• 26. Januar 2015 · 14:52 Uhr

Palmer und der Lotus-Deal: Streckenzeit der wichtigste Punkt

Obwohl er lange mit Force India verhandelte, schloss sich Jolyon Palmer für 2015 Lotus an, weil diese ihm ein gutes Paket mit viel Zeit im Auto bieten können

(Motorsport-Total.com) - Für den Aufstieg zum Stammpiloten hat es bei Jolyon Palmer nicht gereicht, doch der aktuelle GP2-Meister konnte sich mit der Testfahrerrolle bei Lotus dennoch einen lukrativen Platz sichern. Beim Team aus Enstone wird der Brite 2015 bei allen Rennen vor Ort sein und wird sogar an diversen Freitagstrainings teilnehmen dürfen - im Gegensatz zu seinem Vorgänger Davide Valsecchi, der stets von der Box aus zuschauen musste.

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Jolyon Palmer wird regelmäßig im Lotus Platz nehmen dürfen Zoom Download

"Das war der wichtigste Part bei dem Deal", erzählt Palmer gegenüber 'formula1.com'. Denn der Engländer weiß, wie wertvoll Streckenzeit in der heutigen Formel 1 ist. "Es gibt nicht viele Leute, die genügend Zeit in einem aktuellen Formel-1-Auto bekommen. Mir das zu sichern, war also das Beste, was ich tun konnte." Natürlich wollte er ein Stammcockpit in der Königsklasse ergattern und hat seit dem vergangenen Sommer mit mehreren Teams gesprochen, doch nach und nach wurden die Optionen weniger.

"Darum haben wir zuerst einmal einen Deal mit Force India ausgehandelt, um in Abu Dhabi testen zu können. Sie waren über den Winter auch unser Hauptkontakt", so Palmer. Doch dann hat Lotus Interesse gezeigt und alles kam ziemlich schnell zusammen: "Sie wollten mich an Bord haben und haben mir Streckenzeit und eine komplette Einbindung in das Team geboten, von daher waren alle Punkte schnell abgehakt."

Und da es kein freies Renncockpit mehr gab, sei die Entscheidung für Lotus für ihn eine einfache gewesen. Für 2016 hat Palmer jetzt allerdings nur eines im Blick: sich bestmöglich für ein Stammcockpit empfehlen: "Der einzige Fokus im Moment ist, das Beste aus meiner Rolle bei Lotus zu machen. Es ist zwar etwas traurig, dass ich keine Rennen fahren werde, aber man muss auf das größere Bild schauen. Ich werde mit einem Formel-1-Team arbeiten und viele Kilometer abspulen können. Das alles wird mir eine bessere Chance für nächstes Jahr geben."

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