• 17. März 2015 · 12:50 Uhr

Sauber-Lösung: 15 Millionen Euro für Giedo van der Garde

Sauber kauft Giedo van der Garde aus seinem Vertrag: Team zahlt dem Niederländer 15 Millionen Euro - Die Formel-1-Szene rätselt: Woher haben die Schweizer das Geld?

(Motorsport-Total.com) - Felipe Nasr und Marcus Ericsson können aufatmen. Der Kampf um ihre Stammcockpits bei Sauber ist vorerst beendet. Der Niederländer Giedo van der Garde, der sich vor dem Formel-1-Saisonauftakt 2015 in Melbourne in das Cockpit geklagt hatte, dieses aber dann doch nicht einnahm, wird im laufenden Jahr wohl keinen Renneinsatz für die Schweizer bestreiten. Im Hintergrund hat man sich nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' auf eine Ausgleichszahlung einigen können.

Giedo van der Garde

Wird wohl 2015 keinen Grand Prix für Sauber fahren: Giedo van der Garde Zoom Download

Van der Garde wird von Sauber 15 Millionen Euro bekommen. Das Geld soll über die Credit Suisse innerhalb der kommenden zwei Tage auf das Konto des Niederländers transferiert werden. Van der Gardes Schwiegervater Marcel Boekhoorn hatte Sauber im vergangenen Jahr insgesamt 13 Millionen Euro für die Testfahrereinsätze 2014 und das Renncockpit 2015 überwiesen. Hinzu kommen die Anwaltskosten, die van der Garde bei der Durchsetzung seines Rechts vor Gerichten in der Schweiz und in Australien entstanden sind.

Wie es aus dem Umfeld des 27-Jährigen heißt, wundert man sich derzeit nicht nur auf Seiten der Niederländer über den schnellen Geldfluss aus Hinwil. Sauber hatte - ebenso wie Manor-Marussia, Force India und Lotus - vor dem Saisonstart um einen Vorschuss aus dem Vermarktungstopf gebeten, um die Reise nach Melbourne überhaupt antreten zu können. Bernie Ecclestone half den Teams mit jeweils zehn Millionen Euro aus. Das Geld wurde aber zur Begleichung akuter Rückstände verwendet.

Woher hat Sauber nun also plötzlich 15 Millionen Euro, um van der Garde auszahlen zu können? Die Credit Suisse hat den Geldtransfer für die kommenden Tage fest zugesichert. Die finanziellen Mittel dürften demnach entweder aus der Privatschatulle von Peter Sauber stammen, oder die Partner von Ericsson und Nasr haben für den Betrag gebürgt, um Ruhe in das Team zu bekommen. Eines scheint vor diesem Hintergrund jedoch sicher: Ecclestone wird demnächst vor Zahlung eines Vorschusses mehrfach hinterfragen, ob Sauber anderweitig Geld verfügbar haben könnte...

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