• 01. Oktober 2020 · 10:24 Uhr

Sergio Perez vermeldet "Fortschritte" in Bezug auf Formel-1-Saison 2021

Die Tage von Sergio Perez bei Racing Point sind gezählt, doch wo kommt er 2021 unter? Bezüglich seiner Zukunft in der Formel 1 spricht er von Fortschritten

(Motorsport-Total.com) - Noch ist unklar, ob und wo Sergio Perez die Formel-1-Saison 2020 bestreiten wird. Nachdem feststand, dass Racing Point ihn im kommenden Jahr durch Sebastian Vettel ersetzen wird, ist der Mexikaner auf der Suche nach einem Cockpit. Zuletzt deutete einiges auf einen möglichen Wechsel zu Haas hin.

Sergio Perez

Sergio Perez zeigt sich, was seine Formel-1-Zukunft angeht, zuversichtlich Zoom Download

Am Rande des Rennwochenendes in Sotschi sagte Perez nur so viel: "Es ist noch nichts unterschrieben, aber es hat definitiv einige Fortschritte gegeben, die wir in den kommenden Wochen sehen werden. Ich glaube, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand in Eile ist, weder die Teams noch ich selbst, also warten wir noch."

Überhaupt wolle er sich aktuell auf die jetzige Saison und seine Performance bei Racing Point konzentrieren. In Sotschi wurde der 30-Jährige starker Vierter und bekam in unserer Fahrerbewertung als einziger im Feld die Gesamtnote 1.

Stint auf Softs "der Schlüssel zu unserem Rennen"

Perez selbst resümiert: "Bis auf den Start war alles gut. Auf meiner Seite der Startaufstellung hatte ich überhaupt keinen Grip. Sobald ich die Kupplung losließ, geriet ich direkt ins Schleudern und verlor die Position an die beiden Renaults." Er war von Startplatz vier ins Rennen gegangen und fiel zunächst auf Platz sechs zurück.

"Glücklicherweise haben wir im ersten Stint die weichen Reifen sehr gut gemanagt. Das hat uns im Grunde genommen das Rennen gerettet", analysiert der Racing-Point-Pilot, der auf den Softs die ersten 20 Rennrunden absolvierte.

"Wir waren sehr nah an Ricciardo dran, ein Zehntel schneller oder langsamer, wir waren also mehr oder weniger da. Ich glaube, sonst hätten wir sie nie überholen können. Aber dieser erste Stint, das Management war der Schlüssel zu unserem Rennen." Sein Überholmanöver an Daniel Ricciardo (Renault) setzte er in Runde 13.

Mit Updates am Nürburgring noch stärker?

"Ich wusste, dass es nur einen Versuch geben würde", rekapituliert Perez das Duell, "und als ich die Gelegenheit dazu hatte, versuchte ich, Ricciardo zu pushen, denn ich sah, dass er mit seinen Reifen zu kämpfen hatte. Es war daher wichtig, ihn bald überholen zu können. Und es hat gut funktioniert, ich bin zufrieden."


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Anders als Racing-Point-Teamkollege Lance Stroll war Perez in Sotschi noch nicht mit den neuesten Updates an seinem Auto unterwegs. Doch der Mexikaner verrät: "Das Team arbeitet wirklich hart daran, mein Auto für den Nürburgring fertig zu bekommen." Davon erhofft er sich einen weiteren Schritt nach vorn.

"Wenn wir uns anschauen, was hier das Maximum war, was wir erreichen konnten, wir sind 30 Sekunden von Bottas (Rennsieger in Sotschi; Anm. d. R.) entfernt... Wenn wir also eine halbe Sekunde finden, dann können wir auf dem Podium stehen."

Über den Nürburgring, wo die Formel 1 vom 9. bis 11. Oktober für ihr elftes Rennwochenende gastieren wird, sagt der 30-Jährige: "Es ist eine Strecke, die mir gefällt, und ich glaube, es wird kalt, regnerisch und verschneit sein. Ich weiß nicht, was mich erwartet, aber ich werde auf jeden Fall meine Jacke mitbringen."

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