• 14. Dezember 2014 · 13:33 Uhr

"Österreichische Kraft": Rosberg schätzt Lauda und Wolff

Vize-Weltmeister Nico Rosberg spricht über die besondere Österreicher-Kraft im Mercedes-Team und räumt mit einem Klischee über Niki Lauda auf

(Motorsport-Total.com) - Vor den großen Erfolgen des Mercedes-Teams in diesem Jahr, galt Red Bull als das Österreicher-Team in der Formel 1. Doch mittlerweile sind auch bei Mercedes zwei Österreicher als Führungskräfte etabliert, die sich die Triumphe nun auf ihre rot-weiß-rote Fahne heften. Niki Lauda als Aufsichtsratsvorsitzender und Toto Wolff als Motorsportchef haben maßgeblichen Anteil an der silbernen Dominanz. Das sieht auch Nico Rosberg im Gespräch mit 'SportWoche' so: "Ja, wir haben österreichische Kraft bei uns, deshalb läuft es so gut."

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Arm in Arm: Niki Lauda und Nico Rosberg feiern den WM-Titel Zoom Download

Rosberg glaubt, dass er von beiden, Lauda und Wolff, einiges lernen kann: "Und das versuche ich auch. Ich versuche immer, etwas mitzunehmen." Für beide hat der Deutsche mit finnischen Wurzeln lobende Worte über: "Toto hat einen tollen Job gemacht, so wie er dieses Team übernommen und weitergeführt hat. Niki ist mehr der Rennfahrer, der uns auch in schwierigen Phasen zur Seite steht, der dann mit Tipps unterstützend da ist."

Lauda, für den es ein besonderer Genuss war, seine Silberpfeile auf der Red-Bull-Strecke beim Österreich-Grand-Prix siegen zu sehen, gibt Rosberg oft Tipps vor dem Rennstart: "Das sind eher generelle Sachen, 'fahre nicht so auf Risiko heute, du weißt in der ersten Kurve wird das Rennen nicht gewonnen'. Oder 'Aufpassen, heute ist eine ganz besondere Situation mit den Reifen'." Doch nicht immer wurden diese Anweisungen auch auf der Strecke umgesetzt - in Spa-Francorchamps kam es zum Zusammenstoß zwischen Rosberg und Lewis Hamilton, wobei Rosberg danach dafür belangt wurde.

"Ich habe ihn immer als sehr großzügig erlebt."Rosberg über Niki Lauda
Der 29-jährige Wiesbadener räumt im Interview auch mit einem hartnäckigen Klischee über Lauda auf: Dieser ist nicht geizig. Dieses Image hat sich der dreimalige Weltmeister über die Jahre aufgebaut, und macht damit sogar Werbung. "Das mit Niki stimmt nicht. Das ist ein Klischee. Ich habe ihn immer als sehr großzügig erlebt. Und das bin ich auch selbst lieber", stellt Rosberg klar.
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