• 12. Mai 2017 · 11:30 Uhr

Formel 1 Barcelona 2017: Bestzeit Hamilton, Problem Vettel

Die Mercedes-Updates funktionieren hervorragend und verhelfen zur ersten Bestzeit - Fernando Alonso wechselt nach nur einer Runde auf den Tennisplatz

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton sicherte sich die Bestzeit im ersten Freien Training zum Grand Prix von Spanien in Barcelona (Formel 1 2017 live im Ticker) und unterzog damit dem runderneuerten Mercedes mit schlanker Nase und innovativen Luftleitblechen einem erfolgreichen ersten Test. Dabei hatten viele Experten eigentlich von Red Bull den größten Sprung erwartet.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton sicherte sich die Bestzeit im ersten Freien Training in Barcelona Zoom Download

Aber Max Verstappen und Daniel Ricciardo waren dort, wo sie schon bei den ersten vier Saisonrennen waren, nämlich auf den Positionen fünf und sechs. Rückstand auf Hamilton: 1,185 beziehungsweise 1,563 Sekunden. Während am Red Bull optisch nur das Barge-Board und Kiemen in der Luftöffnung an der Nasenspitze als neu ins Auge stechen, ist der Mercedes in weit mehr Bereichen stark überarbeitet.

Hamilton setzte eine Bestzeit von 1:21.521 Minuten und war damit um 0,029 Sekunden schneller als Teamkollege Valtteri Bottas. Hinter den beiden erst mal lange nichts. Erst mit 0,935 Sekunden Rückstand folgte Kimi Räikkönen (Ferrari) auf Platz drei. WM-Leader Sebastian Vettel (+1,079) wurde Vierter, trotz einer längeren Unterbrechung.

Denn nach 23 Minuten schien seine Session beendet zu sein, als er aus der letzten Kurve heraus keinen Vortrieb mehr hatte und bei der Boxenausfahrt ausrollte. Der Ferrari steckte im sechsten Gang fest, es sah nach einem Getriebeschaden aus. Doch gut eine halbe Stunde später konnte Vettel wieder ins Geschehen eingreifen. Insgesamt absolvierte er 23 Runden. Im Nachhinein stellte sich heraus: Es war nur ein Öl-Leck.

Für Lokalmatador Fernando Alonso (McLaren) war die Session nach gut zehn Minuten vorbei. Auf seiner zweiten Runde blockierten urplötzlich die Hinterräder. "Ein Motorproblem", funkte er sofort und stieg aus dem qualmenden Auto aus. Von außen betrachtet sah das nach einem klassischen Kolbenfresser aus. Immerhin war der Motor nicht neu. Alonso hatte ihn bereits in Australien und China sowie im Training in Bahrain im Einsatz.

Was dann folgte, war kurios: Alonso haute von der Strecke ab - und stellte sicher, dass das jeder mitbekommt, indem er via Instagram ein Foto vom Hotel-Tennisplatz postete. Ob er wieder zurückkehrt? "Ich hoffe es", sagt sein Manager. Teamkollege Stoffel Vandoorne drehte immerhin 24 Runden und wurde mit 2,879 Sekunden Rückstand 13.

Erster Verfolger der drei Topteams war diesmal übrigens Kevin Magnussen (7./+2,149). Allerdings nahm seine Session ein unliebsames Ende, als er ein paar Minuten vor Schluss erst ins Kiesbett rutschte und dann den Motor abstellen musste. Romain Grosjean (Haas/+2,237), Nico Hülkenberg (Renault/2,472) und Carlos Sainz (Toro Rosso/+2,483) rundeten die Top 10 ab.

Force India lag dank der offenbar funktionierenden Updates zu Beginn hoch im Kurs, rutschte aber gegen Ende hin auf die Positionen elf und zwölf ab. Rückstand: mehr als zweieinhalb Sekunden. Sergio Perez schaffte trotz längerer Arbeiten an seinem Auto 23 Runden. Für die weiteren Sessions ist da noch Luft nach oben. Genau wie bei Felipe Massa (14./Williams/+3,097).

Übrigens: Die Formel 1 ist jetzt schon um zweieinhalb Sekunden schneller als am Freitag 2016. Damals hatte Nico Rosberg in 1:23.922 Minuten die Tagesbestzeit aufgestellt. Bei den Wintertests hat Räikkönen sogar 1.18.634 Minuten geschafft. Allerdings auf weicheren Reifen.

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