• 17. April 2014 · 07:40 Uhr

Starker Ricciardo: Webber fühlt sich bestätigt

Mark Webber ist nicht überrascht davon, wie gut sein Red-Bull-Nachfolger Daniel Ricciardo dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel Paroli bieten kann

(Motorsport-Total.com) - Hätte Daniel Ricciardo diese Woche seinen auf der Strecke erkämpften zweiten Platz beim Formel-1-Saisonauftakt 2014 in Melbourne zurückbekommen, wäre er derzeit mit 30 Punkten WM-Dritter. Zum Vergleich: Der von den meisten Experten höher eingeschätzte Titelverteidiger Sebastian Vettel hat vor dem vierten Rennen (Grand Prix von China live im Ticker) 23 Zähler auf dem Konto. Auch nach gewonnenen Qualifyings steht es 2:1 für den Newcomer im Red-Bull-Team, der Vettel das Leben schwerer macht, als es dem viermaligen Weltmeister wohl lieb ist.

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Mark Webber traut Landsmann Daniel Ricciardo gegen Sebastian Vettel viel zu Zoom Download

Für Mark Webber keine große Überraschung, denn Ricciardos australischer Landsmann und Vorgänger bei Red Bull hat schon im Vorjahr ein enges Duell prophezeit - und fühlt sich nun bestätigt: "Genau so stellt es sich jetzt heraus. Damals haben alle geglaubt, dass ich ein bisschen übertreibe, aber es war meine ehrliche Meinung."

"Daniel ist im richtigen Alter, in dem er ein paar Federn rupfen kann, und genau das hat er bisher gemacht - und er hat es gut gemacht. Es gibt nicht viele, die sich mehr darüber freuen als ich, dass ein Australier so gute Arbeit leistet", sagt der 37-Jährige, der dieses Jahr für Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen wird.

Doch Ricciardo sitzt derzeit weder im besten Auto der Formel 1, noch scheint er vom Glück verfolgt zu sein, aber "das wird er durchstehen", glaubt Webber: "Es ist normal, ein bisschen Pech zu haben. Nun, vielleicht nicht ganz so viel, wie er in den ersten Rennen hatte, aber er wird das wegstecken. Als Youngster geben sie ihm sicher die Chance, sich gut zu verkaufen, und genau das braucht das Team."

"Denn sie sind nicht mehr der Maßstab", sagt er über seinen früheren Arbeitgeber Red Bull. "Das Team steht unter Druck, aber sie sind ein Qualitätsteam und werden zurückkommen, unter der Leadership von Adrian Newey, besonders an der Designfront. Momentan hat Mercedes jedoch einen Vorteil und das bessere Auto. Also muss Red Bull als Team sicher gut zusammenarbeiten."

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