• 17. April 2021 · 18:47 Uhr

Charles Leclerc trotz Fehler zufrieden: Mehr als P4 war eh nicht drin

Charles Leclerc kann mit seinem vierten Platz gut leben, weiß aber auch, dass McLaren eigentlich deutlich schneller war - Gute Form aus Bahrain bestätigt

(Motorsport-Total.com) - Besser hätte es für Charles Leclerc im Qualifying von Imola (Formel 1 2021 live im Ticker) nicht laufen können. Wie vor drei Wochen in Bahrain war der Ferrari-Pilot am Samstag der Beste hinter Mercedes und Red Bull und konnte sich auf dem vierten Rang qualifizieren. Das bringt ihn für das Rennen am Sonntag in eine gute Ausgangslage.

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Charles Leclerc kann auf ein starkes Qualifying zurückblicken Zoom Download

Mehr wäre für den Monegassen heute nicht drin gewesen: Zweieinhalb Zehntelsekunden fehlten ihm auf Platz drei. "Das hätten wir nicht geschafft, von daher bin ich sehr glücklich über unsere Performance", sagt er.

Leclerc weiß aber auch, dass eigentlich ein anderer Fahrer eher auf Platz vier hätte stehen können. Denn Lando Norris fuhr eine "unglaubliche Rundenzeit", die noch einmal drei Zehntelsekunden schneller war als die von Leclerc. Aufgrund von Tracklimits wurde sie aber wieder einkassiert. "Die zwei Zentimeter haben ihm keine Zeit gebracht", sagt Leclerc, "von daher hat er eine großartige Leistung gezeigt."

Er selbst war mit seiner Runde eigentlich nicht ganz zufrieden. "Ich war sogar recht frustriert, weil ich in den Kurven 14 und 15 etwas Zeit verloren habe", sagt er. Er habe den Randstein in der Variante Alta falsch genommen und dadurch sieben oder acht Hundertstelsekunden verloren. "Ich habe daher erwartet, dass ich zwei oder drei Plätze verliere."


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Aber dem war nicht so und Leclerc konnte sich mit Platz vier in eine gute Position bringen. Gewarnt sollte Ferrari aber vor allem vor McLaren sein, die sich in guter Form präsentiert haben und von den Plätzen sechs und sieben kommen. "Sie sind vor allem sehr schnell auf den Geraden, von daher erwarte ich nicht, dass sie beim Überholen Probleme haben werden."

Leclerc schaut eher nach hinten, denn dass er die Red Bull und Mercedes schlagen kann, glaubt er trotz der geringen Abstände im Qualifying nicht. Wenn überhaupt, dann könnte am Start noch etwas gehen, wo er im Gegensatz zu Lewis Hamilton und Max Verstappen vor ihm mit den weichen Reifen losfährt.

"Ich bin zufrieden, auf den Softs zu starten", sagt er. "Der Medium könnte zu Beginn etwas Probleme mit dem Aufwärmen haben", sagt er. "Wir warten ab. Aber es sieht so aus, als hätte Red Bull für morgen noch etwas mehr in petto."

Bei Ferrari kann man sich aber auch über Platz vier freuen. Denn er belegt damit den Aufwärtstrend von Bahrain. Somit hat die Scuderia nun auch auf der zweiten Strecke eine deutlich bessere Form als 2020 gezeigt - das war das Ziel.

Dabei fühlt sich das Auto gar nicht unbedingt besser an, wie Leclerc meint: "Du spürst die Performance gar nicht", sagt er. "Im Vorjahr fühlte es sich gar nicht so schlecht an. Es hatte Schwächen am Kurveneingang und bei der Stabilität, die wir dieses Jahr nicht haben. Das hilft uns. Aber eine gute Runde fühlt sich ähnlich an - du bist aber deutlich schneller."

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