• 26. Oktober 2019 · 01:38 Uhr

Hülkenberg kämpferisch: "Müssen Toro Rosso und McLaren im Blick haben"

Nico Hülkenberg ist mit dem Training beim Grand Prix von Mexiko zufrieden - Er sieht in McLaren und Toro Rosso die größten Konkurrenten im Mittelfeld

(Motorsport-Total.com) - Während McLaren in der Konstrukteurswertung 43 Punkte vor Renault liegt, hat Toro Rosso nur sechs Punkte Rückstand auf die Franzosen. Laut Nico Hülkenberg gilt es, genau diese beiden Teams in Mexiko zu schlagen. Der Deutsche, der im zweiten Training Neunter wurde, ist mit der Leistung in den Trainingssitzungen zufrieden und blickt optimistisch auf das Rennen am Sonntag

Nico Hülkenberg

Renault geht optimistisch in den Formel-1-Samstag von Mexiko Zoom Download

"Es war ein solider Start heute", sagt der Renault-Fahrer gegenüber 'Sky'. "Das Auto hat sich von vorne herein gut angefühlt und ich denke, dass wir mithalten können. Es scheint, als wäre McLaren sehr stark und auch Toro Rosso war überraschend schnell. Diese beiden Teams müssen wir deshalb im Blick haben."

Früh ein gutes Gefühl

Wichtig in Mexiko: Hülkenberg hat gleich zu Beginn ein gutes Gefühl im Auto gehabt. Deshalb blickt er mit Freude auf das Qualifying am Samstag: "Q3 ist möglich, aber es wird nicht einfach werden. Wir müssen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen. Ich habe das Gefühl, dass wir das Potenzial haben. Deshalb ist es auch unser Ziel. Ob es ein Vorteil ist? Das sehen wir am Sonntag."

In Mexiko steht der hohe Reifenverschleiß im Fokus, weshalb die Leistung der weichen Pneus eine wichtige Rolle spielt. Deshalb könnte es im Qualifying auch zu Taktikspielchen kommen. Hülkenberg sagt: "Es kommt darauf an, ob es heute Nacht regnet, weil so das ganze Gummi weggewaschen würde. Wenn es trocken bleibt, wird sich die Strecke bis Sonntag sehr entwickeln. Es hängt also vom Wetter ab."

Die weichen Reifen, beziehungsweise alle Reifen, sind hier immer eine große Herausforderung", fügt der Deutsche hinzu. "Wir haben in den vergangenen Jahren viel Graining gesehen und es scheint, als wäre das auch in diesem wieder ein Schlüsselfaktor."

Ricciardo erwartet engen Kampf

Daniel Ricciardo landete mit einer Rundenzeit von 1:18,380 Minuten im zweiten Training auf Platz 13. Der Australier erwartet einen engen Kampf im Qualifying, glaubt aber wie Hülkenberg, dass Renault das Zeug hat, um ins Q3 einzuziehen.

Gegenüber 'Sky' sagt der Renault-Pilot: "Ich denke, dass wir es morgen schaffen können. Es wird eng bleiben und keiner wird ein echtes Polster haben. Ich weiß, dass ich mich an manchen Stellen noch verbessern kann."

Ricciardo sieht wie Hülkenberg in der Reifenabnutzung den Schlüsselfaktor für das Qualifying: "Wenn die weichen Reifen so schnell verschleißen, wird es im Qualifying sicher einige interessante Strategiespielchen geben." Damit deutet Ricciardo an, dass es möglich ist, auf das Q3 zu verzichten, um mit neuen Reifen in das Rennen starten zu dürfen.

Cyril Abiteboul sieht gute Chancen


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Teamchef Cyril Abiteboul ist mit der Leistung seines Fahrerduos nach den ersten beiden Trainings zufrieden und glaubt, dass Renault wichtige Punkte holen kann. Gegenüber 'Sky' sagt er: "Wir stecken mitten im Kampf im Mittelfeld. Toro Rosso war schnell, mal sehen, ob sie das bestätigen können. Unsere Rundenzeiten zeigen noch nicht, was wir wirklich drauf haben."

Während Hülkenberg laut Abiteboul im letzten Sektor Zeit liegen lassen hat, hadert Ricciardo mit der Balance im Auto. Der Teamchef spricht deshalb von Veränderungen, die in der Nacht am Auto des Australiers vorgenommen werden sollen, um die Balance zu verbessern.

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