• 17. März 2023 · 15:33 Uhr

F1-Training Saudi-Arabien: Verstappen trotz Problemen überlegen

Red Bull klagt über dramatisches Untersteuern, trotzdem fährt Max Verstappen, frisch genesen von seinen Magenbeschwerden, allen anderen auf und davon

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen, am Donnerstag noch krankheitsbedingt zu Hause geblieben, hat im ersten Freien Training zum Grand Prix von Saudi-Arabien alle Zweifel an seinem Gesundheitszustand ausgeräumt. Der Red-Bull-Pilot markierte in Dschidda eine Bestzeit von 1:29.617 Minuten und unterstrich damit seinen Favoritenstatus in der Formel 1 2023.

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Max Verstappen dominierte das erste Training in Saudi-Arabien nach Belieben Zoom Download

Von etwaigen Magenbeschwerden merkte man Verstappen dabei nichts an. Sein Vorsprung auf den ersten Verfolger, Sergio Perez im zweiten Red Bull, betrug 0,483 Sekunden. Fernando Alonso (Aston Martin/+0,698) wurde Dritter, dessen Teamkollege Lance Stroll (+0,960) Vierter.

Dabei war Verstappen mit der Balance seines RB19 zu Beginn der Session nicht zufrieden: "In Turn 22 habe ich viel Untersteuern. Das Auto lenkt dort gar nicht ein", knurrte er am Boxenfunk. Teamkollege Perez äußerte sich ähnlich: "Ich weiß nicht, was los ist. Ich habe keine Vorderachse."


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Bei Red Bull herrscht deswegen aber noch kein Alarm: "Im Rennen entscheidet die Balance über den Reifenverschleiß. Aber das sind Kleinigkeiten, und ich glaube, unsere Ingenieure sind auf einem guten Weg, das hinzukriegen", sagt Motorsportkonsulent Helmut Marko im Interview mit dem 'ORF'.

Bis dato laufe in Saudi-Arabien "alles nach Plan", sagt der Österreicher und ergänzt: "Max ist in allen drei Sektoren Schnellster, mit weniger Runden. Im Gesamtpaket passt das. Sein Vorsprung auf Alonso beträgt sieben Zehntel. Das ist beruhigend."

Von einer Dominanz von Red Bull will Marko aber nichts wissen: "Es ist nur Max relativ weit vorn. Perez ist ganz knapp vor Alonso. Daran sieht man, dass es Max ist, der den Hauptunterschied macht."

Mercedes erster Verfolger von Red Bull und Aston Martin

Dritte Kraft hinter Red Bull und Aston Martin waren zunächst die beiden Mercedes-Piloten. Deren Rückstand betrug aber bereits über eine Sekunde. Was allerdings im ersten Freien Training, in dem die Teams oft unterschiedliche Programme abarbeiten, noch nicht aussagekräftig sein muss.

Carlos Sainz (+1,307) wurde Siebter, Charles Leclerc (+1,501) Elfter. Gesplittet wurden die beiden Ferraris unter anderem von Alexander Albon (9./+1,413), der im Williams erneut aufzeigen konnte und nahtlos an die solide Performance beim Saisonauftakt in Bahrain anknüpfte.


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Pierre Gasly war auf P8 bester Alpine-Fahrer. Teamkollege Esteban Ocon wurde 12. Gaslys Rückstand: 1,332 Sekunden. Zufrieden war Gasly mit der Balance nicht: "Diese Bremsen sind totaler Mist", lautete sein Feedback am Boxenfunk.

Nico Hülkenberg fuhr im Haas auf Rang 15, mit 1,935 Sekunden Rückstand auf Verstappens Bestzeit. Teamkollege Kevin Magnussen blieb 0,014 Sekunden hinter ihm.

Ist Verstappen wieder fit?

Der Renneinsatz von Verstappen scheint jedenfalls nicht gefährdet zu sein. Obwohl er im Gesicht etwas blasser aussieht als gewöhnlich, steht einem Start am Sonntag nichts im Weg. Marko gibt Entwarnung: "Er hat eine relativ schwere Verkühlung hinter sich. Es ist das erste Mal, dass ich ihn schwitzen gesehen habe in dieser Saison. Aber bis Sonntag ist er sicher fit."

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