• 09. Mai 2015 · 22:41 Uhr

Mittelmäßige Starts: Mercedes bessert Kupplung nach

Bisher ist Nico Rosberg mit seinen Starts bei den Formel-1-Rennen der Saison 2015 nicht ganz zufrieden - Eine neue Kupplung soll bei Mercedes Abhilfe schaffen

(Motorsport-Total.com) - Vier Grand Prix ist die Formel-1-Saison 2015 alt. Ferrari wird für Mercedes zwar zunehmend zur ernsthaften Gefahr, doch im Normalfall behalten die Silberpfeile gegenüber den Roten aus Maranello (noch) die Oberhand. Neben Strategiefehlern bei Safety-Car-Phasen wie in Schanghai, scheinen auch Starts ein wunder Punkt von Mercedes zu sein. Während Lewis Hamilton seine Pole-Positions stets verteidigen konnte, verlor Nico Rosberg nur beim Grand Prix in Bahrain eine Startposition an Kimi Räikkönen, der es sich zunutze machte, dass Sebastian Vettel Rosberg vor der ersten Kurve einbremste. Doch eine Position gegen einen Vordermann gewinnen, konnte Rosberg 2015 eben auch nie.

Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Nico Rosberg

Start in Bahrain: Vettel macht Rosberg die Tür zu, Räikkönen schlüpft außen durch Zoom Download

Als wesentliches Manko bei den Starts machte Mercedes die Kupplung aus. Eine überarbeitete Version wurde bei den Freien Trainings zum Großen Preis von Barcelona sogleich getestet. "Jetzt haben wir eine neue Kupplung drin. Da mache ich mir große Hoffnungen, da sich die Starts am gesamten Wochenende sehr gut angefühlt haben", berichtet Nico Rosberg, der das Rennen in Spanien von der Pole-Position aus in Angriff nehmen wird. Von der Qualität seiner bisherigen Rennstarts ist der Deutsche alles andere als angetan: "Die waren insgesamt mittelmäßig."

Dass man gut vom Fleck kommt, ist auf dem Kurs von Katalonien besonders wichtig, denn die Strecke hält eine der längsten Anfahrten bis zur ersten Kurve im gesamten Formel-1-Kalender bereit. Wer nicht loskommt, riskiert von unzähligen Konkurrenten geschluckt zu werden, da bis zum ersten Bremspunkt 730 Meter zurückgelegt werden müssen.


Fotostrecke: Fahrer über Barcelona: DRS als großes Plus

Fährt man so gut los, wie der Vordermann, kann man versuchen, sich dessen Windschatten zunutze zu machen. "Wenn ich ihn am Start nicht kriege und in den Windschatten muss, wird die innere Linie blockiert sein", erläutert Hamilton ein mögliches Startszenario, bei dem er versuchen könnte, an Rosberg vorbeizuziehen: Der Brite weiß aber auch, wie sich Rosberg verteidigen kann: "Wenn er vorne ist, kann er es sich leisten, kurz nach außen zu ziehen, um für die erste Kurve eine gute Linie zu haben. Insofern ist es auf dieser Strecke nicht ganz einfach, außen zu überholen."

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