• 25. Juli 2025 · 20:43 Uhr

Max Verstappen: Wenn du fünf Zehntel hinten bist, ist das egal ...

Im Sprint-Qualifying fehlt Max Verstappen fast eine halbe Sekunde auf McLaren: Warum Red Bulls Set-up-Taktik riskant ist, den Sprint aber entscheiden könnte

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen startet das Sprintrennen in Spa-Francorchamps am Samstag von Platz zwei - hinter McLaren-Pilot Oscar Piastri. Der Rückstand im Sprint-Qualifying war mit 0,477 Sekunden überraschend deutlich, doch Verstappen sieht keinen Grund zur Panik: "P2 zwischen den McLarens ist ein gutes Ergebnis für uns. Ich glaube, wir haben das Maximum herausgeholt."

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Max Verstappen beim Sprint-Qualifying von Belgien Zoom Download

Red Bull ging in Belgien bewusst ein Risiko ein und setzte im Gegensatz zu McLaren auf weniger Abtrieb. Das half auf den langen Geraden in Sektor 1 und 3, doch im technisch anspruchsvollen Mittelteil verlor Verstappen fast eine halbe Sekunde auf Piastri. Die Sektorzeiten belegen das deutlich: Im ersten Abschnitt war der Red-Bull-Pilot noch 0,095 Sekunden schneller, verlor dann aber 0,447 Sekunden in Sektor 2 und weitere 0,125 Sekunden im dritten Abschnitt.

"Das war keine große Überraschung, der Rückstand war schon seit dem ersten Training spürbar", erklärt Verstappen. "Wir müssen einfach an uns arbeiten, das Auto besser ausbalancieren und schneller werden."

Risiko mit Belohnung? Topspeed-Stärke könnte Start entscheiden

Dass Red Bull auf ein Low-Downforce-Paket setzte, könnte sich im Sprintrennen aber auszahlen - vor allem in der ersten Runde. Mit 343 km/h war Verstappen am Ende der langen Geraden deutlich schneller als die McLarens. Piastri erreichte "nur" 339 km/h. Der lange Vollgas-Abschnitt bis Kurve fünf könnte es Verstappen erleichtern, sich früh an die Spitze zu setzen.

"Wenn du fast fünf Zehntel Rückstand hast, macht es am Ende keinen riesigen Unterschied, ob du auf der Geraden ein paar km/h schneller bist", winkt Verstappen aber ab. Doch gerade zu Rennbeginn, wenn Streckenposition entscheidend ist, könnte sich das Set-up auszahlen. "Wir müssen einfach unser Rennen fahren und sehen, was möglich ist."


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Technikchef Pierre Wache verteidigt die Entscheidung pro Low-Downforce: "Das Paket funktioniert wie erwartet. Jetzt müssen wir schauen, wo wir im Rennen die Performance finden. Wir haben nach dem ersten Training den Heckflügel gewechselt, um besser zum Grip-Level zu passen."

Schwierige Analyse - und Verstappen erneut ohne Lambiase

Das Wochenende in Spa ist ein Sprint-Wochenende, was die Analyse neuer Teile zusätzlich erschwert. "In so einem Format ist es immer schwierig zu sagen, was ein Upgrade wirklich bringt", erklärt Verstappen. "Wenn man dann auf die Lücke schaut, ist das natürlich nicht das, was wir wollen. Aber wir verbessern uns stetig - auch wenn die anderen das natürlich auch tun."

Zusätzliche Herausforderung für Verstappen: Wie schon in Österreich muss der Niederländer auf seinen langjährigen Renningenieur Gianpiero Lambiase verzichten, der aus privaten Gründen erneut fehlt. Die Kommunikation übernimmt erneut Simon Rennie - ein erfahrener Mann bei Red Bull, mit dem Verstappen bereits gut eingespielt ist. Ob Lambiase nächste Woche in Ungarn zurückkehrt, ist noch offen.

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