• 30. September 2016 · 07:56 Uhr

Daniel Ricciardo überzeugt: Verdiene 2016 noch einen Sieg

Der Red-Bull-Star musste erst lernen, auch fünfte Plätze zu würdigen, hat jedoch den vierten Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere im Visier: "Ich will es mehr als alles andere"

(Motorsport-Total.com) - Dass in den Siegerlisten 2016 einer der Red-Bull-Piloten auftaucht, sein Name jedoch nicht Daniel Ricciardo lautet - die wenigsten Experten hätten im Vorfeld damit gerechnet. Auch der Australier, der anfangs sowohl in der Paarung mit Daniil Kwjat als auch in Kombination mit Max Verstappen als etatmäßiger Teamleader galt, hätte sich mehr ausgerechnet: "Ich würde es verdienen", wünscht sich Ricciardo den Erfolg herbei. "Ich will es mehr als alles andere, um wieder dieses Gefühl zu erleben."

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Daniel Ricciardo schuftet und ackert, um endlich wieder zu gewinnen Zoom Download

Es ist lange her, dass der 27-Jährige aus Perth einen großen Formel-1-Pokal abstaubte. Es war im August 2014 in Spa-Francorchamps, also vor 25 Monaten. Seinen Seelenfrieden fände er auch ohne den vierten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, betont Daniel Ricciardo: "Ich sitze nicht unter dem Weihnachtsbaum und kneife mich, dass ich kein Rennen gewonnen habe", winkt er ab. "Denn ich bin auch so zufrieden." Aus ihm spricht eine Gelassenheit, die er nicht immer hatte. Er musste sie lernen.

Als Red Bull nach Sebastian Vettels Abgang weiter strauchelte und er Anfang 2015 als neuer Chef im Cockpit ein halbes Jahr auf ein Podium wartete, war es soweit. "Ich war in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres nicht darauf vorbereitet. Es war nicht demoralisierend, aber es war die erste in Resultaten sichtbare Schwächephase, die ich überhaupt hatte", erklärt Ricciardo und zog sich daran hoch, zumindest in den Augen des Teamchefs Christian Horner und Helmut Markos gute Rennen zu fahren.

"Das Team merkt es, wenn man alles aus dem Auto herausholt. Noch viel mehr als Außenstehende", argumentiert Ricciardo. "Ich musste verstehen, dass ich es auch auf diese Art und Weise genießen kann, dass ich auch einen fünften Platz zu würdigen weiß." Für das laufende Jahr hat er es noch nicht abgehakt, doch noch einen Sieg zu landen: "Singapur wäre die größte Chance gewesen. Aber es war ein gutes Rennen, in dem ich getan habe, was ich tun konnte. Trotzdem bin ich weiterhin zuversichtlich."

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