• 27. Februar 2015 · 21:15 Uhr

Sauber-Rookie Felipe Nasr: Bereit für die Formel 1

Sauber-Neuzugang Felipe Nasr fühlt sich bereit für den Start in seine erste Formel-1-Saison: Wichtige Longruns am Freitag bei Testfahrten in Barcelona

(Motorsport-Total.com) - Nach einer Saison als Pilot in der zweiten Reihe bei Williams, rückt Felipe Nasr in diesem Jahr als Stammfahrer bei Sauber in den erlesenen Kreis der Formel-1-WM-Piloten auf. Der junge Brasilianer fühlt sich drei Wochen vor dem Start in die Saison 2015 gut vorbereitet. Vor allem am Freitag in Barcelona machte Nasr wichtige Schritte. Eine Rennsimulation verlief ordentlich, seine Qualifikationsversuche brachten ihn in 1:24.071 Minuten auf Rang drei der Tageswertung.

Felipe Nasr

Felipe Nasr (re.) war am Freitag schneller als Toro Rosso (li.) und Ferrari (hi.) Zoom Download

"Die Rennsimulation am Nachmittag war wichtig für mich, um die ganzen Prozeduren zu erfahren: die Starts, die Boxenstopps, das Reifenmanagement über einen Stint. Das war bisher mein arbeitsreichster Tag in der Vorbereitung", sagt Nasr nach 141 Runden (656 Kilometer, also mehr als zwei Grand-Prix-Distanzen) am Freitag. Die Simulation eines Formel-1-Rennens wurde wegen einer roten Flagge kurzzeitig unterbrochen.

"Das kam zur Mitte meiner Rennsimulation. Es war eigentlich ganz gut, auch das mal zu lernen. Einerseits war es etwas störend, aber auf der anderen Seite aber auch wichtig zu erfahren, wie man in einer solchen Situation handelt", sagt er. "Es bewegt sich bei uns zum Positiven. Das Auto wird in die richtige Richtung entwickelt, es kommen die passenden Schritte. Das Auto ist konstanter und berechenbarer."

Neue Heimat: Nasr fühlt sich wohl bei Sauber

"Mein Auto war auf den Longruns ziemlich konstant. Barcelona fordert vor allem den linken Vorderreifen recht stark. Ich finde, dass uns genau diesbezüglich seit dem Vortag schon ganz gute Fortschritte gelungen sind. Da können wir aber einen weiteren Schritt machen", meint der Youngster aus dem Sauber-Lager. "Manchmal verzettelt man sich, aber bei uns geht es bezüglich Longruns und Shortruns bisher in die richtige Richtung."

"Wenn man sich die Daten anschaut, dann scheint das Auto im Vergleich zum Vorjahr besser zu sein. Wir sollten aber nicht übertrieben optimistisch sein, denn wir wissen einfach nicht, was die anderen Teams so treiben. In Melbourne wird deutlich, was jeder leisten kann. Bis dorthin sollten wir auf dem Boden bleiben", sagt Nasr, der im Vorjahr mehrfach den Williams-Mercedes FW36 hatte bewegen dürfen.

"Bei Williams habe ich unglaublich viel gelernt. Zum Beispiel dadurch, dass ich bei jedem Rennen vor Ort sein durfte und immer bei den Meetings war. Ich habe den Fahrern lauschen können. Es war ein wichtiger Schritt, den ich mit Williams gemacht habe. Da habe ich viel für meine Zeit bei Sauber mitnehmen können", so Nasr. "Sauber ist wie ein neues Haus, in dem man sich auch erst einmal einrichten muss. Ich fühle mich aber schon sehr wohl. Und ich bin gut vorbereitet. Ich freue mich jetzt schon auf Melbourne."

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