen

Nach dem letzten Rennen in Abu Dhabi, bei dem Sainz seine Saison mit einem dritten Platz krönte, wurde Teamchef Binotto scherzhaft gefragt, ob jetzt der beste Zeitpunkt sei, den Vertrag des Spaniers zu verlängern, obwohl er noch ein weiteres Jahr läuft.

"Ich denke, dass Carlos ein großartiges Jahr hatte", betonte Binotto daraufhin. "Als wir vor einem Jahr unterschrieben haben, sagten wir, dass der Winter, also dieser Winter, der richtige Zeitpunkt ist, um sich hinzusetzen und die Saison Revue passieren zu lassen. Das ist etwas, was wir im Winter sicherlich tun werden."

Mattia Binotto

Teamchef Mattia Binotto ist mit Sainz' Einstand bei Ferrari mehr als zufrieden Zoom Download

In dem Zusammenhang werde man sich auch über die Zukunftspläne unterhalten: "Es wird auf jeden Fall einen Rückblick geben, auch auf die Saison selbst, und wir werden anfangen zu diskutieren, wie unsere Zukunft aussehen kann."

Ferrari mit dem "besten Team in der Formel 1"

Von Sainz' Leistung in dessen erster Ferrari-Saison zeigte sich Binotto beeindruckt - und lobte einmal mehr die Fahrerpaarung mit Leclerc. "Als wir Carlos unter Vertrag nahmen, war das Ziel, zwei gute Fahrer zu haben, die gut fahren, konstant sind und in der Lage sind, Punkte für das Team zu holen", sagte Binotto.

"Ich denke, das haben wir diese Saison erreicht. Deshalb bin ich sehr stolz auf beide. Ich denke, wie ich schon oft gesagt habe, wir haben das beste Team in der Formel 1, und ich bin sehr zufrieden mit dem, was Carlos in dieser Saison geleistet hat."

"Da es seine allererste Saison bei Ferrari war, verlief sie nicht geradlinig. Aber wir haben ihn unter Vertrag genommen, weil wir sagten, dass er ein guter Rennfahrer ist, der konstant ist und immer gute Punkte holt. Ich denke, dass er auch gut lernt. Im Laufe der Saison hat er sich verbessert und am Ende seine beste Phase gehabt."

Sainz: "Bin bereit, gegen jeden zu kämpfen"

In dieser hat Sainz jede Menge Selbstvertrauen tanken können. "Ich betrachte mich selbst als sehr stark und in der Lage, mit jedem zu kämpfen, gegen den ich kämpfen muss", sagt er und scheut den Vergleich mit den viel gelobten Fahrern der nächsten Generation a la Lando Norris, George Russell und Co. keineswegs.


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"Ich genieße es einfach, gegen Jungs wie Charles, Lando und George anzutreten, wenn er nächstes Jahr den Mercedes bekommen wird. Es ist eine Generation von Fahrern, mit denen ich gerne kämpfe, auch wenn ich nicht ganz so jung bin wie sie."

"Ich denke, sie sind auf einem sehr guten Niveau, aber irgendwie schaffen sie es auch, auf der Strecke sauber zu bleiben und sich gute Kämpfe zu liefern. Wenn man sich das Mittelfeld und die Art und Weise ansieht, wie wir es geschafft haben, uns zu benehmen und Rennen zu fahren, dann war das in diesem Jahr wirklich positiv."

Mit Blick auf 2022 sagt Sainz: "Mal sehen, ob wir nächstes Jahr alle um höhere Einsätze kämpfen und ob wir die das so beibehalten können, denn mir persönlich macht das sehr viel Spaß. Ich fühle mich in der Lage, gegen jeden zu kämpfen, ganz sicher."

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