• 13. September 2012 · 21:43 Uhr

Räikkönen: Weltmeister ohne einen einzigen Sieg?

Noch nie gab es einen Formel-1-Weltmeister ohne, erst zweimal mit einem Saisonsieg - aber Kimi Räikkönen sind solche Statistiken egal...

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen liegt nach 13 von 20 Rennen der Formel-1-Saison 2012 an dritter Stelle der Fahrerwertung. Der Lotus-Pilot hält derzeit bei 141 Punkten, 38 Zähler hinter Spitzenreiter Fernando Alonso und nur einen hinter Lewis Hamilton. Nach hinten hat er einen Punkt Vorsprung auf Sebastian Vettel und neun auf Mark Webber. Räikkönens Titelchancen sind also noch voll intakt.

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Kimi Räikkönen ist egal, ob er mit oder ohne Grand-Prix-Sieg Weltmeister wird Zoom Download

Doch von den Top 7 der Fahrer-WM ist der "Iceman" der Einzige, der noch keinen Sieg auf seinem Konto hat. Sollte er auch von den restlichen sieben Rennen keines gewinnen und trotzdem Champion werden, wäre das ein Novum in der Formel-1-Geschichte. Einen Weltmeister mit nur einem einzigen Saisonsieg hat es aber schon zweimal gegeben: 1958 gelang dieses Kunststück Mike Hawthorne, 1982 Räikkönens finnischem Landsmann Keke Rosberg. Aber: Seit Alain Prost 1989 hat es niemanden mehr gegeben, der mit weniger als fünf Siegen die Fahrerwertung gewinnen konnte.

Den Makel, ohne Sieg Weltmeister zu werden, würde Räikkönen jedoch nur zu gerne auf sich nehmen: "Wenn es so kommen sollte, nehme ich den Titel", sagt der 32-Jährige im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Wer auch immer am Ende des Jahres die meisten Punkte hat, gewinnt die Weltmeisterschaft. Mir ist egal, ob ich ein Rennen gewinne oder nicht, denn die Weltmeisterschaft ist wichtiger, als ein Rennen gewonnen zu haben."

Von den sieben noch ausstehenden Grands Prix sind drei Rennstrecken völliges Neuland für Räikkönen: Südkorea am 14. Oktober, Indien am 28. Oktober und der US-Grand-Prix in Austin am 18. November. Austin kennt noch keiner, Yeongam und Noida aber schon. Ein Nachteil, Kimi? "Ich glaube nicht", winkt er ab. "Es ist nicht sonderlich schwierig, eine neue Strecke zu lernen. Ich würde so etwas nicht als Ausrede gelten lassen, wenn es dort nicht so läuft."

Trotzdem lehnt er es ab, sich im relativ neuen Lotus-Simulator in Enstone oder mit der PlayStation auf die drei Rennwochenenden vorzubereiten: "Wir haben zwar einen Simulator, aber das ist nicht der ideale Weg, um eine Strecke zu lernen", findet Räikkönen und erklärt: "Unser Simulator ist noch im Frühstadium. Ich schaue es mir lieber an, wenn ich dort bin."

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