• 23. März 2016 · 20:17 Uhr

Formel 1 in Großbritannien ab 2019 nur noch im Pay-TV

Schlechte Nachrichten für alle britischen Formel-1-Fans: Die Königsklasse wird ab der Saison 2019 (bis auf wenige Ausnahmen) komplett ins Pay-TV abwandern

(Motorsport-Total.com) - Paukenschlag in Großbritannien: Die Formel 1 wird auf der Insel ab 2019 nur noch im Pay-TV zu empfangen sein. Sky Sports gab am Mittwoch die Unterzeichnung eines neuen Vertrags für die Jahre 2019 bis 2024 bekannt, der dem Pay-TV-Sender exklusiv alle Live-Übertragungen der Formel 1 in diesem Zeitraum garantiert. Einzige Ausnahme ist der Große Preis von Großbritannien, der auch weiterhin im Free-TV gezeigt werden soll. Außerdem werden die Highlights der Rennen frei empfangbar sein.

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Sky Sports hat sich in Großbritannien die kompletten Exklusivrechte sichern können Zoom Download

"Ich freue mich, dass wir weiterhin zusammenarbeiten werden", sagt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und erklärt: "Die Hingabe von Sky zum Sport und der Standard der Übertragungen sind einsame Spitze." Sky Sports sicherte sich die Formel-1-Rechte erstmals im Jahr 2012 und überträgt seitdem sämtliche Sessions live. Ab der Saison 2017 wird man zudem im neuen Ultra-HD-Format übertragen.

Die Free-TV-Rechte in Großbritannien liegen aktuell noch bis Ende 2018 bei Channel 4. Allerdings werden dort in diesem Jahr lediglich zehn der 21 Grands Prix live übertragen. Einen ähnlichen Deal hatte der vorherige Rechteinhaber BBC. Wer alle Formel-1-Rennen live sehen möchte, der ist in Großbritannien also sowieso schon seit einiger Zeit auf ein Sky-Abonnement angewiesen.

Sky-Sports-Geschäftsführer Barney Francis erklärt: "Das ist ein brillanter Deal, der die Partnerschaft von Sky und der Formel 1 auf ein neues Level hebt." Fans in Deutschland müssen sich vorerst keine Sorgen machen: Free-TV-Sender RTL hat noch bis Ende 2017 die Rechte für alle Rennen der Königsklasse. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob dies auch über 2017 hinaus der Fall sein wird.

Der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist durchaus kurios. Ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte die Fahrervereinigung GPDA einen offenen Brief, in dem die Führungsstrukturen in der Formel 1 kritisiert werden. Unter anderem heißt es darin auch, dass zuletzt einige geschäftliche Entscheidungen getroffen wurden, die laut Ansicht der Piloten "zerstörerisch" sind.

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