• 07. März 2023 · 12:38 Uhr

Nyck de Vries: Stallduell gegen Tsunoda ist "weniger relevant"

Nyck de Vries wurde beim Formel-1-Auftakt in Bahrain von seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda besiegt - Das AlphaTauri-Duell sei aber nicht wichtig, sagt er

(Motorsport-Total.com) - Der erste Gegner, den es in der Formel 1 zu schlagen gilt, ist immer der eigene Teamkollege, der mit nahezu identischem Material die Messlatte darstellt. Yuki Tsunoda besiegte beim Formel-1-Auftakt in Bahrain seinen neuen AlphaTauri-Teamkollegen Nyck de Vries. Letzterer hält das teaminterne Duell jedoch für "weniger relevant".

Yuki Tsunoda, Nyck de Vries

Tsnuoda gegen de Vries: Das AlphaTauri-Duell steht nicht im Fokus Zoom Download

Beide AlphaTauri-Piloten verpassten im ersten Rennen der Saison 2023 die Punkteränge, wobei Tsunoda als Elfter deutlich näher an den Punkterängen dran war als sein niederländischer Teamkollege, der den Grand Prix auf Platz 14 beendete. "Es war schwierig, aber ich denke, wir sind ein solides Rennen gefahren", sagt de Vries. "Wir haben eine tolle Aufholjagd gezeigt, aber die Ausfälle vor uns haben uns in die Karten gespielt."

"Für mich war es wichtig, im Mittelfeld mitzukämpfen, und das war mit unserer Pace definitiv möglich", so der ehemalige Formel-E- und Formel-2-Champion, der als Stammfahrer in der Formel 1 sein Debüt in der Königsklasse feierte. "Das macht Mut, auch wenn es schade ist, dass wir am Ende den Boxenstopp mit dem virtuellen Safety-Car verpasst haben. Manchmal trifft man Entscheidungen, die funktionieren und manchmal nicht.

Besseres Ergebnis war möglich

Der 28-Jährige, der im Jahr 2021 bereits für Williams als Ersatzmann ein Formel-1-Rennen bestritten hat und in Italien auf Platz neun ins Ziel gekommen ist, glaubt, dass er beim Auftakt in Bahrain besser hätte abschneiden können. "Da haben wir vielleicht etwas Zeit verloren, die Punkte waren nicht realistisch, aber Rang zwölf war sicher drin. Wir haben viel gelernt und es war insgesamt ein positiver Tag."

Die positiven Erkenntnisse für das Team und die vielversprechende Pace sind auf die Gründe, warum sich de Vries nicht um das teaminterne Duell mit seinem japanischen Mitstreiter konzentrieren möchte. "Das ist weniger relevant. Das ist nicht ein Ziel wie mit unseren Konkurrenten im Mittelfeld mithalten zu können", so die Klarstellung des Niederländers.

Lernen, lernen, lernen ...

Für AlphaTauri ging es laut de Vries in Bahrain hauptsächlich darum, zu verstehen, wie die Reifen in der Formel-1-Saison 2023 reagieren und verschleißen. "Das ist die Referenzen mit demselben Auto, wenn ich also schneller fahre, muss ich vorsichtig sein, nicht über das Limit zu gehen", erklärt der 28-Jährige. "Es scheint etwas besser zu unserem Paket zu passen, aber ich denke, dass es noch zu früh ist, um ein echtes Fazit zu ziehen. Wir werden Schritt für Schritt machen und weiter arbeiten."


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Mit der Leistung und der Balance seines neuen AlphaTauri-Boliden war de Vries insgesamt zufrieden, da er im Mittelfeld mithalten konnte. "Das sind die positiven Erkenntnisse, die wir jetzt ins nächste Rennwochenende mitnehmen", sagt der Niederländer, der vor dem Rennen noch mit Red-Bull-Berater Helmut Marko über den hohen Reifenverschleiß in Bahrain und mögliche Strategien gesprochen hat.

Um in Zukunft im Duell mit Tsunoda bessere Chancen zu haben, möchte sich de Vries im Qualifying steigern. "Wäre ich da etwas besser gewesen, hätte ich größere Chancen gehabt, im selben Mix zu sein", sagt er. "Das macht Mut, genauso wie die Renn-Pace, die solide war. Es muss aber alles passen, damit wir Punkte holen können, denn wir müssen da realistisch sein, da es viele Ausfälle gab. Wir haben also noch eine Menge Arbeit vor uns."

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