• 15. März 2017 · 08:34 Uhr

Niki Lauda lobt stillen Bottas: "Redet nicht viel, arbeitet gut"

Der Mercedes-Boss relativiert seine erste Kritik an Neuzugang Valtteri Bottas und ist beeindruckt von dessen Teamarbeit - Verhältnis zu Lewis Hamilton derzeit "sehr gut"

(Motorsport-Total.com) - Wie wird sich Mercedes-Neuling Valtteri Bottas gegen Dreifach-Champion Lewis Hamilton schlagen? So lautet eine der zentralen Fragen, die vor dem Auftakt in der kommenden Woche über der Formel-1-Saison 2017 schweben. Kaum ein Experte glaubt, dass der Finne sich gegen den mit allen Wassern gewaschenen Briten durchsetzen kann. Bestätigt wurde diese Meinung in der vergangenen Woche durch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda, der erkannt haben will, dass Bottas bei den Testfahrten in Barcelona um rund zwei Zehntelsekunden pro Runde langsamer war als Hamilton.

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Valtteri Bottas absolvierte in Barcelona seine ersten Kilometer als Mercedes-Pilot Zoom Download

Als Kritik wollte Lauda dies nicht verstanden wissen, ebenso wenig wie seine Feststellung, dass sich der Ex-Williams-Pilot in den Longruns noch steigern müsse. Im Interview mit dem 'ORF' stellt der Österreicher nun klar, dass er vollauf zufrieden mit dem 27-Jährigen ist: "Mein erster Eindruck ist sehr gut. Er ist Finne, redet nicht viel, arbeitet aber volle Pulle. Er versucht, sich gut an das Team zu gewöhnen und war wirklich schnell unterwegs", lobt der Mercedes-Boss und stellt fest: "Ich bin beeindruckt, wie schnell er mit dem Auto umgehen konnte."

Ganz ausschließen will Lauda eine Neuauflage des teaminternen "Krieg der Sterne", wie er in den vergangenen Jahren zwischen Hamilton und Nico Rosberg herrschte, deshalb nicht. Momentan seien zwar noch keine Probleme in Sicht, aber: "Jetzt am Anfang ist natürlich alles einfach, weil Lewis alles in der Hand hat und Bottas sich erst mal im Team hocharbeitet." Nun müsse man die ersten Rennen abwarten, um zu sehen, "wie die beiden miteinander auskommen, wie knapp die Zeitunterschiede sind und wie sich alles entwickelt. Das wissen wir ja noch nicht", rätselt Lauda.

Hilfreich für das Team sei, dass beide Mercedes-Piloten ein ähnliches Feedback geben würden und dieselben Schwachstellen am Auto ausgemacht hätten. "Im Moment verstehen sie sich und arbeiten sehr gut zusammen - gerade jetzt in der schwierigen Phase, in der wir erkennen müssen, wie gut unser Auto ist und in welche Richtung wir entwickeln müssen", bekennt der 68-Jährige.

Der Aufsichtsrats-Chef hält jedenfalls einen engen Draht zu beiden Piloten und verrät: "Ich telefoniere jeden Tag mit ihnen und sie geben mir dieselben Informationen." Weil der Fahrstil von Bottas und Hamilton ähnlich sei und beide dieselbe Schlüsse ziehen würden, hätten es auch die Mercedes-Ingenieure leichter, das Auto schnell weiterzuentwickeln. Solange beide Fahrer für das Team arbeiten, gelte auch in der neuen Konstellation die alte Mercedes-Regel "Freie Fahrt für beide", so Lauda abschließend.

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