• 03. April 2016 · 22:57 Uhr

Pascal Wehrlein vom eigenen Speed in Bahrain überrascht

Im zweiten Saisonrennen der Formel 1 2016 kann sich Pascal Wehrlein im Manor noch einmal steigern und weist Force India in die Schranken

(Motorsport-Total.com) - Normalerweise ist die 13 keine Glückszahl. Doch für Rookie Pascal Wehrlein scheint sie sich langsam, aber sicher als solche zu entpuppen. Schon beim Saisonauftakt der Formel 1 2016 in Melbourne hatte der 21-Jährige über den 13. Platz gejubelt - damals allerdings nur zwischenzeitlich. Das sollte sich beim zweiten Saisonrennen in Bahrain ändern. Dort konnte der Manor-Pilot Rang 13 auch ins Ziel bringen und bescherte seinem Team damit zwar keine WM-Punkte, sorgte aber dennoch für zufriedene Gesichter.

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Manor-Pilot Pascal Wehrlein ließ mit Platz 13 gleich beide Force Indias hinter sich Zoom Download

"Man kann das Rennen nicht mit Melbourne vergleichen. Wir waren hier viel konkurrenzfähiger", erkennt Wehrlein eine deutliche Steigerung im Vergleich zu seinem Renndebüt vor zwei Wochen (alle Ergebnisse beim Großen Preis von Bahrain hier). In Sachir fuhr er sogar die sechstschnellste Rennrunde. "Das Setup war deutlich besser und ich habe mich im Auto viel wohler gefühlt. Hoffentlich können wir in Schanghai einen weiteren Schritt nach vorne machen", gibt er sich im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' zuversichtlich.

Vom 16. Startplatz und auf Softs ins Rennen gegangen, machte Wehrlein schon am Start einige Plätze gut und konnte sich aus den Kollisionen der Konkurrenz weitgehend heraushalten, sodass er sich vor seinem ersten Boxenstopp in Runde elf sogar in den Top 10 wiederfand. Danach kämpfte er in drei weiteren Stints (einmal auf Soft, zweimal auf Supersoft) unter anderem mit Kevin Magnussen (Renault) und den beiden Force-India-Piloten Nico Hülkenberg und Sergio Perez um die Positionen. Letztere konnte er - genauso wie Felipe Nasr von Sauber - schließlich hinter sich lassen.

Wehrlein mit Speed und Reifen in Bahrain zufrieden

"Vor allem am Ende der Stint hat richtig Spaß gemacht, weil ich wusste, dass ich auf Supersoft richtig pushen und Fahrer überholen kann", zeigt sich Wehrlein begeistert. "Dann bekommt man natürlich richtig Laune, Gas zu geben und die anderen zu überholen. Ich war so auf dem Vormarsch, dass ich immer weiter nach vorne wollte." Sauber-Rivale Marcus Ericsson konnte der 21-Jährige jedoch nicht mehr knacken - auch wenn der Zweikampf denkbar eng war. "Den einen Sauber vor mir hätte ich gerne noch überholt, aber am Ende waren meine Hinterreifen total fertig", gibt Wehrlein zu.

Zwar habe er eine Attacke starten können, musste auf der Außenbahn jedoch zurückstecken. "Danach hat sich leider keine Chance mehr ergeben. Insgesamt war es ein gutes Rennen, weil es von uns eine gute Leistung war", resümiert der Formel-1-Rookie. Zwar hätten die Reifen erneut stark abgebaut. "Deswegen sind wir dann auch auf drei Stopps gewechselt", erklärt Wehrlein. Jedoch sei das Problem nicht mehr so gravierend wie in Melbourne. Auch die Performance habe sich deutlich verbessert: "Ich war selbst überrascht von unserem Speed", so der Manor-Fahrer bei Sky.

Das bekam auch die Konkurrenz zu spüren. Als Magnussen hinter Wehrlein festhing, bemerkte dieser über Funk: "Keine Chance, dass ich den Manor überholen kann. Der ist auf der Geraden wie eine Rakete." Entsprechend zufrieden zeigt sich auch Manor-Renndirektor Dave Ryan mit dem Ergebnis und insbesondere der Leistung von Wehrlein: "Pascal hatte ein Traumrennen gemessen an dem, wo wir gerade stehen. Wie er die Force Indias hinter sich gelassen hat, war unglaublich", lobt er den Rookie.


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Seit Melbourne habe man eine riesige Entwicklung gemacht, bestätigt Ryan, schränkt aber ein: "Wir stehen erst ganz am Anfang. Der Weg ist noch lang, aber wir haben ganz offensichtlich Potenzial und das gilt es, weiter zu nutzen." Mit Wehrleins Teamkollege Rio Haryanto auf dem 17. und damit letzten Platz brachte Manor beim großen Preis von Bahrain erstmals beide Autos ins Ziel. "Das zeigt, dass sich harte Arbeit auszahlt und wir an Format gewinnen", so Ryan. "Wir hoffen, diese Verbesserung in China (Formel-1-Kalender hier) weiter fortsetzen zu können."

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