• 25. März 2021 · 11:51 Uhr

Capito: "Keine konkreten Gespräche" zwischen Volkswagen & Williams

Die Gerüchteküche bringt das Williams-Team mit dem Volkswagen-Konzern in Verbindung, dahinter steckt aber offenbar keine Substanz

(Motorsport-Total.com) - Medienberichte, wonach im Volkswagen-Konzern gerade ein Prüfauftrag evaluiert wird, 2025 mit entweder Audi, Porsche oder Lamborghini in den Grand-Prix-Sport einzusteigen, sind hinter den Kulissen der Formel 1 gerade ein heißes Thema. Gerüchte, wonach ein etwaiger Einstieg in einem Joint-Venture mit dem Williams-Team erfolgen könnte, entbehren aber laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' jeder Grundlage.

Jost Capito

Jost Capito hatte seine größten Erfolge als Motorsportchef bei Volkswagen Zoom Download

Die 'BBC' hatte ein solches Gerücht ins Rennen geschickt, und aufgrund der Volkswagen-Vergangenheit des neuen Williams-CEOs Jost Capito erscheint es tatsächlich naheliegend, über eine solche Verbindung zu spekulieren.

Doch entgegen anderslautender Gerüchte hat es zwischen Williams und Volkswagen "keine konkreten Gespräche gegeben", versichert Capito in einem exklusiven Video-Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Er sei lange genug im Volkswagen-Konzern gewesen und habe natürlich die Aussagen von Fritz Enzinger, Leiter Konzern-Motorsport in Wolfsburg, gelesen, sagt Capito. Wie ernsthaft das Thema Formel 1 bei seinem früheren Arbeitgeber diskutiert wird, wagt er aber nicht zu beurteilen.

"Wenn man generell über Motorsport spricht, ist die Formel 1 natürlich immer ein Thema. Ob man dann einsteigt oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt", sagt Capito.


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Letztendlich hänge die Entscheidung seiner Meinung nach in erster Linie vom zukünftigen Reglement der Formel 1 ab (übereinstimmend mit einer Analyse von Motorsport-Total.com zum Thema): "Es kommt drauf an: Wie sieht das neue Motorenreglement aus? Macht das Sinn für eine Marke, macht das Sinn für einen Konzern?"

"Ich glaube, da ist auch die FOM sehr interessiert, das Reglement so zu machen, dass es nachhaltiger wird, auch von der Motorenseite her. Das ist sicher eine Art, um neue Hersteller zu gewinnen. Aber das ist mit Sicherheit außerhalb der Kontrolle eines Teams wie Williams", sagt Capito.

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