• 25. September 2020 · 07:56 Uhr

Max Verstappen beteuert: Vertrauen in Honda nicht erschüttert

Max Verstappen ist nach dem Ausfall von Mugello verärgert über die Zuverlässigkeit, bringt Honda aber weiter Vertrauen entgegen und hofft auf einen Verbleib

(Motorsport-Total.com) - "Drei Ausfälle in neun Rennen, das ist natürlich nicht gut", ärgert sich Max Verstappen nach dem technisch bedingten Aus in Mugello (Formel 1 2020 live im Ticker). Nach Spielberg und Monza war es bereits der dritte Grand Prix, bei dem ihn die Technik im Stich gelassen hat. Will Red Bull Lewis Hamilton in der WM herausfordern, dann darf so etwas nicht passieren.

Pierre Gasly, Max Verstappen

Auch ohne Unfall in Kurve 2 wäre Max Verstappen nicht weit gekommen Zoom Download

Zum Vergleich: Hamiltons letzter Ausfall datiert vom Österreich-Grand-Prix 2018. Es war nach seinem Motorschaden in Malaysia 2016 der einzige Ausfall in 76 Rennen. "Jetzt ist es so und wir können nicht ändern, was in den letzten Wochen passiert ist", sagt Verstappen.

Am Funk hatte sich der Niederländer in Mugello noch vehement beschwert und von "Fucking Shitshow" gesprochen, mittlerweile hat sich sein Gemüt wieder abgekühlt. "Ich habe mit dem Team und auch mit Honda gesprochen. Es waren gute Gespräche. Sie haben alles erklärt und auch die Probleme gelöst - zumindest haben sie mir das gesagt", so der Red-Bull-Pilot.

Und trotz der jüngsten Ausfallserie ist sein Vertrauen in Honda nicht erschüttert: "Ich bin zuversichtlich", betont er und hofft, dass er ab jetzt an jedem Wochenende um das Podium fahren kann.

Das Verhältnis zwischen ihm und dem Motorenhersteller sei trotz seiner Kommentare nicht zerrüttet, wie er sagt. "Man muss ehrlich zueinander sein und erklären, was passiert ist. Genau das haben sie gemacht, und dann muss man einfach zusammen weitermachen", sagt er.

Verstappen wünscht sich sogar, dass Honda auch über seinen aktuellen Vertrag bis 2021 hinaus bleibt. "Drei Ausfälle in neun Rennen sind zwar nicht positiv, aber das muss ich ihnen nicht sagen. Das wissen sie selbst", so der Niederländer. "Ich muss auch sagen: Sie sind sehr aktiv und versuchen, alles so schnell wie möglich zu lösen."

Honda hatte nach dem Defekt Modifikationen an der Elektronik und der Software seines Antriebs vorgenommen.

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