• 26. April 2022 · 10:46 Uhr

Alexander Albon: Platz 11 in Imola "fast so gut wie Melbourne"

Williams-Pilot Alexander Albon verpasst beim Formel-1-Rennen in Imola zwar knapp die Punkteränge, hält aber unter anderem Lewis Hamilton hinter sich

(Motorsport-Total.com) - Nachdem er beim Formel-1-Rennen in Melbourne dank eine mutigen Reifenstrategie in die Top 10 gefahren war, verpasste Williams-Pilot Alexander Albon am vergangenen Sonntag beim Grand Prix der Emilia-Romagna in Imola als Elfter kanpp die Punkteränge. Was seiner Stimmung nach dem Rennen aber keinen Abbruch tat.

Alexander Albon, Pierre Gasly, Lewis Hamilton

Alexander Albon hielt Pierre Gasly und Lewis Hamilton hinter sich Zoom Download

"Ehrlich gesagt war ich sehr zufrieden damit. Es fühlte sich für mich genauso gut an wie in Melbourne", sagt Albon. "Wir haben das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt. Wir haben auf der Strecke einige Autos überholt, die eine gute Pace hatten, und dann waren sie schneller als wir, und wir haben sie hinter uns gehalten."

Dabei hatte das Rennwochenende für Albon miserabel angefangen. Nachdem er aufgrund von Bremsproblemen im Qualifying am Freitag keine Zeit fahren konnte, musste er im Sprint vom letzten Platz starten, wo er auf Position 18 fuhr, was seiner Startposition für das Rennen am Sonntag entsprach.

Williams setzt in Imola auf wenig Abtrieb

Dort zeigte Williams erneut eine clevere Reifenstrategie und holte Albon bei abtrocknender Strecke als einen der ersten Fahrer schon in Runde 17 zum Wechsel auf Slicks an die Box. Durch den Undercut machte Albon einige Positionen gut und ging dann auf der Strecke an AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly vorbei.


Fotostrecke: Formel 1 2022 Imola: Das Wichtigste zum Sonntag

Der Franzose und mit ihm im Schlepptau Mercedes-Pilot Lewis Hamilton fanden anschließend keinen Weg am auf der Geraden schnellen Williams vorbei. "Wir hatten an diesem Wochenende eine Konfiguration mit war Abtrieb, was für die anderen nicht so lustig ist, aber uns hat es vorne gehalten", sagt Albon.

Wäre das DRS bei abtrocknender Strecke früher aktiviert worden, wäre nach Einschätzung von Albon sogar noch mehr möglich gewesen. "Es gab sechs oder sieben Runden, in denen ich viel schneller als die Autos vor uns war. Ich wusste, dass wir mit unserem Abtriebsniveau diese Autos mit DRS sofort überholen konnten", sagt er.

Albon: Wir gehen die Dinge anders an

Letztendlich fehlten Albon nach einer 5-Sekunden-Strafe gegen Esteban Ocon im Ziel nur 4,685 Sekunden auf Platz zehn. Doch mit seiner Leistung und der seines Teams war Albon zufrieden:"Wir haben zwar nicht das schnellste Auto, aber wir machen das Beste aus unseren Chancen."

"Schade, dass wir die Punkte um eine Position verpasst haben, aber es zeigt, dass wir unsere Chancen nutzen und Dinge anders angehen. Und damit haben wir es fast wieder geschafft", so der Williams-Pilot.

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