• 02. Februar 2015 · 20:51 Uhr

Maldonado: Renault und Mercedes schwierig zu vergleichen

Lotus-Pilot Pastor Maldonado findet es schwierig, die Antriebe von Renault und Mercedes zu vergleichen - Team fährt 2015 erstmals mit Mercedes-Motoren

(Motorsport-Total.com) - In Jerez begann für Lotus am Montag eine neue Ära. Erstmals seit 14 Jahren ist Renault nicht mehr offizieller Motorenpartner beziehungsweise Besitzer des Teams aus Enstone. 2015 tritt man erstmals mit Mercedes-Aggregaten an und erhofft sich dadurch einen großen Leistungssprung. Pastor Maldonado, der den E23 am Montag über den Kurs in Jerez steuerte, erklärt allerdings, warum es nach einem Tag schwierig ist, bereits ein Fazit zu ziehen.

Pastor Maldonado

Im neuen Lotus E23 arbeitet in dieser Saison erstmals ein Mercedes-Antrieb Zoom Download

"Man kann sie (die Motoren von Renault und Mercedes; Anm. d. Red.) schwer vergleichen", erklärt der Venezolaner und ergänzt: "Wir haben uns nicht so sehr auf die Performance konzentriert sondern wollten möglichst viel fahren. Wir versuchen noch immer, einige Probleme zu beheben und sammeln Daten. Es ist nicht der richtige Moment, um schon auf die Leistung des Motors zu achten."

"Aber natürlich ist er ganz anders und funktioniert völlig anders. Wir sind zufrieden und haben zusammen mit Mercedes auch im Simulator gearbeitet. Wir sind mit ihrer Arbeitsweise sehr zufrieden." Auf die Frage, ob er im Simulator einen Unterschied gemerkt habe, antwortet er: "Das ist schwierig zu sagen. Da achtet man auf andere Sachen. Außerdem haben wir ja keinen direkten Vergleich."

"Es ist nicht der richtige Moment, um schon auf die Leistung des Motors zu achten."Pastor Maldonado
Etwas kurios ist die ganze Situation durchaus. 2001 übernahm Renault das damalige Benetton-Team ab, das zwischen 2002 und 2009 auch unter dem Namen der Franzosen an den Start ging. Ende 2009 verkaufte man das Team, das seit 2010 unter dem heutigen Namen Lotus antritt, blieb allerdings bis Ende 2014 als Motorenpartner mit an Bord. Nun fährt das einstige Renault-Werksteam mit Mercedes-Aggregaten, während die Franzosen selbst mittlerweile Red Bull als Werkspartner haben.

Präsentation des Lotus E23

Im Hinblick auf die Fahrbarkeit des neuen Motors berichtet Maldonado derweil: "Es ist natürlich anders. Der Motor funktioniert sehr gut. Es ist faszinierend, aber es ist nicht nur der Motor. Es geht darum, wie das ganze Paket zusammen mit diesem Motor funktioniert. Aber es ist noch zu früh, um etwas Genaues darüber zu sagen."

"Bei diesem Test geht es vor allem darum, möglichst viele Kilometer zu sammeln, damit der Antrieb mit unserem Paket funktioniert. Wir haben viele neue Teile am Auto, die müssen wir alle testen", so der Venezolaner weiter. Trotzdem ist man bei Lotus zuversichtlich, dass sich der Wechsel zu Mercedes auszahlen wird. Immerhin war der Motor der Konkurrenz in der vergangenen Saison immer einen Schritt voraus.

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